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US Open Golf – Deutsche Erfolge

Große deutsche Erfolge blieben bei der US Open bis zum Jahre 2014 aus. Dann aber ergolfte sich Martin Kaymer den Major-Titel.

02. Jun 2016
Martin Kaymer konnte als einziger deutscher Spieler die US Open gewinnen. (Foto: Getty)
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Bis 2014 schrieb noch kein Deutscher bei der US Open Golfgeschichte. Selbst der zweimalige Masters-Gewinner Bernhard Langer schaffte es maximal auf einen geteilten vierten Platz. Doch dann holte Martin Kaymer in besagtem Jahr zur Jagd auf seinen zweiten Major-Titel nach der PGA Championship im Jahre 2010 aus und gewann in Pinehurst mit acht Schlägen Vorsprung.

Martin Kaymer siegt rekordverdächtig

2014 war ein gutes Jahr für Martin Kaymer – er gewann nicht nur die PLAYERS Championship und den Ryder Cup, sondern auch den PGA Grand Slam of Golf und eben die US Open. Den Sieg auf dem Par-70-Platz des Pinehurst Resorts errang der 30-Jährige aber nicht irgendwie. Über das gesamte Turnier hinweg hatte Kaymer die Führung nie abgegeben und gleich zu Anfang des Wettbewerbs zwei 65er Runden abgefeuert.

Kaymer hatte sich bei der US Open 2010 bereits einen geteilten achten Platz geholt – im gleichen Jahr, in dem er die PGA Championship gewann und in die Top 10 auf der Weltrangliste vorrückte. Da die US Open, anders als beispielsweise das Masters, in jedem Jahr auf einem anderen Platz ausgetragen wird, ist die Spielleistung auch sehr stark davon abhängig, ob die jeweilige Anlage den persönlichen Stärken und Schwächen entgegenkommt oder eher widerstrebt.

Bernhard Langer unter den Top Ten

In die Top 10 hat es bereits ein weiterer deutscher Pro geschafft: Berhard Langer, der Wegbereiter für die Anerkennung deutscher Profigolfer auf internationaler Ebene. Langer schaffte es sogar dreimal, trotzdem war ein geteilter vierter Platz im Jahr 1987 die höchste Platzierung, die er jemals bei der US Open errang.

Erfolgreiche Qualifikation für die US Open 2014

2014 gingen neben Martin Kaymer auch Marcel Siem, Maximilian Kieffer und Alex Cejka bei der US Open an den Start. Während es für Martin Kaymer bereits das siebte Mal in Folge war, dass er das Turnier spielte und Cejka auch schon auf seinen sechsten Einsatz kam, war Siem zum dritten Mal bei dem zweitältesten Major dabei. Das letzte Mal war er im Jahr 2010 angetreten, als der Wettbewerb auf dem Pebble Beach Golf Links ausgetragen wurde und hatte damals einen geteilten 60. Platz belegt. 2014 ging es dann viel besser: Siem spielte sich auf eine hervorragende Position T12.

Für Maximilian Kieffer war es 2014 die Premiere bei einem Major. Er scheiterte allerdings am Cut. Alex Cejka schaffte diesen zwar, belegte aber am Ende nur Rang T60 aufgrund einer 77er Runde am dritten Turniertag.

Die Pechsträhne der Europäer

Der Sieg von Martin Kaymer bei der US Open ist auch deshalb so eindrucksvoll, weil ganz Europa wie verhext scheint, wenn es um dieses eine Major geht. 2010 wurde das Turnier zum ersten Mal seit ganzen vierzig Jahren wieder von einem Europäer – Graeme McDowell aus Nordirland – gewonnen. Eine lange Durststrecke. Immerhin scheint es aber so, als würde das Blatt sich wenden, denn nach McDowell konnten bereits drei weitere Europäer die US Open für sich entscheiden.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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