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Werbe-Event Tavistock Cup wartet auf Tiger Woods und Co.

25. Mrz 2013
Das Warten auf die Stars: Beim Tavistock Cup sind die großen Stars noch nicht eingetroffen. (Foto: Getty)
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„Nachsitzer“ bringen Zeitplan durcheinander, Rory McIlroy besucht Erdbeben-Opfer, in Rio räumt Designer Gil Hanse schon mal auf.

Das Wetter in Orlando verwirbelt die Termine: Tiger Woods, Rickie Fowler, Justin Rose und ein paar andere wollten eigentlich heute beim Tavistock Cup antreten, der seit Jahren am Montag und Dienstag nach dem Arnold Palmer Invitational in den benachbarten Anlagen von Isleworth und Lake Nona ausgetragen wird. Veranstalter des werbewirksamen und von der PGA Tour sanktionierten Team-Events ist die Investmentfirma Tavistock, der beide Clubs gehören und die als Siegprämie 3,5 Millionen Dollar auslobt, von der die Gewinner eine Million karitativ spenden. Nun wird am ersten Tag mit den verfügbaren Pros ein Vierball aufgezogen; das Mannschafts-Zählspiel findet am Dienstag statt, wenn sich Woods und die anderen „Nachsitzer“ bei Arnold Palmer verabschiedet haben.

Woods schon Junior-Champ in Bay Hill

Alle Welt redet stets von den bisherigen sieben Siegen des Tiger Woods beim Arnold Palmer Invitational. Der Superstar hat indes auf dem Bay-Hill-Kurs schon gesiegt, als ihn noch kaum einer kannte: Mit 15 Jahren gewann er hier 1991 den ersten seiner drei US-Junior-Titel.


Rory McIlroy als Botschafter nach Haiti

Die gute Tat als gutes Omen? Vor dem Masters macht Rory McIlroy in seiner Eigenschaft als UNICEF-Botschafter Irlands einen zweitägigen Abstecher nach Haiti. Bereits 2011 hatte er die im Jahr zuvor von einem fürchterlichen Erdbeben heimgesuchte Karibikinsel besucht. Unmittelbar danach gewann McIlroy die US Open und damit sein erstes Major.

Ein Spanier irrt durch Europa

Geteilter 22. wurde Rafael Cabrera-Bello bei der Malaysian Open: Beachtlich, angesichts eines ziemlichen Irrwegs nach Kuala Lumpur. Bei der Zugfahrt zum Flughafen wurde dem in der Schweiz lebenden Spanier die Tasche samt Reisepass, Geld, Kreditkarten, Handy etc. geklaut. Mit spanischem Personalausweis flog der 28-Jährige nach London, stand vor der sonntags geschlossenen Botschaft, jettete nach Madrid, dann am Montag mit neuem Pass wieder nach London und am Folgetag endlich gen Asien. Tja, wie heißt es am Bahnhof immer: „Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt!“

Watson hofft auf Söhnchens Laufkünste

So ist er, dieser Bubba Watson. Das einzige, was den als ziemlich entspannt bekannten Titelverteidiger zwei Wochen vor dem Masters interessiert: Ob Adoptiv-Söhnchen Caleb rechtzeitig zum traditionellen Par-drei-Wettbewerb das Laufen lernt. Damit der Einjährige an Mama Angies Hand „ein Loch mitmarschieren kann,“ hofft Watson.

McDowell: Ritterschlag vom „King“ mit Eisen eins

In einer Scheune nahe seines Bay-Hill-Resorts hat Arnold Palmer alles gelagert, was sich in der Karriere des siebenfachen Major-Siegers an Schlägern, Ausrüstungsstücken und sonstigen Memorabilia angesammelt hat. Das „Warenhaus“ ist allerdings um ein Exponat ärmer: Graeme McDowell wurde beim Arnold Palmer Invitational vom 83-jährigen „King“ persönlich mit einem Eisen eins aus seiner Kollektion beschenkt. Den „Ritterschlag“ erhielt McDowell („Der Schläger kriegt einen Ehrenplatz“), weil er das schwierige Gerät zuvor mit einem perfekten Schlag gemeistert hatte.

Gary Player feiert diamantenes Profi-Jubiläum

Apropos Legende und Karriere: 1953 startete in Johannesburg ein damals 17-jähriges Talent seine professionelle Laufbahn; 60 Jahre und u. a. neun Major-Siege später ist Gary Player, der „schwarze Ritter“ aus Südafrika, eine Golf-Legende und wird zu Recht allerorten für dieses diamantene Jubiläum gefeiert.

Olympia-Platz wird doch gebaut

Alles klar in Rio: Die Arbeiten am Olympia-Golfplatz für 2016 haben endlich begonnen. Nachdem wohl alle Grundstücks-Zwistigkeiten beigelegt wurden, räumen Architekt Gil Hanse und sein Team derzeit das Gelände für die Bauarbeiten auf. „Im Hinblick auf den geplanten Eröffnungstermin 2015 ist es jetzt ein Wettlauf gegen die Zeit“, kommentierte der US-Designer die einjährige Verzögerung.

Mit Zwölf kein Junge mehr?

Und dann war da noch der zwölfjährige Chinese Ye Wocheng, in Zahlen: 12, der sich als jüngster Teilnehmer eines European-Tour-Turniers für die Volvo China Open im Mai qualifizierte und dies tatsächlich mit der Bemerkung kommentierte: „Davon habe ich schon als Junge geträumt.“

 

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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