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Zurich Classic: Aus Einzelkampf wird Teamevent

Die Zurich Classic wird zum Wettkampf der Power-Duos. Auch Alex Cejka befindet sich im prominent besetzten Feld.

Zurich Classic 2017 Vorschau Henrik Stenson Justin Rose
Beim Ryder Cup konnten Justin Rose und Henrik Stenson bereits gemeinsam glänzen. In New Orleans soll das nun erneut gelingen. (Foto: Getty)

Erstmals seit über drei Jahrzehnten integriert die PGA Tour mit der Zurich Classic wieder ein Teamevent in ihren Turnierplan. Angemeldet hat sich auf dem TPC Louisiana eine ganze Reihe großer Namen - 12 der besten 25 Spieler der Welt gehen hier an den Start.

Olympia-Duo mit Ryder-Cup-Erfahrung

Eines der spektakulärsten Paare, die in dieser Woche vor den Toren von New Orleans aufteen, sind zweifelsohne Justin Rose und Henrik Stenson. Nicht nur haben sie bei den Olympischen Spielen im vergangenen Sommer Gold und Silber geholt, auch haben sie durch den Ryder Cup bereits erfolgreich Erfahrung als Zweiergespann gesammelt.

Auch der Weltranglistendritte Jason Day und sein Partner Rickie Fowler, für den in dieser Saison bereits ein Sieg und diverse Topplatzierungen zu Buche stehen, lassen es sich nicht nehmen, sich das neue Format einmal anzuschauen. Ebenso wie Ryder-Cup-Größe Ian Poulter, der trotz des Verlusts seiner Tourkarte gemeinsam mit Geoff Ogilvy bei der Zurich Classic an den Start geht. Aber auch ein Deutscher befindet sich im Feld: Alex Cejka ist mit dem Dänen Sören Kjeldsen unterwegs.

Neben den internationalen Teams gibt es auch Landsmänner, die lieber unter sich bleiben. So markieren Steve Stricker und Jerry Kelly das amerikanische Senioren-Duo unter jüngeren Kollegen. Zudem starten unter anderem Hideki Matsuyama und Hideto Tanihara als japanisches sowie Louis Oosthuizen und Branden Grace als südafrikanisches Team. Auch ein Geschwister-Pärchen nimmt teil: Brooks Koepka hat sich seinen Bruder Chase ins Boot geholt, der für gewöhnlich auf der Challenge Tour abschlägt.



Zurich Classic: Das neue Format

Erstmals seit der Walt Disney World Team Championship 1981 hält mit der veränderten Zurich Classic ein Team-Wettkampf Einzug auf der PGA Tour. Bei dem Turnier, dessen Starterfeld stolze 160 Spieler, sprich 80 Teams, umfasst, handelt es sich allerdings nicht um ein Matchplay-Event, sondern um ein reguläres Strokeplay-Turnier über 72 Löcher. Es beginnt im Foursome-Format am Donnerstag und Samstag, freitags und sonntags hingegen bestreiten die Spieler ihre Runden im Fourball-Modus. Nach der zweiten Runde wird wie üblich ein Cut gezogen - nur die ersten 35 Teams und Gleichplatzierte schaffen es ins Wochenende.

Das Team, das als Sieger aus dem Turnier hervorgeht, bekommt zwar noch keine Weltranglistenpunkte, dafür bekommt allerdings jeder von beiden 400 FedExCup-Punkte. Der Löwenanteil der 7,1 Millionen US-Dollar Preisgeld wird geteilt. Da es sich weiterhin um ein offizielles PGA-Tour-Turnier handelt, qualifizieren sich die beiden Titelträger zudem für die PGA Championship sowie die nächsten beiden Austragungen von Tournament of Champions, Players Championship und anderen Einladungs-Events.


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