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US Open: Quartett um Jordan Spieth an der Spitze

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21. Jun 2015
Jordan Spieth geht am Finaltag als einer von vier schlaggleichen Spielern auf die letzte Runde der 115. US Open. (Foto: Getty)
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Vier Spieler teilen sich vor dem Finaltag die Führung bei der US Open in Chambers Bay. Rory McIlroy vom Putter verlassen.

Gleich vier Spieler gehen am Sonntag schlaggleich ins Finale der 115. US Open. Jordan Spieth, Jason Day, Dustin Johnson und Branden Grace teilen sich nach dem Moving Day die Führung bei vier Schlägen unter Par.

Reich an Spannung war dieser Moving Day bis ganz zum Ende. Zunächst waren es vor allem Jordan Spieth und Dustin Johnson, die die Pace bestimmten. Das Duo lieferte sich ein Fernduell um die Führung, die mehrfach wechselte. Spieth, Sieger des letzten Majorturniers, startete mit zwei Birdies auf den ersten drei Löchern. Dann verließ ihn jedoch das Gefühl auf den Grüns – eigentlich ist das Putten die Paradedisziplin des 21-Jährigen. So konnte sich Johnson zu Beginn der Back Nine etwas absetzen und brachte zweitweise zwei Schläge zwischen sich und seine Verfolger.


Doch der viel diskutierte Kurs von Chambers Bay ließ auch ihn nicht problemlos gewehren. Ein Doppelbogey auf der 13. Bahn eröffnete den anderen Spielern wieder die Chance, in Führung zu gehen. Genau das tat Branden Grace mit einem Birdie auf der 15. Der Südafrikaner brachte in seiner dritten Runde der US Open ebenso eine even-Par-Runde zustande wie Johnson. Spieth ließ auch auf den zweiten Neun einige Putts liegen, so an der 16, als er sogar die Möglichkeit zum Eagle hatte, am Ende aber nur zu einem Drei-Putt-Par kam. Mehr als eine 71er Runde war für den Texaner dann nicht mehr drin. So pirschte sich – heimlich, still und leise – ein vierter Spieler an die Spitze: Jason Day. Er blieb als einziger der vier Führenden am Moving Day unter Par.

Jason Day trotz erneuter Schwindelanfälle in Führung

Day, der am Freitag auf der letzten Bahn wegen eines Schwindelanfalls zusammenbrach, zeigte am dritten US-Open-Tag eine vorzügliche Leistung. Der Australier, dem die gesundheitlichen Probleme nach wie vor anzusehen waren, spielte trotz aller Beschwerden eine 68er Runde (-2), die er sich mit einem Birdie-Birdie-Finish sicherte. Zu seiner Verfassung sagte Day nach der Runde: „An der 13. Tee-Box kam der Schwindel wieder etwas zurück. Am 16. Abschlag fing ich an zu zittern. Danach wollte ich es nur noch hinter mich bringen.“ Er tat es mit Bravour!

Rory McIlroy auf dritter Runde vom Putter verlassen

Rory McIlroy gelang am Moving Day der 115. US Open seine bislang beste Turnierrunde. Zufrieden war er damit dennoch nicht. Dem Weltranglistenersten wollte auf den Grüns der Back Nine so gar nichts gelingen. Und das, obwohl er den Ball nach eigener Aussage vom Tee bis zum Grün so gut traf „wie das ganze Jahr“ noch nicht. Am Ende stand eine 70er Runde (even Par), die ihn nicht weiter als auf Platz 25 nach vorn brachte. “Ich habe mir selbst so viele Chancen aus einem Umkreis von fünf Metern gegeben und nicht eine genutzt”, trauerte McIlroy den verpassten Gelegenheiten hinterher.

Einen ausführlichen Bericht zur dritten Runde Rory McIlroys bei der US Open 2015 lesen Sie HIER.

Louis Oosthuizen mit Tagesbestleistung bei US Open

Die beste Runde des Tages gelang Louis Oosthuizen. Dem Südafrikaner gelangen fünf Birdies auf dem Par-70-Kurs von Chambers Bay bei nur einem Schlagverlust. Bogeyfrei blieb am Moving der US Open kein einziger Spieler. Oosthuizen befand im Anschluss sogar, er hätte noch „vier, fünf Schläge besser sein können“. Bester Europäer im Feld ist der Ire Shane Lowry, der bei einem Gesamtscore von einem Schlag unter Par den geteilten fünften Rang belegt. Die drei deutschen Spieler scheiterten ebenso am Cut wie der einzige Österreicher, Bernd Wiesberger.


Rauch über Chambers Bay - US Open on Fire

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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