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US Open Golf – Rekorde

02. Jun 2014
Die Trophäe der US Open: Nicht alle Rekord-Teilnehmer haben sie am Ende tatsächlich gewonnen. (Foto: Getty)
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Die bereits mehr als ein Jahrhundert währende Geschichte der US Open ist gespickt mit Rekorden. Wir haben die wichtigsten zusammengefasst.

Wo die gesamte Spitze des internationalen Golfsports anwesend ist, dort wird naturgemäß eine große Anzahl Rekorde aufgestellt und auch wieder gebrochen. Als Major-Turnier gilt das natürlich für die US Open in ganz besonderem Maße. Wir führen im Folgenden alle wichtigen US Open Golf – Rekorde auf.

Mehrfach-Sieger bei der US Open

Nicht ein, nicht zwei, nicht drei, sondern ganze vier Male setzten sich diese Rekordhalter gegen die Konkurrenz durch und belegten den ersten Platz. Mehr als viermal schaffte es bis heute niemand.


4-fache Sieger
• Willie Anderson (1901, 1903, 1904, 1905)
• Bobby Jones (1923, 1926, 1929, 1930)
• Ben Hogan (1948, 1950, 1951, 1953)
• Jack Nicklaus (1962, 1967, 1972, 1980)

3-fache Sieger

• Hale Irwin (1974, 1979, 1990)
• Tiger Woods (2000, 2002, 2008)

2-fach Sieger

• Alex Smith (1906, 1910)
• John J. McDermott (1911, 1912)
• Walter Hagen (1914, 1919)
• Gene Sarazen (1922, 1932)
• Ralph Guldahl (1937, 1938)
• Cary Middlecoff (1949, 1956)
• Julius Boros (1952, 1963)
• Billy Casper (1959, 1966)
• Lee Trevino (1969, 1971)
• Andy North (1978, 1985)
• Curtis Strange (1988, 1989)
• Ernie Els (1994, 1997)
• Lee Janzen (1993, 1998)
• Payne Stewart (1991, 1999)
• Retief Goosen (2001, 2004)

(K)eine Frage des Alters

Dass das Alter kein Auschlusskriterium sein muss, um zu gewinnen, beweisen die folgenden Rekordhalter – ebenso, dass es nicht immer ein Nachteil ist, der Älteste oder Jüngste in der Runde zu sein. Manchmal wird die eigene Leistung dadurch sogar rekordverdächtig.

Älteste Sieger

• Hale Irwin, 1990 – 45 Jahre, 15 Tage alt
• Raymond Floyd, 1986 – 43 Jahre, 9 Monate, 11 Tage alt
• Ted Ray, 1920 – 43 Jahre, 4 Monate, 16 Tage alt

Jüngster Sieger

• John J. McDermott, 1911 – 19 Jahre, 10 Monate und 14 Tage alt

Älteste Spieler, die den Cut geschafft haben

• 61 – Sam Snead, 1973 (geteilter 29ter)
• 60 – Tom Watson, 2010 (geteilter 29ter)
• 58 – Jack Nicklaus, 1998 (geteilter 43ter)
• 57 – Sam Snead, 1969 (geteilter 38ter)
• 57 – Dutch Harrison, 1967 (geteilter 16ter)
• 57 – Jack Nicklaus, 1997 (geteilter 52ter)

Von wegen Amateur

Einige der Triumphe bei der US Open gingen an Spieler, die nicht – oder damals noch nicht – ins Profilager übergewechselt waren. Der Amateur Bobby Jones (der auch zeitlebens Amateur blieb) errang den Sieg trotzdem nicht nur ein-, sondern sogar viermal.

Siege durch Amateure

• Francis Ouimet, 1913
• Jerome D. Travers, 1915
• Chick Evans, 1916
• Bobby Jones, 1923, 1926, 1929, 1930
• Johnny Goodman, 1933

Ein guter Lauf

In dieser Kategorie folgt auf einen Sieg bei der US Open im Folgejahr sofort der nächste. Und, im Fall von Willie Anderson, im wiederum darauffolgenden Jahr unmittelbar der übernächste.

