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US Open: Andrew „Beef“ Johnston dabei, Marcel Siem nicht

Prominente Namen qualifizieren sich in England für die US Open in Erin Hills. Marcel Siem spielt gut, hat jedoch ebenso wie der Pechvogel des Tages das Nachsehen.

Marcel Siem versuchte sich bei der Qualifikation in England ein Ticket für die US Open zu sichern.
Marcel Siem versuchte sich bei der Qualifikation in England ein Ticket für die US Open zu sichern. (Foto: Getty)

Es war der gewohnte Golf-Marathon den die 111 Spieler unmittelbar nach der BMW PGA Championship in Angriff genommen haben. Zwei Runden - 36 Löcher - im Walton Heath Golf Club, um sich eins der begehrten Tickets für die US Open im Juni zu sichern. Als einziger deutscher Starter verpasste Marcel Siem zwar den erforderlichen Platz unter den Top 15, Shooting-Star Andrew "Beef" Johnston sicherte sich hingegen die Reise nach Erin Hills.

Marcel Siem einziger Deutscher in Qualifikation

Marcel Siem kämpfte im ersten Durchgang noch mit seinem wechselhaften Spiel und erreichte das Clubhaus deshalb nur mit einem Schlag unter Par. Die Spitze des Feldes lag zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Schläge unter Platzstandard. Davon unbeeindruckt drehte Siem in der zweiten Runde auf, versuchte alles, um den Anschluss nach vorne herzustellen - am Ende leider vergeblich.

Nach 71er und 69er Runden stand ein Gesamtscore von vier unter Par auf dem Leaderboard. Trotzdem reichten zwei ordentliche Runden nicht, um sich für das zweite Major des Jahres zu qualifizieren - hierfür wären insgesamt neun unter Par nötig gewesen.

Weitere deutsche Golfer waren, anders als in den vergangenen Jahren, nicht am Start. Maximilian Kieffer fokussiert sich nach dem Turnier in Wentworth ebenso auf die anstehenden Aufgaben auf der European Tour wie Landsmann Bernd Ritthammer. Für sie geht es im Juni und Juli beim Heimspiel in München Eichenried sowie den anschließenden hochdotierten Events in Paris, Irland und Schottland um wichtige Punkte in der Saisonwertung, sodass eine Reise ins entferte Wisconsin nicht gut in den Turnierkalender passen würde.



Hole-in-One reicht und reicht nicht für US Open

Unter den 15 erfolgreich qualifizierten Akteuren fanden sich derweil prominente Namen ein. Der englische Shooting-Star Andrew Johnston, von seinen Fans liebevoll "Beef" genannt, nutzte das Qualifikationsturnier zu seinen Gunsten. In Addition standen bei ihm am Ende zehn unter Par und der geteilte neunte Rang - dabei lochte Johnston zu drei Eagles, mit dabei ein Hole-in-One. Alexander Levy, Sieger der Porsche European Open 2016, kam gar auf zwölf unter Par, nur übertroffen vom Chinesen Haotong Li (-13) und Quali-Sieger Aaron Rai aus England bei -14.

Pechvogel des Tages war hingegen David Boote. Der walisische Amateur hatte eine fantastische zehn unter Par ebenfalls inklusive Eagle und zusätzlichem Hole-in-One vorgelegt, nur um nach dem zweiten Durchgang, einer 73 und anschließendem Stechen doch mit leeren Händen dazustehen.

In der kommenden Woche folgen noch zehn weitere Qualifikationsturniere verteilt über die ganze USA, danach steht das Teilnehmerfeld der US Open 2017 endgültig fest.

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