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US Open 2016: Das Wetter bremst Martin Kaymer und Co.

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16. Jun 2016
Das Wetter machte den Akteuren bei der US Open 2016 zu schaffen: Tag eins wurde unterbrochen und Martin Kaymer brachte nur 13 Löcher hinter sich. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer startet stark in die 116. US-Open-Wasserspiele, während Bernd Wiesberger mit dem Regen zu kämpfen hat. Underdog eilt an die Spitze!


Der Oakmont Country Club vor den Toren Pittsburghs hat bereits zu Beginn seine Zähne gezeigt und unterstrichen, warum er als Golfplatz für Sadisten gilt. Dem nicht genug mussten sich Martin Kaymer und Bernd Wiesberger am ersten Tag der US Open auch noch mit dem Wetter arrangieren. Die ersten neun Löcher der beiden Profis wurden gar zweimal vom Regen unterbrochen, ehe auf der Back Nine erneut das Horn ertönte und den ersten Tag schon früh beendete.

Martin Kaymer schadlos bei US-Open-Auftakt

Trotz der erwähnten zwei Regenunterbrechungen schaffte Martin Kaymer es, seinen Score auf den ersten neun Löchern beisammen zu halten. Zwei frühe Bogeys konnte der Rheinländer mit ebenso vielen Schlaggewinnen ausgleichen, sodass am Ende seiner Front Nine ein Ergebnis von Even Par zu Buche stand. Typisch für die US Open bedeutete dies jedoch keinesfalls eine schlechte Platzierung, sondern einen geteilten achten Rang.

Ein Bogey-Birdie-Start auf seiner Back Nine beförderte Martin Kaymer dann gar auf den geteilten achten Rang. Von diesem ging es für den 31-Jährigen dann allerdings in die dritte und ultimative Regenunterbrechung, welche er als Fußballfan natürlich nutzte, um das Spiel der deutschen Mannschaft bei der EM zu verfolgen.

 

Bernd Wiesberger erwischt es nach dem Regen

Zwar mit einem Bogey in die US Open gestartet, berappelte sich Bernd Wiesberger schnell und fand dank eines Schlaggewinns zu einem soliden Spiel auf den ersten Löchern. Nach sieben Löchern musste der Österreicher dann jedoch zum ersten Mal sein Spiel ruhen lassen. Mit Wiederaufnahme war dann Wiesbergers Routine dahin und er handelte sich Schlagverlust um Schlagverlust ein. Die Löcher acht bis dreizehn spielte der Burgenländer so in sechs über Par.

Seinen Unmut zum Verhalten der USGA, den Spielern nach der Regenunterbrechung keine Zeit zu geben sich wieder einzuspielen, brachte Wiesberger indes bei Facebook und Twitter zum Ausdruck. Interessanterweise verschwand der Facebookeintrag des Österreichers nach kurzer Zeit wieder, wobei nur vermutet werden kann, ob die Verantwortlichen der USGA dort ihre Finger im Spiel hatten.

Dies beförderte den 30-Jährigen schnell in die Niederungen des Leaderboards und führte dazu, dass er sein Spiel nicht mehr wiederfand. Kurz vor der dritten Regenunterbrechung musste Bernd Wiesberger dann gar seinen achten Schlagverlust notieren. Bei sieben Schlägen über Par liegt er damit nichtsdestotrotz nur knapp außerhalb des Cuts auf T68 und kann mit Wiederaufnahme von Runde eins am morgigen Tag und in Runde zwei noch Boden gutmachen.

Rory McIlroy und Jordan Spieth nicht unter Par

Weder Jordan Spieth noch Rory McIlroy konnten ihre Runde zu Ende bringen: der US-Boy holte sich zwar auf der langen Bahn 12 ein Birdie, musste jedoch bereits zwei Löcher später den ersten Schlagverlust einstecken. Nach den Unterbrechungen gab es auf der zweiten Neun erneut ein Bogey für Spieth. Mit einem Score von +1 geht es für ihn Morgen auf Bahn 3 weiter mit Runde eins.

Rory McIlroy musste am ersten Tag bereits einiges Einstecken: satte sechs Bogeys hielt Runde eins auf dem Platz des Oakmont Country Club für ihn bereit. Lediglich auf Bahn 4 lochte der 27-Jährige unter Stammvorgabe. Damit teilte sich McIlroy zum Zeitpunkt der Unterbrechung Position 38.

Underdog Andrew Landry eilt allen davon

Wer ist Andrew Landry? Seine beste Leistung in dieser Saison zeigte Andrew Landry mit einem geteilten Rang 41 bei der St. Jude Classic vergangene Woche. Am ersten Tag der US Open sorgte der Texaner für Aufsehen: 15 Löcher brachte er ohne Schlagverlust hinter sich, spielte sich zwischenzeitlich gar auf fünf unter Par. Bevor auch er verfrüht ins Clubhaus zurückgerufen wurde, lag Landry noch immer bei -3 allein an der Spitze.


Ein gebrauchter Tag zum Auftakt

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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