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Wochenvorschau: Zweimal nur die Crème de la Crème der Profis

30. Nov 2015
Die Nedbank Golf Challenge wird auf dem Gary Player CC ausgetragen - auch Nelson Mandela war bereits Gast in Sun City. (Foto: Getty)
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Im kleinen Kreis geht es für Martin Kaymer nach Südafrika. Für zwei deutsche Proetten wird es auf der Final Stage ernst.

Die European Tour wartet in dieser Woche mit gleich zwei Turnieren auf. Martin Kaymer findet sich bei „Africa’s Major“ in einem prominent gespickten, kleinen Teilnehmerfeld wieder. Dagegen wird die Australian PGA Championship ohne deutsche Beteiligung ausgetragen. Wer viele Stars sehen will, kann sich auch die PGA Tour anschauen, die auf den Bahamas ein Charity-Turnier der Tiger Woods Foundation austrägt. Auf der LPGA Tour geht es dagegen für zwei Deutsche um die volle Spielberechtigung in der kommenden Saison.

Martin Kaymer im exklusiven Starterfeld

Ein kleines Feld von 30 der besten Golfer der Welt trifft sich in dieser Woche zur Nedbank Golf Challenge. Als einziger Deutscher reist Martin Kaymer nach Südafrika und ist bereits das fünfte Mal dabei. Das Turnier ist allerdings erst seit 2014 Teil des European-Tour-Kalenders und mit etwa 7160 Metern besitzt es einen der längsten Kurse auf der Tour. Neben den großen Stars, wie Danny Willet oder Henrik Stenson, geht auch Matthew Fitzpatrick an den Start. Der Engländer siegte in seiner diesjährigen Rookie-Saison beim British Masters. Alastair Roper, Turnierdirektor der Nedbank Golf Challenge, zeigt sich im Vorfeld begeistert vom Teilnehmerfeld: „Wir haben einen großartigen Mix von Stars der European Tour und der PGA Tour, Major-Sieger, Ryder-Cup- und Presidents-Cup-Spieler, ehemalige Weltranglistenerste.“


European Tour: Nedbank Golf Challenge

European Tour in Südafrika Nedbank Golf Challenge
Platz Gary Player CC in Sun City, Südafrika, 7160 Meter, Par 72
Preisgeld Preisgeldpool: 6.500.000 US-Dollar
Titelverteidiger Danny Willet, Zweitplatzierter: Ross Fisher
Headliner Danny Willet, Henrik Stenson, Bernd Wiesberger
Deutscher Starter Martin Kaymer

European Tour begrüßt neues Turnier

Auf der European Tour wird mit der Australian PGA Championship in dieser Woche ein neues Turnier – von der PGA Tour of Australasia co-sanktioniert – gespielt. Das Turnier ist neben der Maybank Championship Malaysia ein Neuling auf dem internationalen Tourkalender. Dennoch, die Australian PGA Championship hat außerhalb der European Tour eine lange Tradition. 1905 wurde das Turnier das erste Mal gespielt. Der Sieger erhält die Joe Kirkwood Trophäe. Als einziger Deutscher geht David Klein, der mittlerweile in Neuseeland zuhause ist, an den Start. In der vergangenen Woche präsentierte sich der gebürtige Seppenrader in einer guten Form, belegte den geteilten 13. Platz.

European Tour: Australian PGA Championship

European Tour in Australien Australian PGA Championship
Platz RACV Royal Pines Resort in Cold Coast, Queensland/Australien, 6734 Meter, Par 72
Preisgeld Preisgeldpool: 1.750.000 australische Dollar
Titelverteidiger
Deutscher Starter David Klein

Drei Hero-World-Challenge-Rookies auf den Bahamas

Seit 1999 richtet die Tiger Woods Foundation die Hero World Challenge aus. Dieses Jahr wird auf den Bahamas gespielt, 18 der besten Golfer weltweit hat Tiger Woods eingeladen, um Geld für seine Stiftung zu sammeln. Mit Brooks Koepka, J.B. Holmes und Anirban Lahiri gehen gleich drei Pros das erste mal bei Woods‘ Turnier an den Start. Die aktuellen Major-Sieger verdeutlichen dagegen die Exklusivität des Teilnehmerfelds. „Ich bin für die Chance dankbar, ein mit Stars gespicktes Elitefeld vorstellen zu dürfen“, sagte Tiger Woods, der selbst nicht spielen wird. Diese internationalen Stars repräsentierten das schnell wachsende Golf weltweit.

PGA Tour: Hero World Challenge

PGA Tour auf den Bahamas Hero World Challenge
Platz Albany in New Providence, Bahamas, 6767 Meter, Par 72
Preisgeld Preisgeldpool: 3.500.000 US-Dollar
Titelverteidiger Jordan Spieth, Zweitplatzierter: Henrik Stenson
Headliner Rickie Fowler, Jordan Spieth, Justin Rose
Deutsche Starter

Zwei deutsche greifen nach LPGA-Tour-Karte

Bei der Final Stage der Qualifying School geht es für die qualifizierten um die volle Spielberechtigung in der kommenden LPGA-Tour-Saison. Aus dem deutschen Lager gehen Sophia Popov und Isi Gabsa an den Start. Sophia Popov war in der vergangenen Saison bereits auf der LPGA Tour aktiv, scheiterte aber bei mehr als der Hälfte ihrer Turniere am Cut und muss daher den Umweg über die Q-School nehmen. Isi Gabsa erspielte sich erst vor kurzem ihre Ladies-European-Tour-Karte für 2016 und hat jetzt in Florida die Chance, auch beim amerikanischen Pendant mitzumischen. Die besten 20 Proetten bekommen am Ende der Final Stage die volle Spielberechtigung.

LPGA Tour: Qualifying School, Final Stage

LPGA Tour in den USA Q-School, Final Stage
Platz LPGA International in Daytona Beach, Florida/USA, 6480 Meter, Par 72
Gewinn 20 volle Tourkarten für die LPGA Tour
Deutsche Starterinnen Isi Gabsa, Sophia Popov

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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