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WGC Cadillac Championship: Rory McIlroy löst Adam Scott ab

05. Mrz 2016
Rory McIlroy geht mit drei Schlägen Vorsprung als Führender in den Finaltag. (Foto: Getty)
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Die Führung vor dem Finale der WGC Cadillac Championship hat Rory McIlroy fest im Griff. Eine Wette sorgt für Aufsehen.

Adam Scott musste seine Führung an Rory McIlroy abtreten. Der Weltranglistendritte geht mit -12 und somit drei Schlägen Vorsprung vor dem Australier in die entscheidende Runde. Scott indes teilt sich den zweiten Platz mit Dustin Johnson. Martin Kaymer ließ das eine oder andere Highlight sehen, bleibt aber trotzdem im Mittelfeld, wo ihm ein schwächelnder Wiesberger Gesellschaft leistet.

Martin Kaymer bleibt trotz Glanzmomenten im Mittelfeld

Vom Mittelfeld aus war Martin Kaymer in den dritten Turniertag gestartet und auch nach dem Moving Day hat der Mettmanner noch Luft nach oben. Und das, obwohl er fehlerfrei die ersten Neun absolvierte. Der 31-Jährige schmückte die Front Nine mit zwei Birdies, lochte an der Zwei einen Putt aus über sieben Metern Entfernung. An der Elf dann folgte gar ein besonders schönes Birdie aus dem Bunker: Auf den folgenden Löchern allerdings musste er gleich drei Schlagverluste hinnehmen. Besonders ärgerlich geriet jener an der 14, wo ihm die Rettung aus dem Bunker nicht so bravourös gelang wie zuvor. Zwar notierte er zudem noch ein Birdie, seine zweite 71er Runde in Folge reichte allerdings nicht aus, um ihn aus dem Mittelfeld hinaus- und in Reichweite der Top Ten zu katapultieren. Derzeit hält er sich bei insgesamt zwei Schlägen über Par auf dem geteilten 33. Rang auf. So gilt es am finalen Turniertag weiter aufzuholen, denn der für die Saison 2016 von der deutschen Nummer eins herbeigesehnte Sieg blieb bis dato aus, stattdessen stehen für den vergangenen Monat zwei verpasste Cuts beim Desert Swing der European Tour zu Buche.


Der Rheinländer gibt sich nach zwei soliden Runden aber weiter positiv: „Eine ähnliche Runde wie gestern, insgesamt in Ordnung. Ein, zwei kleinere Fehler waren dabei, aber alles in allem bin ich auf dem richtigen Weg. Für morgen ist das Ziel, eine weitere konstante Runde zu spielen und dadurch noch den ein oder anderen Platz nach vorne gut zu machen.“

Bernd Wiesberger verliert an Boden

War er noch vom geteilten zwölften Platz aus in den Moving Day gestartet, büßte der Österreicher Bernd Wiesberger im Laufe seiner dritten Runde einige Plätze ein. Schuld daran war unter anderem ein Bogey-Trio auf den Löchern 4, 5 und 6. Nach drei weiteren Schlagverlusten und vier Birdies musste sich der gebürtige Wiener mit einer 74er Runde zufrieden geben und liegt damit auf dem geteilten 23. Rang. Von hier aus könnte er am Finaltag noch immer seine erste Top-Ten-Platzierung der Saison anvisieren, von den geteilten Zehnten trennen ihn allerdings noch drei Schläge.

Alles neu macht McIlroy

Für Rory McIlroy ist dieser Tage vieles anders. Zum einen vertraut er nun beim Putten auf den sogenannten Cross-Handed-Griff, auf den auch Jordan Spieth schwört, zum anderen wird er neuerdings anders geschrieben. Hatten zumindest offenbar diejenigen gedacht, die ihm am Donnerstag auf der Flight-Ergebnistafel und dem Rücken seines Caddies den Namen „McLlroy“ verpassten. Davon ließ sich der Nordire, der noch im vergangenen Jahr sein Eisen ins Wasserhindernis befördert hatte, aber nicht mehr verunsichern. Nachdem er sich bereits am Vortag mit einer 65 an die Fersen des Führenden Adam Scott geheftet hatte, übernahm er in Runde drei mit einer bogeyfreien 68 die Führung. Nach einem verpassten Cut bei der Honda Classic in der vergangenen Woche rückt so nun der erste Saisonsieg in greifbare Nähe.

Trägt Thomas bald Glatze dank Spieth?

Auch wenn die beiden langjährigen Freunde Jordan Spieth und Justin Thomas nicht einmal in greifbarer Nähe zur Spitze in den dritten Turniertag starteten, war ihr Flight einer der spannendsten. Grund dafür war eine Wette, die Spieth im Vorfeld der Runde vorgeschlagen hatte – wer von den beiden Jungspunden die schlechtere Runde spielte, solle sich eine Glatze rasieren. Ob Thomas allerdings dank seiner 78er Runde, mit der er gegen die 73 des Freundes verlor, nun tatsächlich kahlköpfig wird, steht in den Sternen. Die Reaktion des 22-Jährigen auf den Vorschlag via Twitter war nämlich bereits eher verhalten gewesen, er hatte sich mit einem Witz aus der Affäre gezogen.

In den Finaltag jedenfalls starten die beiden von T17 (Spieth) und T41 (Thomas) aus.

Malen nach Zahlen bei Kim und Broberg

Den Preis für die bunteste Scorekarte hatte übrigens bereits recht früh der Südkoreaner K.T. Kim sicher. Der nämlich spielte nur an fünf Löchern Par – gleich hintereinander weg auf den Löchern 12 bis 16 – und was genau zu den restlichen Ergebnissen führte, bleibt wohl der Spekulation überlassen. Neben vier Birdies und einem Eagle fielen bereits auf der Front Nine vier Bogeys, drei einzelne Schlagverluste und ein Doppelbogey folgten zudem auf den hinteren Neun. Damit kann er sich in Sachen Kuriositäten direkt bei Kristoffer Broberg und seinem „Slam-Dunk-Birdie“ aus Runde zwei einreihen. Wobei der Schwede außerdem ebenfalls von bunten Scorekarten etwas versteht: Vom Triplebogey bis hin zu diversen Birdies war bei ihm an Tag drei auch alles dabei.

Leaderboard der WGC Cadillac Championship

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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