Bei Rory McIlroy in Florida ist noch ein Grundstück frei
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Bei Rory in Florida ist noch ein Grundstück frei

Bubba Watson beschenkt eine Kinderklinik und Greg Norman will seine Geschenke zurück. Die Back Nine mit Weihnachtswünschen.

Der amerikanische Makler hat den Überblick. (Foto: JeffReality.com)

Noch kein Weihnachtsgeschenk? Neben dem neuen Wohnsitz von Rory McIlroy in Palm Beach Gardens an Floridas Ostküste ist wohl noch ein Grundstück frei. Jedenfalls zeigen das die Fotos im Blog von Immobilienmakler Jeff Lichtenstein, der unter jeffrealty.com berichtet, dass der „Celtic Tiger“ den Kauf seines Anwesens jetzt für 9,5 Millionen Dollar endgültig klar gemacht hat. Und was die Einweihungsparty betrifft, sei locker für über 100 Leute Platz, bloggt der Makler.

Greg Norman will mit „seinem“ Club nichts mehr zu tun haben

Weihnachten im Schmollwinkel: Greg Norman zankt mit dem von ihm 1995 gegründeten und gebauten The Medalist Golf Club in Florida, nachdem der aktuelle Vorstand ein Re-Design bei einem anderen Architekten in Auftrag gegeben hat. Norman spricht von einem „Schlag ins Gesicht“ und verlangt, dass er und Co-Designer Pete Dye nicht mehr genannt werden. Außerdem will der beleidigte Australier alle Geschenke wiederhaben, die er dem Club als Deko gestiftet hat, ganz besonders die Skulptur seines Markenzeiches „Großer weißer Hai“, das noch eine Wand in der Bar ziert.

McIlroy hat es auch den US-Golf-Journalisten angetan

Die Ehrungen für Rory McIlroy nehmen kein Ende: Kurz vor den Festtagen taten es die US-amerikanischen Golf-Journalisten ihren britischen Kollegen gleich und kürten den nordirischen Weltranglistenersten mit überwältigender Mehrheit zum Spieler des Jahres.

Mickelson kritisiert Länge und Schwierigkeit moderner Plätze

Phil Mickelson hat sich kurz vor Weihnachten einen lukrativen Auftrag gesichert. Mit seiner Design-Firma renoviert „Lefty“ für sieben Millionen Dollar den Nordkurs der Traditionsanlage Torrey Pines nahe San Diego/Kalifornien und baut alle Bunker und alle 18 Grüns neu. Mickelsons Botschaft dabei: „Ich glaube, dass die moderne, auf höchstmögliche Länge und Schwierigkeit ausgerichtete Architektur nicht gut für die Entwicklung des Golfsports ist.“

Mit der Golf-„Zwille“ aufs Grün

Frohe Botschaft für Golfer mit chronischen Rückenschmerzen: Der Amerikaner Dino Kapadia hat den „Drutter“ (Driver und Putter) erfunden, der das Schlägerschwingen erspart. Denn der „Drutter“ sieht aus wie eine überdimensionale „Zwille“, wie wir sie aus Jugendtagen kennen. Mit dieser Schleuder wird der Ball bis aufs Grün geschossen. Am Fuß des zusammenschiebbaren Geräts befindet sich ein Putterkopf, so dass an der Fahne wieder klassisch gegolft werden kann.



Bubba Watsons pinke Driver bringen 250.000 Dollar

Pink bringt Freude: 50 Dollar für den guten Zweck hatte Schlägerhersteller Ping für jeden verkauften pinkfarbenen Driver der Sonder-Auflage versprochen, mit der Bubba Watson das Masters 2012 gewann. Nun sind alle weg, und dafür erhielt das Kinderkrankenhaus in Phoenix/Arizona einen Scheck über 250.000 Dollar, mit dem Einrichtungen zur Therapie von Gang- und Haltungsstörungen finanziert werden sollen.

Stephan Morales neuer Bundestrainer für Masson und Co.

Die deutschen Golf-Damen haben einen neuen Bundestrainer: Stephan Morales hat bereits als Mädchen-Nationalcoach u. a. mit Caroline Masson gearbeitet und richtet bei seiner neuen Aufgabe natürlich das Augenmerk auf die Beteiligung deutscher Golferinnen beim Heimspiel um den Solheim Cup 2015 in St. Leon-Rot und beim olympischen Golf-Turnier 2016 in Rio de Janeiro.

Ein Grün schwimmt in der Nudelschüssel

Kirmes-Golf in China: Im Mission Hills Golfresort auf der Insel Hainan entsteht derzeit ein ziemlich kurioser Golfplatz. US-Architekt Brian Curley baut auf dem 23. Platz des Mega-Komplexes u. a. eine chinesischen Mauer als Hindernis, widmet das Design eines Lochs dem Panda und lässt Maya-Tempelruinen errichten. „Höhepunkt“ des „Fantasy“-Kurses ist ein Par-3, dessen Insel-Grün in einer riesigen Nudelschüssel samt Nudeln und Stäbchen schwimmt.

Einstiger European-Tour-Chef auch in der Ruhmeshalle

Festtag für Ken Schofield: Der Ex-Chef der European Tour (1975 bis 2004) ist nach Colin Montgomerie ebenfalls in die World Golf Hall of Fame berufen worden. Unter Schofields Ägide gewann Montgomerie sieben seiner insgesamt acht Order of Merits, wie die europäische Geldrangliste damals noch hieß.