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Was treibt eigentlich… Nick Faldo?

04. Nov 2014
Derzeit macht Nick Faldo Schlagzeilen als Dauernörgler. Aber was macht der Pro eigentlich sonst so? (Foto: Getty)
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Nick Faldo bringt sich immer wieder mit umstrittenen Bemerkungen ins Gespräch. Aber was macht der Pro eigentlich sonst so?

Der Name des englischen Profi-Golfers Sir Nick Faldo ist beinahe jedem Golf-Fan ein Begriff. Schlagzeilen macht die europäische Ryder-Cup-Legende zwar derzeit vor allem mit der scharfen Kritik an Kollegen wie Tiger Woods, Rory McIlroy und Sergio Garcia, selbst steht er aber nicht mehr allzu häufig auf dem Platz.

Nick Faldo – Großbritanniens erfolgreichster Golfer

Sir Nick Faldo ist mit insgesamt über 40 Siegen und sechs Majortiteln im Laufe seiner Karriere bis heute Großbritanniens erfolgreichster Golfer. Den Anstoß dazu gab ihm eine Übertragung des Masters 1971, die der damals 14-Jährige auf dem Farbfernseher seiner Eltern ansah. Daraufhin beschloss er, mit dem Golf zu beginnen. Später konnte er selbst drei Masters-Siege feiern und gewann ebenfalls dreimal die British Open – das erste Mal mit einer Finalrunde, die nur aus Pars bestand. 2009 wurde Faldo für sein Engagement im Golfsport von der britischen Queen zum Ritter geschlagen.


Auch im Ryder Cup war Nick Faldo lange Jahre eine feste Größe. Bis heute hält er mit insgesamt 25 Punkten für Team Europa den Rekord unter den europäischen Spielern, allerdings ging er mit elf Teilnahmen auch am häufigsten bei dem Kontinentalvergleich an den Start. Als er im Jahr 2008 Kapitän des europäischen Teams war, verlor Europa 16,5 zu 11,5.

Er sät Wind und erntet Sturm

Trotzdem scheute er sich nicht, den Spanier Sergio Garcia als „nutzlos“ beim Ryder Cup 2008 zu bezeichnen, als er den diesjährigen Wettkampf im amerikanischen Golffernsehen kommentierte. Damit trat er eine Welle der Empörung los. Ian Poulter, der beim Ryder Cup 2008 seine Chance durch Faldos Captain’s Pick bekam, nimmt ihn sogar in seiner neuen Autobiographie „No Limits“ schwer unter Beschuss. Überhaupt ist Nick Faldo bekannt für seine bissigen Kommentare zum Golfgeschehen. So hatte der 57-Jährige erst im August die Ära Woods für beendet erklärt und im vorangegangenen Jahr Rory McIlroy Wechsel zu Nike kritisiert.

Sein Engagement für den Golfsport ist ungebrochen

Wenn er sich nicht gerade umstritten zum aktuellen Geschehen äußert, greift der in den Vereinigten Staaten wohnhafte Faldo ab und an noch selbst zum Schläger. Eine Handvoll Events spielte er in der Saison 2014 auf European Tour und PGA Tour, darunter die diesjährige Open Championship. Hauptsächlich sucht er sein Glück allerdings abseits des Platzes. So ist er beispielsweise im amerikanischen Fernsehen bei diversen Golf-Events als Kommentator tätig.

Zudem ist er – wie viele andere Golfgrößen auch – mit seiner Firma Faldo Enterprises im Universum des internationalen Golfplatzdesigns tätig. Mit über 50 Projekten auf sechs Kontinenten ist „Faldo Design“ derzeit beschäftigt. Auch eine Turnierserie, die die internationale Golf-Jugend fördern soll, ist von Faldo ins Leben gerufen worden: Die Faldo Series trägt unter anderem auch Turniere in Deutschland und den Niederlanden sowie in Faldos Heimat England aus. Auch eine Asien-Version der Serie gibt es bereits. Der sechsmalige Majorsieger engagiert sich also nach wie vor aktiv für seinen Sport und bleibt einer der größten europäischen Golfer, auch wenn er sich mit seinen unliebsamen Bemerkungen zuletzt keine Freunde gemacht hat.

Für die Uhrenmanufaktur Audemars Piguet, die er als Markenbotschafter intensiv unterstützt, hat er ein Interview gegeben, in dem er auf einen ganz bestimmten Abschnitt seiner Karriere zurückblickt. Schauen Sie mal rein!

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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