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Winstongolf Senior Open: Wenn der Amateur mit dem Profi

Bei der Winstongolf Senior Open bestreiten die Profis das Turnier zusammen mit Amateuren. Frank Neumann, einer der Amateure, berichtet von seinem Erlebnis.

Frank Neumann (l.) mit Magnus Atlevi bei der Winstongolf Senior Open. (Foto: Frank Neumann)
Frank Neumann (l.) mit Magnus Atlevi bei der Winstongolf Senior Open. (Foto: Frank Neumann)

Bei der WINSTONgolf Senior Open in Vorbeck spielten die Profis der European Senior Tour die ersten beiden Turnierrunden zusammen mit Amateuren, bevor es am dritten Tag um den Turniersieg ging. Frank Neumann nahm als einer dieser Amateure An der Winstongolf Senior Open teil und berichtete für Golf Post von seinen Erlebnissen auf dem Platz.

Als Amateur bei der Winstongolf Senior Open

Ich hatte dieses Jahr wieder die Möglichkeit, als Amateur bei der Winstongolf Senior Open mitzuspielen. Das besondere an diesem Turnier ist das Format. Es wurde im Dunhill-System gespielt, das heißt, ein Golf-Pro spielt mit einem Amateur auf seiner regulären Runde. Bei all den anderen Pro-Ams spielt der Golf-Pro eine Proberunde mit drei Amateuren und es geht für ihn um nichts.

Der Winstongolf Links war einer der schönsten Golfplätze, die ich je gespielt habe. Es gab zwar kein Wasser oder Bäume, aber die welligen Fairways und Greens waren eine echte Herausforderung. Und der größte Unterschied für Amateure war die Geschwindigkeit der Greens, die auf Tour-Bedingungen abgestimmt waren, sie waren also sehr schnell. Daher lag mein Ziel vor der Runde auf dem Einschätzen der richtigen Geschwindigkeit beim Putten und nicht auf den Eisen oder Hölzern.

Seite an Seite mit dem Profis

Man bekam an jedem der zwei Tage einen Golf-Pro ausgelost. Ich hatte am ersten Tag das Glück, mit Magnus Atlevi spielen zu dürfen. Er ist einer der besten Pros und hatte die Woche zuvor ein Hole-in-One gespielt, was er bei der Winstongolf Senior Open wiederholte, nur leider am falschen Tag, also ohne mich. Gespielt wurde als Team, das heißt, es zählte pro Loch immer der beste Netto-Score. Daher konnte ich zweimal Bogeys von Magnus Atlevi durch mein Bogey ausgleichen, weil ich mit Handicap 18 spielte.



Unter perfekten Bedingungen war es ein toller Tag, auch bedingt durch meinen Caddie, der extra aus Zürich gekommen war. (Danke, Dirk!) Ich war zwar nicht ganz zufrieden mit dem Spiel, weil ich zu viele Fehler gemacht habe, vor allem im kurzen Spiel, ich bin aber trotzdem stolz auf dieses Erlebnis. Das Highlight meiner Runde war ein Holz-3 aus 215 Metern, was ich mit dem zweiten Schlag auf dem Par-5 drei Meter neben die Fahne schlug. Der Eagle Putt war natürlich zu kurz...

Am zweiten Tag spielte ich mit Steen Tinning aus Dänemark, den ich schon sehr lange kenne. Wir hatten wieder viel Spaß, obwohl keiner von uns beiden sein A-Game auf den Platz ablieferte. Ich hatte oft Hanglagen, die trotz dem sehr guten Schuhwerk von Adidas, welches mir immer einen guten Stand verlieh, nicht immer das gewünschte Ergebnis brachten auf der Scorekarte.

Gelungener Abschluss

Nach diesen zwei Tagen durfte ich am Finaltag noch als Starter arbeiten. Ich sagte dabei die besten 30 Profis am ersten Abschlag an und traf dabei viele Pros, mit denen ich schon gespielt hatte. Die Spieler auf der European Senior Tour sind fast alle sehr relaxt und kommunizieren mit den Zuschauern. Man kann als Zuschauer sehr nah an den Bahnen sein, was nicht so oft auf der Tour vorkommt. Ich kann jedem nur empfehlen, mal an diesem Event teilzunehmen, ob als Spieler oder als Zuschauer. Man wird es nicht bereuen.

(Text: Frank Neumann)

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