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US-Umfrage: Mickelson und Woods populärer als Spieth und Co.

23. Mai 2016
Tiger Woods und Phil Mickelson sind nicht mehr die Jüngsten. Doch bei den Fans stehen die beiden ehemaligen Masters-Sieger hoch im Kurs. (Foto: Getty)
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„Lefty“ muss blechen und Rose für Wentworth passen, dafür kann‘s Nicklaus immer noch besser als sein Alter aussagt. Die Back Nine.

Sie beherrschen das sportliche Geschehen, gewinnen Majors, Hochkaräter oder ihre eigenen Turniere: Aber in der Gunst der US-Fans rangieren Jason Day, Jordan Spieth und Rory McIlroy bei weitem nicht ganz vorne. Gemäß einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Public Policy Polling“ aus North Carolina sind Phil Mickelson und Tiger Woods nach wie vor die populärsten Golfer auf der PGA Tour. „Lefty“ Mickelson ist mit 38 Prozent einsamer Spitzenreiter der Beliebtheitsskala, der inaktive Woods bringt‘s immer noch auf 17 Prozent. Von zweistelligen Werten können die neuen Stars nur träumen: Spieth liegt bei 9 Prozent, McIlroy bei 8, Day bei 7 und Rickie Fowler bei 6 von 100.

Dazu passt die Meldung, dass eine Twitter-Nachricht von Tiger Woods einen Werbewert von 34.000 Dollar hat. Dies hat „Opendorse“, ein US-Spezialist für die Verbindung von Marken und Sportlern in Social-Media-Kampagnen, auf Anfrage von „Golf.com“ ermittelt. In Sachen wertvollste Twitter-Konten führt der 14-fache Majorsieger deutlich vor McIlroy, dessen Tweets jeweils 16.161 Dollar wert sind, und Ian Poulter (11.982 Dollar). Was man so alles messen kann …


Phil Mickelson zahlt Spekulationsgewinn zurück

Verzockt: Dass Phil Mickelson gern ein paar Scheinchen auf irgendwelche Wetten setzt, ist bekannt. Doch im Fall von „Dean Foods“ hat sich der fünffache Majorsieger etwas verspekuliert. Das Molkereiunternehmen steht wegen Insiderhandels in den Schlagzeilen, Ex-Chef Thomas Davis und der Spekulant Billy Walters sind wegen entsprechender Tipps angeklagt. Mickelson hatte über Walters in „Dean Foods“ investiert und 931.00 Dollar Profit gemacht. Jetzt einigte sich der Golfstar mit der US-Börsenaufsicht auf eine Rückzahlung des Gelds. Mickelson gilt zwar nominell ebenfalls als Beklagter, muss aber keine rechtliche Belangung fürchten.

Dash Day macht‘s Papa nach

Gute Gene: So sieht das aus, wenn der Sohn des Weltranglistenersten vom Papa das Golftalent geerbt hat: lang und gerade. Der nächste Day kommt bestimmt!

50.400 Interessenten probierten Golf

Erlebnis Golf: Nach Angaben des Deutschen Golf Verbands (DGV) haben bei der diesjährigen bundesweiten Golferlebniswoche in 431 teilnehmenden Anlagen rund 50.400 Interessenten das Spiel ausprobiert. „Den Clubs ist es gelungen mit ihren Aktivitäten vor Ort viele Menschen auf die Golfanlagen zu locken und damit die Erlebniswoche 2016 zu einem Erfolg zu machen“, resümiert DGV-Sprecher Jörg Schlockermann.

European-Tour-Heimspiel ohne Justin Rose

Der Rücken: Justin Rose muss für die BMW PGA Championship passen. Der US-Open-Sieger von 2013 sagte das anstehende Heimspiel der European Tour im englischen Wentworth ab. Die Rückenschmerzen waren schon während der Players Championship ausgebrochen „und haben sich trotz der anschließenden Woche Auszeit noch verschlimmert“, schrieb Rose auf Twitter.

Jack Nicklaus unterspielt sein Alter um vier Schläge

Unterspielt: Irgendwann kommt für jeden Golfer die ultimative Herausforderung, nämlich mit dem Score das eigene Alter zu schlagen. Jack Nicklaus hat das gerade geschafft. Allerdings nicht irgendwo, sondern im Augusta National Golf Club. Der 76-Jährige spielte auf dem Masters-Schauplatz eine 72 – und war anschließend eher unglücklich. „Diese Runde hat mich eine Menge Geld gekostet“, schmunzelte der „Goldene Bär“.

Top Golf eröffnet „Flaggschiff“ in Las Vegas

Golf wie beim Flippern: Es ist gewiss die bunteste, schrillste und lauteste Driving Range der Welt, die „Top-Golf“ da unlängst eröffnet hat. Und zwar an einem wahrlich passenden Ort, nämlich in Las Vegas, hinter dem berühmten Hotel „MGM Grand“. Als „Flaggschiff“ der Kette hat die bislang größte Anlage der Kette 108 Abschlagboxen auf vier Stockwerken, außerdem fünf leistungsfähige Bars und viele Attraktionen mehr. Aber sehen Sie selbst:

Niall Horan steigt ins Golfgeschäft ein

Zweites berufliches Standbein: Der Ire Niall Horan, golfverrückter Star der Boy-Group „One Direction“, steigt ins Golfbusiness ein und hat die Beratungsfirma „Modest! Golf Management“ gegründet. Das Unternehmen betreut Ende Juli die „Northern Ireland Open“, ein Challenge-Tour-Turnier. „Wir richten unseren geschäftlichen Fokus auf die nächste Generation von Profigolfern“, sagte Horan (22), der 2015 in Augusta als Caddie von Rory McIlroy beim Par-3-Wettbewerb sogar schon Masters-Luft schnupperte.

Die „Sandfalle“

Und dann waren da noch dieser hoffnungsvolle Golfer und und seine Versuche, inklusive aufgesetztem Schläger, sich aus dem Bunker zu befreien. Das muss man nicht weiter kommentieren:

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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