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Platzrekord und Führung – Rickie Fowler dominiert bei US Open

Die 117. US Open beginnt mit einem Knalleffekt. Das deutschsprachige Trio überzeugt dabei, während an der Spitze der Platzrekord fällt.

Rickie Fowler dominierte die erste Runde bei der US Open 2017 in Erin Hills mit Platzrekord.
Rickie Fowler dominierte die erste Runde bei der US Open 2017 in Erin Hills mit Platzrekord. (Foto: Getty)

Es gibt diese Tage, da läuft es einfach wie am Schnürchen... oder eben gar nicht. Zu den Erfolgsgeschichten beim Auftakt der US Open zählten definitiv Rickie Fowler, Bernd Wiesberger und Stephan Jäger. Während Martin Kaymer ebenfalls ordentlich ins zweite Major des Jahres startete, erlebten zahlreiche Stars einen gebrauchten Tag. Diesen hatte übrigens auch der Pilot eines Zeppelins, dessen Luftschiff nahe des 18. Lochs abstürzte, glücklicherweise ohne größeren Schaden anzurichten.

Rickie Fowler führt bei US Open 2017

Sportlich gesehen begann die US Open 2017 in Erin Hills mit einem Paukenschlag und einem wahren Birdie-Feuerwerk, abgebrannt von Rickie Fowler. Der 28-Jährige kam mit den Bedingungen vor den Toren von Milwaukee perfekt zurecht. Präzise Schläge bei konstantem Wind und sichere Putts sorgten in Addition für eine fehler- und bogeyfreie Runde sowie ein Ergebnis von sieben unter Par - gleichbedeutend mit Platzrekord.

Dementsprechend glücklich zeigte sich Fowler im Nachgang, wusste seine Leistung aber realistisch einzuschätzen. "Wenn man zurückblickt, sah es nach einem leichten Tag aus", erklärte der Amerikaner. "Viel leichter, als es tatsächlich war." Es sei schön, ein Teil der "Geschichte" zu sein, fügte der Ex-Players-Champion hinzu, nur sei es erst die erste Runde und er würde viel lieber am Sonntag als Majorsieger an der Spitze stehen.

Jäger mit Rückenwind, Kaymer startet solide

Die Konkurrenz biss sich am Score des Führenden bis zuletzt vergeblich die Zähne aus. Auch das deutschsprachige Trio um Martin Kaymer, Stephan Jäger und den Österreicher Bernd Wiesberger musste sich am Ende des Tages mit Plätzen in Verfolgerpositionen zufrieden geben. Kaymer und Jäger hatten wie Fowler früh vorgelegt. Besonders dem jungen Deutschen war sein Selbstvertrauen dabei anzumerken. Stephan Jäger war mit der Bilanz von zwei Siegen binnen drei Wochen auf der Web.com Tour zur US Open angereist und der Sicherheit, sich kommende Saison auf der PGA Tour regelmäßig mit den Besten der Besten zu messen.




Bei seiner überhaupt erst zweiten Majorteilnahme - nach der US Open in Chambers Bay 2015 - gelang Jäger mit einem Schlag unter Par ein Einstand nach Maß (T29). Dabei ließ er sich auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen wie verfehlten Fairways oder vereinzelten Bogeys nicht verunsichern.

Martin Kaymer lag derweil nach einem Auftaktbirdie lange unter Par, ehe kleine Ungenauigkeiten des US-Open-Siegers von 2014 schlussendlich zur 72, damit Even Par und auf den geteilten 45. Platz führten.

Bernd Wiesberger in Schlagdistanz zur Spitze

Einige Plätze vor dem deutschen Duo landete Bernd Wiesberger (-3/T11). Seit geraumer Zeit eine feste Größe bei den Majorturnieren, wartet der Österreicher noch auf den ganz großen Wurf bei einem der vier Saisonhighlights. Der Grundstein zu einem Topergebnis bei der diesjährigen US Open ist jedenfalls gelegt. Fehlte Wiesberger auf den ersten Löchern noch das nötige Glück, dass ein Putt auch mal zum Schlaggewinn fiel, zeigte er seine ganze Klasse zum Ende der Front Nine.

Starken Annäherungen folgten Putts unterschiedlichster Distanzen, die ihr Ziel fanden. Vier Birdies in Serie katapultierten Bernd Wiesberger schlagartig in die Top 10. Auch wenn der Österreicher nach seinen ersten Bogeys des Turniers kurzzeitig ins Straucheln geriet, war seine 69er Runde mit drei Schlägen unter Par ein hervorragender Auftakt.



Titelverteidiger und Topstars mit Problemen

Davon waren viele der 156 Teilnehme an der US Open aus 24 verschiedenen Ländern am ersten Wettkampftag weit entfernt. Das kurz vor Turnierbeginn von den Organisatoren nochmal entschärfte Rough entpuppte sich dennoch für manchen Akteur zur unüberwindbaren Hürde. War die 75 mit drei Schlägen über Par des Titelverteidigers Dustin Johnson unter Umständen auf die erst wenige Stunden zurückliegende Geburt seines zweiten Kindes zurückzuführen, wird der Kampf um den Cut bei anderen zur wahren Herausforderung.

So fanden sich mit dem Nordiren Rory McIlroy (+6/T143), dem Australier Jason Day (+7/T151) und dem englischen Masters-Sieger von 2016 Danny Willett (+9/T153) überraschend viele prominente Namen am Ende des Leaderboards wieder. Day lochte dabei auf dem Weg zur 79 zwar zu vier Birdies, notierte allerdings auch zum ersten Mal in seiner PGA-Tour-Karriere zwei Triplebogeys in ein und der selben Runde.

Für den Schreckmoment abseits des sportlichen Geschehens sorgte derweil der Absturz eines Zeppelins unweit des 18. Lochs. Das Luftschiff habe nach USGA Angaben nichts direkt mit der US Open zu tun gehabt, dennoch gab es eine kurze Unterbrechung. Glücklicherweise gab es keine gravierenderen Schäden und außer leichten Verletzungen beim Piloten, der sich per Fallschirm rettete, kam niemand zu Schaden.

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