Aufeinanderfolgende Siege

• 3 – Willie Anderson (1903, 1904, 1905)
• 2 – John J. McDermott (1911, 1912)
• 2 – Bobby Jones (1929, 1930)
• 2 – Ralph Guldahl (1937, 1938)
• 2 – Ben Hogan (1950, 1951)
• 2 – Curtis Strange (1988, 1989)

Es häuft sich

Hier sind all die Rekordhalter aufgeführt, die im Laufe der Jahre auffällig oft bestimmte Platzierungen belegten.

Häufigste Zweite Plätze
• 6 – Phil Mickelson (1999, 2002, 2004, 2006, 2009, 2013)
• 4 – Bobby Jones (1922, 1924, 1925, 1928)
• 4 – Sam Snead (1937, 1947, 1949, 1953)
• 4 – Arnold Palmer (1962, 1963, 1966, 1967)
• 4 – Jack Nicklaus (1960, 1968, 1971, 1982)

Meisten Top 5 – Platzierungen

• 11 – Willie Anderson
• 11 – Jack Nicklaus
• 10 – Alex Smith
• 10 – Walter Hagen
• 10 – Ben Hogan
• 10 – Arnold Palmer

Meiste Top 10 – Platzierungen

• 18 – Jack Nicklaus
• 16 – Walter Hagen
• 15 – Ben Hogan
• 14 – Gene Sarazen
• 13 – Arnold Palmer
• 12 – Sam Snead

Niedrigste Scores

Ein niedriger Score bedeutet immer etwas Gutes, auch wenn ein zwischenzeitlich guter Score nicht immer zum Sieg reicht. Oft aber schon.

Niedrigster Sieger-Score für 72 Löcher

• 268 – Rory McIlroy (65-66-68-69), 2011
• 271 – Martin Kaymer (65-65-72-69), 2014
• 272 – Jack Nicklaus (63-71-70-68), 1980
• 272 – Lee Janzen (67-67-69-69), 1993
• 272 – Tiger Woods (65-69-71-67), 2000
• 272 – Jim Furyk (67-66-67-72), 2003
• 273 – David Graham* (68-68-70-67), 1981

Niedrigster Score eines Nicht-Siegers, 72 Löcher

• 274 (-6) – Isao Aoki (68-68-68-70), 1980
• 274 (-6) – Payne Stewart (70-66-68-70), 1993

Meiste Schläge unter Par auf 72 Löchern
• 16-unter – Rory McIlroy, 2011
• 12-unter – Tiger Woods, 2011

Niedrigster Score für eine Runde (18 Loch)

• 63 (-8) – Johnny Miller, Finalrunde, 1973
• 63 (-7) – Jack Nicklaus, Erste Runde, 1980
• 63 (-7) – Tom Weiskopf, Erste Runde, 1980
• 63 (-7) — Vijay Singh, Zweite Runde, 2003

Niedrigster Score auf 9 Loch

• 29 – Neal Lancaster (vierte Runde, Back Nine), 1995
• 29 – Neal Lancaster (zweite Runde, Back Nine), 1996
• 29 – Vijay Singh (zweite Runde, Back Nine), 2003
• 29 – Louis Oosthuizen (vierte Runde, Back Nine), 2015

Die Nase vorn

Egal ob sie, zumindest zeitweise, einen schier unüberwindbaren Vorsprung vor dem Zweitplatzierten hatten oder ob sie in der finalen Runde einen riesigen Rückstand aufholten: Diese Rekordhalter haben Respekt verdient.

