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US Open: Martin Kaymer verliert Anschluss auf den letzten Metern

17. Jun 2016
Martin Kaymer muss bei der US Open am zweiten Tag gleich zwei Runden absolvieren. (Foto: Getty)
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Den Rundenabbruch steckt Martin Kaymer anscheinend relativ gut weg, patzt aber kurz vor Rundenende. Bernd Wiesberger erwischt schwachen Start in die US Open.

Da am ersten Tag lediglich etwa die Hälfte aller Flights auf die erste Runde der US Open gehen konnten, ging es für Martin Kaymer und Bernd Wiesberger am zweiten Tag auch nochmal zur ersten Runde auf den Platz. Martin Kaymer hat sich aber nicht von den vielen Unterbrechungen verunsichern lassen und hat die erste Runde solide beendet. Bernd Wiesberger machte der Platz im Gegensatz zu Kaymer wohl mehr zu schaffen, sodass er sich derzeit in der unteren Hälfte des Leaderboards wiederfindet.

Martin Kaymer mit Triplebogey

Martin Kaymer konnte vor dem Abbruch der ersten Runde nur 13 Löcher beenden. Er war zwar mit einem Bogey auf der Back Nine gestartet, blieb nach seinen ersten neun Löchern aber dennoch ohne Schlagverlust. Ausgeschlafen startete der Mettmanner dann mit einem Par in den zweiten Tag. Nach einem weiteren Par passierte es: Kaymer spielte ein Triplebogey und verschlechterte seinen Score somit auf drei über Par. Da machte ihm besonders das Rough auf der Sieben zu schaffen, in das er seinen Ball gleich zwei Mal schlug. Zu allem Überfluss war das Grün dann der nächste Feind, auf dem er aus 30 Zentimetern das Loch nicht traf, beim letzten und siebten Schlag aber aus eben dieser Weite dann zum Triplebogey lochte. Mit drei über Par rangiert Kaymer derzeit nur im Mittelfeld der US Open.


Bernd Wiesberger geht in den Fluten unten

Mit den riesigen Wassermassen, die auf Oakmont am ersten Tag niederprasselten, kam Bernd Wiesberger nicht wirklich klar. Zunächst startete der Österreicher mit einer Bogey-Par-Birdie-Serie in die US Open. Doch nach der ersten Regenunterbrechung lief bei ihm einfach nichts mehr zusammen. Auf der Neun spielte er sogar ein Doppelbogey und lag nach der Front Nine bereits bei drei über Par. Die weiteren Unterbrechungen brachten ihm dann weitere Schlagverluste ein. Warum? Weil die USGA den Spielern nach den Unterbrechungen keine Möglichkeit zum Wiederaufwärmen gegeben habe, so Wiesberger nach dem finalen Rundenabbruch.

Die zweite Hälfte der ersten Runde – und wahrscheinlich gut aufgewärmt – begann Wiesberger zunächst mit mit einem Par, konnte daraufhin einen Schlaggewinn erzielen und beendete seine erste Runde mit einem Par. Es lief also in „Halbzeit zwei“ deutlich besser, auch wenn Wiesberger derzeit mit sechs über Par nur im unteren Teil des Tableaus rangiert. Es bleibt jetzt nur noch abzuwarten, ob Wiesberger heute noch einmal abschlagen wird.

Zwischenstand bei der US Open 2016


Ein gebrauchter Tag zum Auftakt

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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