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Phoenix Open: Bubba Watson dank unbekanntem Tier an der Spitze

02. Feb 2014
Alleinige Führung! Bubba Watson liegt bei der Waste Management Phoenix Open nach dem Moving Day an der Spitze des Feldes. Im Hintergrund ist Matt Jones zu sehen, der geteilter Sechster ist (Foto: Getty).
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Nach dem Moving Day der Phoenix Open liegt Bubba Watson in Führung. Martin Kaymer mit zweiter Par-Runde in Folge.

Ein kleines Wüstentier hat die Story des Tages beim Moving Day der Phoenix Open geschrieben. Denn diesem verdankte der Führende Bubba Watson mindestens einen Schlag. Mit 68 Schlägen (-3) spielte der Amerikaner eine gute Runde und hat sich wieder die alleinige Führung auf dem TPC Scottsdale erobert (-15). Hinter ihm lauert Kevin Stadler bei -13. Ebenfalls auf den Fersen ist ihm Ryan Moore, der sich mit einer 64 auf der Scorekarte den dritten Platz sicherte (-12). Martin Kaymer spielte indes seine zweite Even-Par-Runde in Folge – zu wenig, um zumindest einige Plätze gutzumachen.


Martin Kaymer verpasst Verbesserung

Nach einem durchwachsenen Jahr 2013 hatte sich Martin Kaymer viel vorgenommen. Doch bisher ist er von einem seiner Kernziele, am vierten Turniertag noch um den Sieg mitspielen zu können, weit entfernt. Nach einem geteilten 57. Platz beim Qatar Masters am letzten Wochenende schaffte er bei der Phoenix Open zwar bei seiner dritten Teilnahme erstmals den Cut. Doch auch am Moving Day blieb mit seiner zweiten Par-Runde in Folge eine Verbesserung aus. Nach solider Back Nine mit einem Birdie startete er auf seine zweite Rundenhälfte mit einem Doppelbogey auf der 2.. Immerhin gelang ihm direkt danach ein Birdie, doch auf der 5 folgte ein weiteres Bogey. Dank eines weiteren Schlaggewinns zum Abschluss erreichte Kaymer noch eine ausgeglichene Runde. Mit insgesamt zwei Schlägen unter Par liegt er auf T54.

Phil Mickelson patzt bei Phoenix Open an der 16

Ebenfalls beinahe ein Lokalmatador in Arizona ist Titelverteidiger Phil Mickelson, der seinen Wohnsitz lange in der Gegend hatte. Zwar ist er von seinen Rückenbeschwerden genesen, fiel am Moving Day aber nach einer schwachen 72er Runde (+1) auf T40 zurück. Ausgerechnet an der 16. Spielbahn, wo rund 20.000 Zuschauer sitzen, musste der dreimalige Sieger der Phoenix Open ein Doppelbogey notieren und ärgerte sich danach über sich selbst. Zurecht, denn Mickelson sollte für seinen Bruder, einen Golftrainer, Footballs zu Werbezwecken ins Publikum werfen. Dadurch verlor „Lefty“ den Fokus auf sein Spiel und benötigte auf dem Par-3-Loch insgesamt fünf Schläge.

Deutlich besser als Phil Mickelson an der 16 machte es Cameron Tringale. Dem Amerikaner gelang ein nahezu perfekter Abschlag, der beinahe sogar zum Hole-in-One gereicht hätte. Das Birdie war für den auf T25 platzierten Tringale aber nur noch Formsache.

Der Schlag im Video:

Dank Wüstentier: Bubba Watson darf droppen

Erst ein Turnier hat Bubba Watson in diesem Jahr gespielt. Bei der Farmers Insurance Open am letzten Wochenende schloss er den Finaltag auf dem geteilten 23. Platz ab. Nach dem Moving Day der Phoenix Open liegt er nun wieder alleine in Führung. Und mindestens einen Schlag von seinen zwei Schlägen Vorsprung hatte er einem unbekannten Tier in der Wüste Arizonas zu verdanken. Auf der 13 landete sein Abschlag mitten in einem Busch, direkt neben dem Bau eines Wüstentiers. Da dadurch eine offensichtliche Behinderung für seinen Schwung bestand, bekam Watson einen freien Drop zugesprochen. Dadurch wurde er aus seine prekären Ausgangslage befreit und konnte das Par retten.

Leaderboard

Hier findest Du das aktuelle Leaderboard.

Fotostrecke zum Turnier

2013 sicherte sich Phil Mickelson bei dem bekannten Party-Turnier den Sieg. Bilder von seinem Triumph sowie dem aktuellen Turniergeschehen.


Party in der Wüste: Die Phoenix Waste Management

Zwischenstand vom Turnier

Pos Spieler Runde 3 Gesamt
1 Bubba Watson -3 -15
2 Kevin Stadler -4 -13
T3 Ryan Moore -7 -12
T3 Harris English -2 -12
T3 Hideki Matsuyama -3 -12
T54 Martin Kaymer 0 -2
T40 Phil Mickelson 1 -3
T75 Vijay Singh 4 3

 

Stand vom 2014-02-02 01:02:03

Steffen Jüngst

Steffen Jüngst - Freier Autor für Golf Post

ist erst als Student an der Deutschen Sporthochschule Köln zum ersten Mal mit Golf in Kontakt gekommen. Vorher nur begeisterter Minigolfer, zieht es ihn jetzt auch auf die weitläufigen Grüns.
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2 LESER-KOMMENTARE

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  1. Steffen Jüngst

    Vielen Dank für die Info! Ist bereits korrigiert.

    Antworten

  2. Nur zur Info: Das Doppelbogey hat Kaymer keineswegs zum Start gespielt, sondern erst auf seinem 11. Loch (Loch 2). Er ist auf der 10 gestartet.

    Antworten

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