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WGC: Spieth geht über’s Wasser, Kaymer fällt hinein

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07. Nov 2015
Bei der WGC - HSBC Champions macht Jordan Spieth große Schritte nach vorne. (Foto: Getty)
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Im verregneten Shanghai rücken große Namen des Golfs nach vorne. Martin Kaymer muss bei der WGC – HSBC Champions Wasser treten.

Golfidole wohin das Auge blickt – Bei der WGC – HSBC Champions im fernen Shanghai, China, liefern sich die besten Golfer der Welt ein hartes Duell bei schwierigen Bedingungen. Nicht nur einmal musste die dritte Runde auf dem triefend nassen und dazu nebligen Grün des Sheshan International GC abgebrochen werden, bevor feststand, dass sich an der Spitze des Tableaus nichts verändern sollte.

Trotz einer im Vergleich zu den Vortagen schwächeren 70er Runde behauptet der US-Amerikaner Kevin Kisner den ersten Rang bei einem Gesamtscore von -16. Gleich dahinter folgen jedoch namenhafte Spieler, die Kisner am Finalsonntag sicherlich noch einholen können. „Es wird morgen ein richtiger Konkurrenzkampf werden“, so der derzeitig Führende.


Last but not least muss Russel Knox als einziger Teilnehmer morgen noch seine Runde abschließen. Zu dunkel wurde es in Shanghai, um noch vernünftig abschlagen zu können. Der Schotte liegt zurzeit bei -15 und kann somit noch zu Kisner aufschließen.

Dustin Johnson mit erneuter 65

Einer von jenen Spitzengolfern, die Kevin Kisner verfolgen, ist Dustin Johnson, der genau wie am ersten Turniertag eine 65 schoss und damit auf Platz zwei vorrückte. Der US-Amerikaner führt die Driving-Länge-Wertung mit durchschnittlich 281 Metern an und benötigte heute nur 25 Putts, um seine Runde zu beenden.

Den zweiten Rang teilt sich Johnson übrigens nicht nur mit Russell Knox, sondern auch mit dem 20-jährigen Lokalmatadoren Li Hao Tong, der bereits dreimal auf der PGA Tour China gewann. Auf der European Tour lief es allerdings bislang nicht so gut. Bei neun Teilnahmen verpasste er sechsmal den Cut. Nun hat er die Chance, seine heimischen Fans mit einem WGC-Sieg zu beglücken.

Jordan Spieth mit Hammer-Runde

Eine regelrechte Traumrunde gelang auch Jordan Spieth, der gleich neun Schläge unter der Par-Vorgabe von von 72 blieb. Damit golfte sich der Major-Sieger fehlerfrei auf Position T5 – rückte also ganze 22 Plätze vor.

Spieths Putting zeigte sich schon während der Vorrunden auf Top-Niveau, am dritten Turniertag puttete er sogar noch besser und schlug Johnsons 25 Putts um einen Schlag. Das Geheimnis lag jedoch vor allem im Eisenspiel des US-Amerikaners, welches sich im Vergleich zu den Vortagen als viel stärker darstellte. 14 getroffene Greens in Regulation runden Spieths beglückwünschenswerten Tag ab.

Kaymer und Wiesberger im Wasser

Eine bogeyfreie Runde hätte auch Martin Kaymer sicherlich erzielt, wäre da nicht das verhängnisvolle zweite Loch gewesen. Dort spielte der 30-Jährige am ersten Turniertag noch ein Birdie, in der dritten Runde sah dies ein wenig anders aus. Gleich zweimal landete Kaymers Ball im kühlen Nass.

Das Quadruplebogey war so nicht mehr zu vermeiden. „Bis auf Loch 2 eine gute Runde, bogeyfrei und noch viele gute Chancen ausgelassen. Aber mit so einem Schock am Anfang der Runde (zwei Wasserbälle) ist es nicht einfach, direkt auf dem Platz die Motivation wiederzufinden“, erklärte der deutsche Pro. Dies sei ihm aber doch gut gelungen und so erzielte Kaymer direkt nach dem vierfachen Schlagverlust ein Birdie. Morgen werde er versuchen, nochmal eine gute Runde zu spielen. Eine bessere Platzierung als T48 wünschen sich sicherlich auch Kaymers Fans:

Gute Mine zum bösen Spiel muss auch Bernd Wiesberger machen, der eigentlich auf dem besten Wege war, in der Top Ten zu verweilen. Nach fünf Birdies fand sich der Österreicher auf Bahn 16 jedoch ebenfalls im Wasser wieder. Darauf folgte ein Doppelbogey, welches die gute Leistung des Wieners schmälerte. Nichtsdestotrotz liegt Wiesberger aufgrund der guten vorhergehenden Runden bei insgesamt -11 auf T11.

Zum Zwischenergebnis der WGC – HSBC Champions

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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