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US Open: Martin Kaymer sichert sich den Cut

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18. Jun 2016
Eine wilde zweite Runde lieferte Martin Kaymer bei der US Open 2016 ab, bei der Schläge wie dieser keine Seltenheit waren. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer und Bernd Wiesberger konnten erst am Samstag ihre zweite Runde der US Open spielen und haben hiernach gemischte Gefühle.

Nachdem der Zeitplan der diesjährigen US Open im Oakmont Country Club aufgrund der Regenunterbrechungen am ersten Tag gehörig durcheinander kam, mussten viele Spieler ihre zweite Turnierrunde am heutigen Samstag zu Ende spielen bzw. komplett absolvieren. Zu diesen Profis gehörten auch Martin Kaymer und Bernd Wiesberger, sowie die beiden Top-Favoriten Jordan Spieth und Rory McIlroy.

Martin Kaymer mit ganz wilder Runde

Martin Kaymers zweite Runde bei der US Open 2016 kann problemlos als Berg- und Talfahrt beschrieben werden. Der 31-Jährige startete direkt einmal mit einem Bogey, nur um ein postwendendes Birdie folgen zu lassen. Diese Kombination wiederholter der Rheinländern auf den Löchern drei und vier direkt, ehe das erste Par auf die Scorekarte wanderte. Danach schaffte es Kaymer allerdings nicht mehr seine Schlagverluste direkt auszugleichen und musste im weiteren Verlauf seiner Runde drei weitere Schlagverluste hinnehmen.


Erst Mitte der Back Nine konnte der US Open Champion von 2014 wieder ein positives Ergebnis feiern und seine Birdies Nummer drei und vier notieren, ehe ihm an Loch 18 noch ein Doppelbogey passierte. Damit machte Kaymer seine vollkommen chaotische Runde mit drei über Par perfekt und schaffte den Cut bei +6 auf Rang T57 haarscharf. Es bleibt zu hoffen, dass der zweimalige Major Champion in den abschließenden zwei Runden noch Plätze gut machen kann und sein Spiel etwas solider gestaltet.


Ein besonderer Gastgeber: Der Oakmont Country Club

Bernd Wiesberger verliert Tanz auf der Rasierklinge

Mit einem Score von +6 in den zweiten Tag gestartet, war es für Bernd Wiesberger eigentlich klar, dass er noch ein, zwei Birdies für den Cut benötigen würde. Auf seinem dritten Loch holte sich der Österreicher auch gleich den Schlaggewinn, der allerdings durch ein Bogey zwei Löcher später wieder ausgeglichen wurde. Damit lag der 30-Jährige wieder genau auf der Cutlinie, die sich den ganzen Tag bei +6/+7 bewegte.

Es folgten sieben Pars in Serie und ein gefährlicher Tanz auf der Rasierklinge des Cuts. Der Schnitt in den Finger erwischte den Burgenländer dann auf Loch 5, Wiesbergers 14. Bahn. Das Doppelbogey beförderte Bernd Wiesberger auf acht über Par und außerhalb der Cutlinie auf den geteilten 80. Rang. Die vier abschließenden Pars änderten nichts mehr an der Tatsache, dass Bernd Wiesberger das Wochenende verpassen wird und nächstes Wochenende bei der BMW International Open in Köln hoffentlich verbessert antreten wird.

McIlroy startet furios, Spieth unspektakulär

Der gestern noch enttäuschte und enttäuschende (+7) Rory McIlroy pochte in Runde zwei auf Wiedergutmachung und startete diese Mission auch zunächst in beeindruckender Manier. Ganze vier unter Par spielte der Nordire auf seinen ersten neun Löchern, ehe ihm auf der Back Nine ein Doppelbogey doch wieder einen Strich durch die Rechnung machte. Drei Löcher später folgte gar ein weiterer Schlagverlust, der die blitzsaubere Front Nine schon wieder zunichte machte. Am letzten Loch kapitulierte der Champion von 2011 dann tatsächlich noch und verpasste mit einem Doppelbogey den, nach der Front Nine sichergelaubten, Cut.

Jordan Spieth lag nach Runde eins mit zwei über Par noch recht aussichtsreich und hatte die Hoffnung, Boden gut zu machen und die Spitze anzugreifen. Nach zwei frühen Birdies sah es auch zunächst gut aus für den Titelverteidiger. In der Folge musste der Texaner jedoch vier Bogeys hinnehmen, die ihn auf einen Score von +5 brachten. Erst zum Ende seiner Runde konnte Spieth wieder die richtige Richtung einschlagen und sich mit einem Birdie an Loch 16 wieder vorspielen. Damit steht er vor den beiden finalen Runden bei vier über Par auf Rang T35.

Einige Führungswechsel an Tag 2 der US Open

Der Führende nach zwei Runden ist Dustin Johnson, der vom Sofa aus einige Angriffe auf seinen Platz an der Sonne beobachten konnte und als einzger Spieler zwei Runden unter Par ablieferte. Zu Beginn seiner Runde lag Andrew Landry noch in gemeinsamer Führung mit DJ, was sich auf seinen Front Nine aber änderte. Vier Schlagverluste innerhalb von drei Löchern bedeuteten Even Par. Der US-Open-Rookie kämpfte sich zum Ende seiner Runde aber in beeindruckender Manier zurück und beendete sie mit drei Birdies. Bei -3 liegt Landry damit auf dem alleinigen zweiten Rang.

Zu Beginn seiner zweiten Runde spielte sich Lee Westwood auf den alleinigen ersten Rang, ehe er ab Mitte seiner Front Nine vollkommen den Faden verlor und auf Rang T7 abrutschte. Nach Westwoods Höhenflug setzte der Franzose Gregory Bourdy zur Attacke an. Der European-Tour-Profi spielte Mitte seiner Runde zehn Löcher in sieben unter Par und erlaubte sich insgesamt vier Schlagverluste. Drei davon ereigneten sich ausgerechnet auf der Zielgeraden, sodass er eine geteilte Führung nur knapp verpasste.

Max Kieffer verabschiedet sich mit einigen Hochkarätern

Maximilian Kieffer konnte seine zweite Runde am gestrigen Tag noch beenden und spielte eine 78. Mit einem Gesamtscore von +15 bedeutet dies Rang T135 und die verfrühte Heimreise. Damit ist er allerdings in teils illustrer Gesellschaft. Neben Kieffer verpassten nämlich auch Phil Mickelson, Justin Rose und Hideki Matsuyama den Cut. Auch die Amateure erwischte es auf dem teilweise heftigen Kurs des Oakmont Country Club, was sich in der Tatsache wiederspiegelt, dass es von elf Amateuren nur einer ins Wochenende schaffte.


Die Opfer von Oakmont - Für diese Spieler ist Endstation

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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