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Die Party ist zu Ende: Brooks Koepka gewinnt die Phoenix Open

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02. Feb 2015
Brooks Koepka gewinnt die Waste Management Phoenix Open. (Foto: Getty)
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Brooks Koepka siegt bei der Waste Management Phoenix Open, der größten Golfparty des Jahres. Bubba Watson teilt Rang zwei.

Brooks Koepka gewinnt die Waste Management Phoenix Open. Mit einer 66er Runde bezwang er die Konkurrenz beim Party-Turnier in Scottsdale, das auch dieses Jahr wieder von Zuschauermassen gesäumt wurde. Für seinen Triumph erhielt der US-Amerikaner nicht nur einen Scheck über mehr als 1,1 Millionen US-Dollar und 500 FedExCup-Punkte, sondern auch den lautesten Jubel, den die PGA-Tour zu bieten hat.

Dabei stand dem 24-Jährigen in letzter Zeit der Sinn gar nicht nach Golf. „Ich habe in den letzten zwei Jahren so viel gespielt, ich hatte ein bisschen die Nase voll vom Golf, war müde vom Reisen.“ Er legte nach der Nedbank Golf Challenge Anfang Dezember eine Pause ein und fasste nach eigener Aussage einen Monat lang keinen Golfschläger an. Es hat sich gelohnt. Nach seinem ersten European-Tour-Sieg in der Türkei vergangenen November, trug er sich nun ebenfalls zum ersten Mal in die Siegerliste der PGA Tour ein.


„Ich hatte ein bisschen die Nase voll vom Golf“

Ausschlaggebend dafür war sein Eagle auf der 15. Bahn, mit dem er zum bis dahin führenden Martin Laird aufschloss. Der Schotte verlor daraufhin völlig die Fassung. Zwar brachte er das Party-Loch, Nummer 16, noch mit Schlagstandard durch, doch dann brach er ein. Erst dreiputtete er die 17, dann schlug er seinen Drive auf der 18 ins Wasser. Seine drei Schlagverluste auf den letzten beiden Bahnen machten den Weg endgültig frei für den Sieger.

Wieder Rang zwei für Bubba Watson

Rang zwei im TPC Scottsdale teilen sich Hideki Matsuyama, Ryan Palmer und Bubba Watson. Matsuyama lag zwischenzeitlich gemeinsam mit Laird in Führung, doch ein Schlag mehr auf der letzten Runde als Koepka, machte die Hoffnung des 21-jährigen Japaners auf seinen zweiten PGA-Tour-Sieg zunichte. Watson muss sich im zweiten Jahr in Folge mit Platz zwei begnügen und schaffte es auch nicht, der hoffnungsvollen Partymeute am berühmt-berüchtigten 16. Loch ein Birdie zu schenken. Sie kamen dennoch auf ihre Kosten. Jordan Spieth beispielweise vermittelten sie einen Eindruck, wie dankbar sie für Birdies sind.

Ein Amateur mischt die Waste Management Phoenix Open auf

Auch auf Jon Rahm fiel ein bisschen vom großen Glamour der Waste Management Phoenix Open Party ab. Bislang dürfte er wohl nur Insidern bekannt gewesen sein, doch als Nummer drei der Amateur-Weltrangliste hat er durchaus einen Namen. Wenn einer dann auch noch auf dieselbe Uni geht wie Phil Mickelson (Arizona State University – ASU), braucht es in den USA nicht mehr viel, um einen mittelgroßen Hype loszutreten. Dass er gestern am 16. Loch ein Shirt des ehemaligen Football-Profis und ASU-Alumni Pat Tillman überstreifte, der im Einsatz für die US-Armee in Afghanistan getötet wurde, war dem Rummel nur zuträglich.

Natürlich muss so einer auch Golf spielen können, sonst ist die Aufmerksamkeit nicht ganz so groß. Rahm kann es. Auch wenn er angesichts seiner Flightpartner beinahe die Fassung verlor: „Ich muss gestehen, dass ich heute Morgen richtig, richtig nervös war, weil ich mit zwei großartigen Spielern spielte“, sagte er nach der dritten Runde. Weder am Samstag noch am Finaltag merkte man es seinem Spiel an. Der 20-jährige Spanier hielt seinen Score stets beisammen und spielte am Finaltag der Waste Management Phoenix Open eine 68er Runde. Das reichte für Rang fünf und die Rechtfertigung des Hypes.

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. conni de witt

    wahrhaftig eine tolle stimmung, nicht zuletzt der stadion-atmosphäre am loch 16 geschuldet, wo Molinari noch mit einem „ace“ die stimmung zum ueberkochen brachte :)

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