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Studium zum Golfmanager: Erste Banden auf dem Online-Campus

14. Feb 2015
Stephan Schöttl hat den ersten Monat hinter sich. Jetzt heißt es pauken, pauken, pauken. (Foto: Getty)
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Stephan Schöttl bildet sich zum Golfmanager fort. Dabei merkt er: Der Spagat zwischen Familie, Beruf und Studium ist schwierig.

Stephan Schöttl ist Journalist, Familienvater und leidenschaftlicher Golfer. Um noch tiefere Einblicke in sein Hobby zu bekommen, bildet er sich derzeit am IST-Studieninstitut in Düsseldorf zum Golfbetriebsmanager weiter.

Wie prasixnah das Ganze ist und wie er es mit seinem Beruf als Redakteur vereinbaren kann, erzählt Stephan Schöttl uns in seiner monatlichen Kolumne.


Dieses Mal ist es fast doppelt so dick. Zweites Lehrbuch, zweites Kapitel Betriebswirtschaftslehre. Gut 275 Seiten. Was mich beruhigt: Dieses Mal sieht es nach mehr praktischem Bezug aus.

Handwerkszeug – leider unverzichtbar

Es geht in gewisser Weise um das unverzichtbare Handwerkszeug: um Bilanzen, Buchführung und Controlling. Um Kosten- und Leistungsrechnung. Es leuchtet ein, dass es ohne das nicht geht. Schließlich ist das ein Posten, der im modernen Golfbetriebsmanagement der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Ein befreundeter Clubmanager hat mir vor kurzem einmal erzählt, dass vor allem in der Saisonvorbereitung, dann, wenn die Jahresbudgets und Jahresrechnungen erstellt und gebucht werden müssen, die Betriebswirtschaftslehre einen enormen Teil der täglichen Arbeit einnimmt und man von den Zahlenspielen selbst in den Sommermonaten ständig verfolgt wird. So weit, so gut.

Spagat zwischen Familie, Beruf und Studium

Was mich beunruhigt: Ich hinke jetzt schon mit meinem persönlichen Zeitplan hinterher. Jede Woche wollte ich mindestens zwei Abende für das Fernstudium reservieren, dazu den einen oder anderen Samstag und Sonntag. Bereits jetzt über den Haufen geworfen.

An der Motivation liegt das freilich nicht. Es ist vielmehr der Spagat zwischen der Arbeit als Journalist – die immer noch an erster Stelle steht -, dem Leben als Familienvater und eben der richtigen Einteilung der freien Zeit. Ich bin froh, dass ich wenigstens die Online-Vorlesungen alle planmäßig geschafft habe.

Das Lehrbuch hingegen ist zwar noch nicht eingestaubt, ich müsste es aber eben doch noch viel öfter in die Hand nehmen. Ich habe jetzt zumindest beschlossen, ab und an mit dem Zug in die Arbeit zu fahren und diese Zeit auf der Schiene zu Fortbildungszwecken zu nutzen. Mal sehen, ob mir das gelingt. Schließlich wartet ja bereits Lehrbuch Nummer zwei darauf, gelesen zu werden.

Erste Freundschaften auf dem Online-Campus

Im Online-Campus wurden bereits die ersten Bekanntschaften geschlossen. Interessant ist dabei vor allem, wie sich der bunte Haufen des Lehrgangs zusammenstellt. Klar, Golf spielen sie alle. Sonst würde sich wohl kaum einer für dieses Metier entscheiden.

Die Bandbreite reicht vom absoluten Quereinsteiger über denjenigen, der sich bereits seit längerem ehrenamtlich im Golfclub engagiert, bis hin zum Golfprofessional, der sich ein breites Fachwissen auf einem weiteren Gebiet aneignen will. Schade eigentlich nur, dass wir ein ziemlich kleines Häufchen sind. Warum das so ist?

Möglicherweise ist es ein Spiegelbild der Entwicklung des Golfmarkts, heißt es auch seitens des IST-Studieninstituts. Zuletzt wuchs der deutsche Markt lediglich minimal. Und auch das nur noch wegen einer einzigen Altersgruppe, der 50- bis 60-Jährigen. Das mag den einen oder anderen abschrecken, die berufliche Zukunft in dieser Branche zu suchen. Es kann andererseits aber auch Ansporn sein, neue Ideen zu entwickeln, um damit auch andere Zielgruppen zu erreichen und zu begeistern.

Über das IST-Studieninstitut

Das IST-Studieninstitut wurde im Jahr 1989 gegründet und hat seinen Sitz in Düsseldorf. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Sport & Management, Tourismus & Hospitality, Fitness, Wellness & Gesundheit.

Allein in den vergangenen zehn Jahren haben sich rund 30.000 Studierende für das IST-Studieninstitut entschieden.  Der Großteil der IST-Weiterbildungen wird in der Form des staatlich zugelassenen Fernunterrichts durchgeführt, also in einer Kombination aus schriftlichem Studienmaterial und praxisorientierten Seminaren. Studierende können sich so berufsbegleitend praxisnahes Fachwissen aneignen und anerkannte Qualifikationen erlangen.

Die Abschlüsse reichen von Zertifikaten und Trainingslizenzen über IST-Diplome und öffentlich-rechtliche IHK-Abschlüsse bis hin zu Hochschulqualifikationen. Auch viele frühere Profisportler wie zum Beispiel Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink oder die Fußball-Europameister Stefan Kuntz und Fredi Bobic haben ein IST-Studium absolviert. Im Bereich Golf werden fünf verschiedene Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten: Senior-Golfmanagement, Sport- und Fitnessbetriebswirt/Junior Golfmanager, Golfbetriebsmanagement, Golfsekretär und Golf-Fitnesscoach.

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Stephan Schoettl

Stephan Schoettl - Freier Autor für Golf Post

Den Sport- und Touristikmanager hat es nach einer Zwischenstation beim Radio als Redakteur zu den Printmedien verschlagen. Er ist im Allgäu daheim und dreht dort auch am liebsten seine Runden. Er schlägt die Golfbälle aber nicht nur gerne, sondern freut sich auch über besondere Exemplare für seine Sammlung. Sie finden Stephan Schöttl auch unter Google+
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