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US Masters: Bernhard Langer mit buntem Auftakt, Kaymer mit Eagle

Der Wind treibt sein Spiel mit den Favoriten beim US Masters, auch Bernhard Langer ist nicht immun. Die Führung liegt in unvermuteten Händen.

Trotz widriger Bedingungen präsentiert sich Bernhard Langer stark in der ersten Runde des US Masters 2017. (Foto: Getty)
Trotz widriger Bedingungen präsentiert sich Bernhard Langer stark in der ersten Runde des US Masters 2017. (Foto: Getty)

Der unbeständige Wind im Augusta National machte den Favoriten in der ersten Runde des US Masters 2017 das Leben schwer. Nur elf Spieler beendeten die erste Runde unter Par, vorne weg Charley Hoffman, der mit vier Schlägen Vorsprung die Führung nach dem Auftakt übernahm. Auch Bernhard Langer schlug sich zeitweise ordentlich gegen den Wind. Martin Kaymer und Bernd Wiesberger hingegen fehlte das Glück auf dem Platz.

Abenteuerliche Runde für Bernhard Langer

Erst am siebten Loch fiel das erste Par für Bernhard Langer. Zuvor standen nur Bogeys (bzw. Doppelbogeys) und Birdies im Wechsel auf seiner Scorekarte. So umspielte er munter die Even-Par-Grenze und hielt an einem Platz in der oberen Hälfte des Feldes fest. Nach dem Wechsel auf die zweiten Neun kassierte der Anhäuser leider direkt zwei Schlagverluste. Zwei weitere dieser Art notierte er auch auf den letzten Löchern, inklusive eines Bogeys auf der 18. Daraus resultierte eine +3 75er Runde, mit der Langer auf Platz 42 landete. In Anbetracht der allgemein hohen Scores lieferte Bernhard Langer allerdings eine solide Runde ab.

Kein vielversprechender Start für Bernd Wiesberger

Bernd Wiesberger hatte sich seinen Start hingegen anders vorgestellt. Mit einer 77 eröffnete er das Masters 2017. Kein einziges Birdie sprang für den Burgenländer heraus. Mit zwei Bogeys hielt er sich lange Zeit noch alle Möglichkeiten offen. Eine Doppelbogey-Bogey-Kombination auf den Löchern 15 und 16 warf ihn dann allerdings zurück. Die restlichen Löcher waren mit Pars recht beständig. Wiesberger selbst zeigte sich aber auch überhaupt nicht zufrieden mit seiner Runde. "Ich habe gut gedrived, katastrophale Wedges geschlagen, relativ schlecht geputtet und das hat sich dann leider summiert", erklärte er Golf Post im Interview nach seinem Rang auf T66.

Davon konnte auch Martin Kaymer ein Lied singen. Nach einem Eagle an Loch 2 sah es nach einer vielversprechenden Runde am ersten Tag aus. Auf der Back Nine zeigte der Augusta National dann aber seine Zähne. Auf sechs Löchern verlor der Mettmanner sieben Schläge. Einen davon machte er am letzten Loch wieder wett. Trotzdem blieb ihm nur T75.

Charley Hoffman beim US Masters in Führung

Die Führung übernahm Charley Hoffman beim Auftakt im Augusta National. Zwar hatte auch er am Anfang seiner Runde noch mit Bogeys zu kämpfen, überwand diese Schwierigkeiten aber zügig und feuerte ab Loch 6 nur noch Birdies und Pars heraus. Bereits nach der Front Nine lag Hoffman zwei Schläge unter Par, eine Leistung, die nicht vielen an diesem ersten Tag gelang. Auf der Back Nine, die vielen zum Verhängnis wurde, nahm er nur noch mehr Fahrt auf. Mit fünf Birdies innerhalb von sechs Löchern brachte er vier Schläge zwischen sich und den zweitplatzierten William McGrit. Auch Lee Westwood (Platz 3) machte sich die Back Nine zu eigen, indem er fünf Birdies hintereinander spielte.

Eine beachtenswerte Runde kam auch von Sergio Garcia. Der Spanier blieb als einziger über die gesamte Distanz von 18 Löchern bogeyfrei. Nur einmal wich er vom Par ab, um an der 8 ein Birdie zu spielen. Angesichts der hohen Scores dieser ersten Runde eine beeindruckende Leistung, die ihm T4 einbrachte. Titelverteidiger Danny Willett pendelte sich auf T19 ein. Zwischen Eagle und Doppelbogey war alles dabei in der Runde des derzeitigen Masters-Champion. US_Masters_Tournament_2017_Liveticker_Augusta_Banner_neu


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2 LESER-KOMMENTARE Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jutta Jordans

    „Kein einziges Bogey sprang für den Brugenländer heraus“

    Muss das hier nicht „Birdie“ heißen? Macht sonst im Zusammenhang mit den nächsten Sätzen keinen Sinn. Und Burgenländer, vermute ich mal. Vom Brugenland hab ich jedenfalls noch nichts gehört :)

    Antworten

    • Alexandra Caspers

      Guten Tag Frau Jordans,
      natürlich haben Sie recht, die Fehler sind jetzt korrigiert. Vielen Dank für den Kommentar.

      Mit freundlichen Grüßen
      Alexandra Caspers

      Antworten