Größter Vorsprung nach 54 Loch
• 10 – Tiger Woods, 2000
• 9 – Rory McIlroy, 2011
• 7 – James Barnes, 1921
• 6 – Fred Herd, 1898
• 6 – Willie Anderson, 1903
• 6 – Johnny Goodman, 1933

Größtes Comeback in einer Final-Runde

• 7 Schläge Rückstand – Arnold Palmer, 1960
• 6 Schläge Rückstand – Johnny Miller, 1973
• 5 Schläge Rückstand – Johnny Farrell, 1928
• 5 Schläge Rückstand – Byron Nelson, 1939
• 5 Schläge Rückstand – Lee Janzen, 1998

Größter Vorsprung eines Siegers
• 15 Schläge – Tiger Woods (272), 2000
• 11 Schläge – Willie Smith (315), 1899

Weitere Scores

Weil von ihr alles abhängt, beschäftigen sich auch die folgenden Rekorde mit der Schlagzahl.

Höchster Score in der ersten Runde des späteren Siegers

• 91 – Horace Rawlins, 1895
1918-1945:
• 78 (6 über) – Tommy Armour, 1927
• 78 (7 über) – Walter Hagen, 1919
Seit 1946:
• 76 (6 über) – Ben Hogan, 1951
• 76 (6 über) – Jack Fleck, 1955

Niedrigster Score eines Siegers in der Finalrunde
• 63 (8 unter) – Johnny Miller, 1973
• 65 (6 unter) – Arnold Palmer, 1960
• 65 (5 unter) – Jack Nicklaus, 1967

Höchster Score eines Siegers in der Finalrunde
• 84 – Fred Herd, 1898

1918 bis 1945:
• 79 (7 über) – Bobby Jones, 1929
Seit 1946:
• 75 (4 over) – Cary Middlecoff, 1949
• 75 (4 over) – Hale Irwin, 1979

Höchster Gesamtscore eines Siegers
• 331 – Willie Anderson, 1901 (Sieg im Stechen)
Seit 1946:
• 293 – Julius Boros, 1963 (Sieg im Stechen)

• 290 – Jack Nicklaus, 1972

Höchster Score an einem Loch
• 19 – Ray Ainsley, 16th Hole (par 4), Cherry Hills Country Club, Englewood, Colo., 1938

Die meisten…

Da auch in den meisten Guiness World Records die Phrase „die meisten“ vorkommt, taucht sie natürlich auch entsprechend häufig in der Auflistung der US-Open-Rekorde auf. Zwar auf verschiedensten Gebieten, aber diese Rekordhalter hatten auf jeden Fall die „Meisten“.

Meiste Birdies hintereinander
• 6 – George Burns (holes 2-7), Pebble Beach Golf Links, 1982

• 6 – Andy Dillard (holes 1-6) Pebble Beach Golf Links, 1992

Meiste aufeinanderfolgende Starts bei der US Open
• 44 – Jack Nicklaus
• 34 – Hale Irwin
• 33 – Tom Kite
• 33 – Gene Sarazen
• 32 – Arnold Palmer

Meiste beendete Teilnahmen bei der US Open (72 Löcher)

• 35 – Jack Nicklaus
• 27 – Sam Snead
• 27 – Hale Irwin
• 26 – Gene Sarazen
• 26 – Raymond Floyd
• 25 – Gary Player
• 25 – Arnold Palmer

Meiste Runden unter Par

• 37 – Jack Nicklaus

Meiste Runden in den 60ern

• 29 – Jack Nicklaus

Meiste Gesamtscores unter Par

• 7 – Jack Nicklaus

Ein harter Kampf

Sie hatten ihn, den ersten Platz. Immer und immer wieder. Und wieder.

Am häufigsten im Besitz der Führungsposition nach 54 Löchern

• 6 – Bobby Jones
• 4 – Tom Watson

Am häufigsten im Besitz der Führungsposition nach 18, 36, or 54 Löchern

• 11 – Payne Stewart
• 10 – Alex Smith
• 9 – Bobby Jones
• 9 – Ben Hogan
• 9 – Arnold Palmer
• 9 – Tom Watson

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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