Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 9: Drei Schlägerhauben-Sets für drei Gewinner - 100% handmade, 100% individuell, stylisch und funktional! Mehr Informationen

US Open 2016: Dustin Johnson „endlich“ auf dem Thron

Autor:

20. Jun 2016
Dustin Johnson sichert sich den Titel bei der US Open 2016 und gewinnt damit sein erstes Major. (Foto: Getty)
Artikel teilen:

Dustin Johnson gewinnt die US Open 2016 und zeigt es seinen Kritikern und der USGA, die für ein großes Fragezeichen sorgte.

Kurz vor Schluss verkam die 116. US Open beinahe noch zu einer Farce, aufgrund der Tatenlosigkeit der Offiziellen der USGA im Rahmen einer Regelfrage. Dustin Johnson stand im Mittelpunkt dieses Fiaskos, aber ließ sich nicht davon beeindrucken und sicherte sich seinen langersehnten ersten Majortitel im Oakmont Country Club. Dabei spielte er eine abgeklärte und souveräne 69 und machte damit seine Drei-Putt-Niederlage gegen Jordan Spieth aus dem vergangenen Jahr vergessen.

Perfekte Front Nine als Schlüssel zum Sieg

Den Grundstein für seinen Triumph legte Dustin Johnson auf seinen ersten neun Löchern, die er in beeindruckend ruhiger und souveräner Manier in zwei unter Par spielte. Auf den Löchern zwei und neun konnte er die Schlaggewinne notieren, während sein größter Konkurrent am Finaltag, Shane Lowry, auf der Front Nine Federn lassen musste. Der Ire verspielte seine Vier-Schläge-Führung mit drei Bogeys auf der Front Nine und musste auf den zweiten neun Löchern gar noch weiter abreißen lassen. Eine 76 stand am Ende für Lowry zu Buche, was „nur“ zu Position T2 führte.


Back Nine und USGA bringen „DJ“ nicht aus der Ruhe

Seine Back Nine startete Dustin Johnson ebenso souverän mit vier Pars. An Loch 14 wanderte dann doch das erste Bogey des Tages auf seine Scorekarte, was aber auch an den, ab Loch 12 aufkommenden, Unruhen um seinen angeblichen Regelverstoß an Loch 5 lag. Umso beeindruckender präsentierte sich der Amerikaner nach seinem Schlagverlust. Anstatt die Nerven zu verlieren und den Sieg aus den Händen zu geben, spielte der 31-Jährige drei weitere Pars und sicherte sich stilvoll mit einem Birdie an der 18. Bahn schließlich den Titel mit einem Ergebnis von vier unter Par und ganzen drei Schlägen Vorsprung.

Westwood und Garcia bleiben die Unvollendeten

Als zwei der besten Spieler der Welt ohne Majortitel bezeichnet, gingen Sergio Garcia und Lee Westwood mit großen Ambitionen in den Finaltag, um diesen leidlichen Titel endlich loszuwerden. Bei Lee Westwood war das Thema jedoch schon nach ein paar Löchern beendet, da er sein Spiel zu keiner Zeit im Griff hatte. Am Ende stand gar eine 80er Runde zu Buche, was den Absturz auf Rang T32 bedeutete.

Sergio Garcia hielt sich derweil lange in der Spitzengruppe und musste erst ab Loch 14 abreißen lassen. Drei Bogeys in Folge waren einfach zu viel, um nochmal oben mitmischen zu können. Damit wird Garcia weiterhin dem Traum vom Major nachjagen und nächste Woche bei der BMW International Open in Köln hoffentlich mit etwas Wut im Bauch und der aktuellen Form um den Titel mitspielen.

Überraschungen auf Rang zwei der US Open

Den zweiten Rang bei der 116. US Open teilen sich Jim Furyk, Scott Piercy und Shane Lowry. Besonders Jim Furyk wusste am Finaltag nochmal zu überzeugen. Die beste Runde des Tages (66 Schläge) beförderte den US-Open-Champion von 2003 mehr als 20 Plätze nach vorne und bescherte ihm einen unerwarteten zweiten Rang.

Ebenso unerwartet auf dieser Position findet man Scott Piercy. Der Amerikaner spielte einen sehr soliden und sicheren Finaltag und feilt damit weiter an seinem persönlichen „American Dream“. Der 37-Jährige arbeitete nämlich bis vor einigen Jahren noch in einem Supermarkt und betont stets, wie traumhaft es sei, seinen Lebensunterhalt mit dem Sport zu verdienen, den er so sehr liebt.

Martin Kaymer kann am letzten Tag überzeugen

Mit seiner besten Turnierrunde verabschiedete sich Martin Kaymer von der diesjährigen US Open und lieferte dabei eine sehr solide und ordentliche Vorstellung ab. Zwei Schlagverlusten stand ein Birdie gegenüber und am Ende stand die 71. Insgesamt beendete er das Turnier so bei neun über Par auf dem geteilten 37. Rang. Seine Abschlussrunde gibt es hier noch einmal ausführlicher.

Die finalen Ergebnisse und Platzierungen

Die Ergebnisse der Finalrunde, der Siegerscore und die Platzierungen aller Spieler gibt es in unserem Livescoring nochmals im Überblick.

Die Bilder des packenden, viel diskutierten und würdigen Finaltages gibt es hier zum Durchklicken.


Hunde, Vögel und jede Menge Diskussionsbedarf beim Finale in Oakmont

Mehr zum Thema US Open:

Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

Alle Artikel von Robin Bulitz

Noch keine Kommentare

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab

Schlagwörter: , , , , ,

Aktuelle News