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BMW Int. Open 2019: Kieffer und Schmitt brillieren an Tag 2

Maximillian Kieffer und Max Schmitt zeigten am zweiten Tag der BMW International Open sehr starkes Golf und arbeiteten sich auf dem Leaderboard nach oben.

Maximillian Kieffer und Max Schmitt präsentieren sich am zweiten Tag der BMW International Open in exzellenter Verfassung. (Foto: Getty)
Maximillian Kieffer und Max Schmitt präsentieren sich am zweiten Tag der BMW International Open in exzellenter Verfassung. (Foto: Getty)

Nachdem es am ersten Tag der BMW International Open 2019 erst zu einer Regenunterbrechung und wegen der dadurch auftretenden Verzögerung zum Rundenabbruch wegen Dunkelheit kam, mussten einige Spieler ihre erste Runde zu Ende spielen, bevor sie heute planmäßig in Runde 2 starteten. Einer dieser Spieler war Max Schmitt. Die zusätzlichen Löcher am frühen Morgen bereiteten ihm aber keine Probleme, er präsentierte sich in exzellenter Verfassung. Ähnlich stark war am heutigen Tag Maximillian Kieffer, der seine Runde gestern noch gerade so beenden konnte. Besonders auf seiner Front Nine zeigte der Deutsche eine atemberaubende Leistung.

Kieffer und Schmitt zünden ein Feuerwerk an Tag 2

Bereits am ersten Tag hatte Maximillian Kieffer sehr starke Momente auf seiner Runde, durch kleiner Fehler brachte er allerdings nur eine 73er Runde ins Clubhaus, zu Beginn des zweiten Tages startete er also mit einem Schlag über Par. Was Kieffer dann präsentierte, war unglaublich, obwohl sein Auftaktloch wohl kaum hätte schlechter laufen können. Von der 10 startend verkorkste er seine erste Bahn und notierte ein Doppelbogey.

Mit Wut im Bauch drehte der Deutsche dann aber richtig auf und begeisterte seine Fans mit einem grandiosen Schlag nach dem anderen. Birdie-Par-Birdie-Par ging es auf den folgenden vier Löchern weiter, der Schlagverlust von Bahn 10 war dadurch wieder aufgeholt. Damit aber noch nicht genug, auf den nächste fünf Bahnen startete Kieffer mit drei Birdies, einem Eagle und einem weitern Birdie einen unglaublichen Lauf. "Zwischendurch bin ich richtig heiß gelaufen, da hat es sehr viel Spaß gemacht" gab Kieffer nach der Runde begeistert zu Protokoll. Die restlichen acht Löcher schloss er dann mit einem Bogey ab. Mit vier Schlägen unter Par ist er aussichtsreich fürs Wochenende platziert.

Auch ein anderer deutscher Spieler sorgte an Tag 2 für Aufsehen - und zwar Max Schmitt. Auf seinen restlichen drei Löchern die er noch von Runde 1 zu spielen hatte, notierte er ein weiteres Birdie und brachte sich damit mit drei Schläge unter Par in eine super Ausgangslage für seine zweite Runde. Auf dieser machte er dann sofort da weiter, wo er wenige Momente vorher aufgehört hat. Mit zwei weiteren Schlaggewinnen auf seinen ersten vier Löchern verbesserte er sich früh am Tag auf fünf Schläge unter Par in die Top 5. Zwei weitere Birdies hielten ihn für den Rest des Tages in der Spitzengruppe. "Meine Wedges waren am heutigen Tag sehr gut, die Putts aus weniger als drei Metern sind auch alle gefallen", erklärte Schmitt nach seiner Runde als Grund für seinen Erfolg. Er geht mit sieben Schlägen unter Par ins Wochenende.

Schneider und Wiesberger im Wochenende

Bernd Wiesberger zeigte ebenfalls eine gute Leistung. Mit einem Bogey und drei Birdies im Gepäck verbesserte er sich auf einen Schläge unter Par. Auch Marcel Schneider konnte an Tag 2 überzeugen. Er notierte lediglich zwei Bogeys, konnte mit fünf Birdies sogar zwei Schlaggewinn mehr als sein österreichischer Kollege einfahren und liegt mit zwei Schlägen unter Par sehr gut platziert. Eine weitere sehr erfreuliche Runde zeigte der Amateur Marc Hammer. Bis drei Löcher vor dem Ende blieb er bogeyfrei, musste dann aber einen Doppelbogey an Loch 16 hinnehmen. Ein Birdie zum Abschluss brachte ihn dann aber wieder auf einen Schlag unter Par, was wahrscheinlich fürs Wochenende reicht.

Schlechter lief es für Philipp Mejow, Martin Keskari und den Amateur Michael Hirmer. Schon am ersten Tag hatte das Trio mit sechs bzw. sieben Schlägen über paar Probleme auf dem Golfkurs in Eichenried. Ihre Leistung steigerten sie in Runde 2 nur minimal, damit werden die drei Deutschen den Cut verpassen.