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John Bradley Holmes zähmt das blaue Monster

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06. Mrz 2015
John Bradley Holmes gelang zum Auftakt der WGC Cadillac Championship eine Traumrunde. (Foto: Getty)
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Zum Auftakt der WGC Cadillac Championship zeigt Martin Kaymer eine ordentliche Leistung. J. B. Holmes spielt eine Traumrunde.

Während Martin Kaymer ordentlich in die World Golf Championship Cadillac Championship startet, erlebt Marcel Siem auf der Back Nine sein blaues Wunder. Die besten Golfer der Welt mussten sich am ersten Turniertag allesamt einer Glanzvorstellung von John Bradley Holmes beugen.

Der Amerikaner startete mit einer bogeyfreien Runde in die WGC Cadillac Championship. Er schoss eine von der Konkurrenz nicht erreichte 62er Turnierrekord-Runde (-10) zum Auftakt in Miami. Schon auf den ersten drei Löchern erspielte sich Holmes vier Schlaggewinne und setzte seine starke Leistung auch über den Rest der Runde fort.
Sein Landsmann Ryan Moore lag ihm lange dicht auf den Fersen, kam am Blauen Monster, dem 18 Loch, jedoch nicht am Wasserhindernis links vom Fairway vorbei und kassierte ein Doppelbogey. Bei sechs unter Par liegt der 32-Jährige auf dem zweiten Platz. Auf dem geteilten dritten Rang haben WGC Cadillac Championship Debütant Alexander Levy aus Frankreich sowie die US-Amerikaner Rickie Fowler und Dustin Johnson sechs Schläge Rückstand auf den Führenden.


Martin Kaymer geht auf der Front Nine baden

Martin Kaymer hatte gerade zwei Schläge bei der WGC Cadillac Championship gemacht, da versank schon der erste Ball im Wasser. Ein denkbar schlechter Auftakt für die Nummer zehn der Welt. Doch am zweiten Loch egalisierte er den Schlagverlust, indem er sich zunächst links an den zahlreichen Fairwaybunkern vorbeispielte und auch die Sandlöcher ums Grün herum umkurvte.

Ein Loch weiter versenkte der 30-Jährige sein Spielgerät erneut – eine Ungenauigkeit, die viele Spieler an dem ein oder anderen Loch ereilte. Kaymer setzte aber noch einen drauf: Nach dem Drop schlug er gleich den nächsten Ball ins Wasser. Mit der Bürde eines Tripplebogeys zog er weiter, ließ sich aber nicht beirren. Auf den folgenden neun Löchern gelangen Kaymer fünf Birdies und sein Score sank auf zwei unter Par. Nur einmal noch verschwand einer seiner Bälle, diesmal im Rough. Ein weiterer Drop war die Folge, doch mit einem Score von eins unter Par am ersten Tag der WGC Cadillac Championship darf der Majorsieger durchaus noch auf mehr als den 13. Rang hoffen.

Marcel Siem verpatzt den Rückweg

Marcel Siem begann vielversprechend auf den ersten Neun. Bei eins unter machte sich der Ratinger auf den Rückweg Richtung Clubhaus. Den Slalom durch Wasserhindernisse und Sandbunker auf den zweiten Neun des Trump National Doral hatte er an diesem Tag aber nicht im Griff. Zweimal ging Siem baden, mehrfach verfehlte er die Grüns deutlich. Ganze sieben Bogeys notierte der 34-Jährige und kam so bei sechs über Par nicht über den 65. Rang zum Auftakt der WGC Cadillac Championship hinaus.

Bernd Wiesberger ohne Wasserschaden – T39 beim Debüt

Bernd Wiesberger machte es da schon etwas besser. Der gebürtige Wiener gehörte zu jenen Auserwählten, die ohne versenkten Ball den ersten Turniertag der WGC Cadillac Championship überstanden. Wiesberger hatte mehr Schwierigkeiten mit den Fairways, die er nur in 35 Prozent der Fälle traf. Dennoch sicherte er sich auf 14 Löchern das Par. Dreimal erwischte es aber auch den 29-Jährigen. Nur an dem von Bunkern umzingelten 16. Grün gelang ihm ein Birdie. Wiesberger unterschrieb seine Scorekarte auf T39 bei zwei über Par.

Rory McIlroy auf T39 bei WGC Cadillac Championship

Rory McIlroy rettete eine schwache Front Nine auf den letzten Löchern. Der Weltranglistenerste hatte seine liebe Mühe mit dem Platz, bekam aber mit einem verrückten Birdie-Birdie-Bogey-Birdie-Eagle-Bogey-Finish doch noch die Kurve. Am 17. Loch wurde der Nordire für seine Aggressivität belohnt, als er kürzer Abschlug und dann gerade über den Teich spielte, statt außen herum wie die meisten Kontrahenten.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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