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Video: Shinnecock Hills – der Platz der US Open 2018

In Shinnecock Hills steht der weltweiten Golfelite bei der US Open 2018 der "härteste Test" im Golf bevor. Der Platz im Überblick.

US Open Golf 2018 Shinnecock Hills Golf Club Platzportrait
Shinnecock Hills hat es in sich. (Foto: Getty)

Ab Donnerstag wird der Shinnecock Hills Golf Club zur Bühne für die US Open 2018, das zweite Major des Jahres. Was genau die Spieler über vier Turniertage hinweg auf dem Platz erwarten wird, sehen Sie in den beiden folgenden Videos.

Die ersten Neun in Shinnecock Hills

Bereits die ersten drei Löcher machen klar, dass es sich hierbei nicht um irgendeinen dahergelaufenen Turnierplatz handelt, sondern um den Schauplatz für jenes Event, das als härtestes der vier Majorturniere gilt. Auch 4, 5 und 6 verlangen den Spielern einiges ab, belohnen dafür aber auch mit ihrer malerischen Natur.

Auf 7, 8 und 9 kommt der Wind so richtig ins Spiel. Besonders die 7 ruft Erinnerungen an die letzte Austragung der US Open in Shinnecock Hills im Jahre 2004 wach, als der "härteste Test im Golf" gar mehr als nur hart war. Genau genommen waren die Grüns im wahrsten Sinne des Wortes steinhart. So musste das Grün an der 7 in regelmäßigen Abständen während der Finalrunde gewässert werden, weil es, gänzlich ausgetrocknet, für unspielbar erklärt worden war. Einzig Phil Mickelson und Sieger Retief Goosen beendeten das Turnier unter Par, das dementsprechend bei Spielern wie Organisatoren einen schalen Nachgeschmack hinterließ. Vierzehn Jahre später gelobte USGA-Chef Mike Davis bei der Rückkehr auf den Platz Besserung.

Die zweiten Neun in Shinnecock Hills

Während an den Löchern 10, 11 und 12 anspruchsvolle Grüns darauf warten, dem einen oder anderen Spieler zum Verhängnis zu werden, bieten 13, 14 und 15 Birdiechancen an, mit denen sich die Führenden vom Rest des Feldes absetzen können, wenn sie sie zu nutzen wissen. Generell müsse man auf dem Platz "in beide Richtungen zu schlagen" wissen, sagte Patrick Reed im Vorfeld des Turnier während einer Pressekonferenz. Außerdem müsse man "den Ball abhängig vom Wind zum Fliegen bringen. Also wird jedes kleine Detail des eigenen Golfspiels, das nicht gut ist, bloßgestellt."

Auch Titelverteidiger Brooks Koepka hat Respekt vor Shinnecock Hills, insbesondere vor vier Par-3s: "Ich denke, die Par-3s sind so schwierig. Sie sind nicht die längsten. Die Grüns sind sehr unduliert. Um ehrlich zu sein, ist es an jedem Par 3 an jedem einzelnen Tag derselbe Schlag. [...] Die Par-3s sind entscheidend. Ich glaube, man wird hier einige hohe Scores sehen. Und ich denke, besonders wenn man hier die falsche Seite vom Loch erwischt, kann man Ping-Pong vor und zurück spielen."

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