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Masters: Martin Kaymer knapp im Cut, Bernd Wiesberger top

08. Apr 2016
Martin Kaymer kämpfte an Tag zwei und musste ums Wochenende zittern. (Foto: Getty)
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Anders als für Bernd Wiesberger wird der Einzug ins Wochenende für Martin Kaymer zur Zitterpartie. Rory McIlroy nähert sich der Spitze an.

Während es für Martin Kaymer auch nach seiner Runde noch spannend war und er nach einer 75er Runde um das Wochenende zittern musste, war sowohl Bernd Wiesberger als auch Rory McIlroy das Ticket in die nächste Runde bereits früh sicher. Der Österreicher zog mit Bernhard Langer gleich, der Nordire indes verringerte gar nach und nach den Abstand zum Führenden.

Martin Kaymer zittert beim Masters um den Cut

Es wurde knapp für Martin Kaymer. Dem Mettmanner war nämlich das Ticket ins Wochenende in Augusta nach seiner Runde noch alles andere als sicher. Während sein Landsmann Bernhard Langer seinem Spitznamen „Mister Consistency“ mal wieder alle Ehre machte, kostete es den 31-Jährigen von Anfang an Mühe, nicht unter die Cutlinie zu rutschen. Er begann mit einem Bogey, das er jedoch gleich darauf mit einem gekonnten Birdie egalisierte, nachdem er trotz starken Windes den Ball mit einem vorbildlichen Chip an die Fahne gelegt hatte.


Es folgten insgesamt fünf weitere Schlagverluste, da vermochte auch das schöne Birdie an der „Golden Bell“ vorerst wenig auszurichten, die der Rheinländer mit nur zwei Schlägen absolvierte. Sein Birdieputt am vorletzten Loch allerdings sorgte letztendlich dafür, dass der Deutsche seine Sachen noch nicht packen musste. Mit fünf Schlägen über Par verbrachte die deutsche Nummer eins zwar den Rest des Tages damit , die Ergebnisse der anderen Spieler zu verfolgen, rutschte aber letztlich in den Cut und damit in den Moving Day. Vor dem Wochenende liegt er auf T47.

Gegenüber Peter Auf der Heyde, der für Golf Post exklusiv als On-Course-Reporter vor Ort ist, äußerte sich Kaymer zufrieden. Zwar brächten die kurzen Putts aufgrund seiner sonst aggressiven Taktik einige Probleme mit sich, aber alles in allem „habe ich den Golfplatz super gespielt“, so der Deutsche und setzte nüchtern nach: „Es wäre glaube ich ein bisschen Pech, wenn ich den Cut verpasse, aber am Ende ist man selber Schuld“. Sein gesamten Resümee zur zweiten Runde:

Bernd Wiesberger zeichnet Bild der Konstanz

Vorbildlich solide hingegen absolvierte der Österreicher Bernd Wiesberger seine Runde. An nur vier Löchern wich er überhaupt vom Par ab zweimal zum Bogey und zweimal zum Birdie. Eine wirklich starke Leistung also, die der 30-Jährige bis jetzt im schwierigen Augusta zu verzeichnen hat. Die daraus resultierende Parrunde bringt den gebürtigen Wiener bei seinem erst zweiten Masters-Auftritt überhaupt sicher ins Wochenende. Bei insgesamt einem Schlag über Par rangiert er derzeit auf dem geteilten 15. Rang neben Bernhard Langer. Im Interview mit unserem Reporter vor Ort sagte er die Runde habe „sich angefühlt wie ein paar Schläge unter Par“, am Wochenende will er nun angreifen.

Rory McIlroy rückt Jordan Spieth etwas näher

Die Fans von Kaymers Flightpartner Rory McIlroy hatten zweifelsohne gehofft, er würde dem Führenden Spieth nach seiner gestrigen 70 endlich Feuer unter dem Hintern machen. Und tatsächlich konnte er – auch durch ein Schwächeln des jüngeren Konkurrenten – einigen Druck aufbauen und den Abstand zum Spitzenreiter beträchtlich verringern.

Der vierfache Majorsieger startete seine Runde gleich mit zwei aufeinanderfolgenden Birdies an 2 und 3, hatte jedoch gleich darauf mit einem schmerzhaften Doppelbogey zu kämpfen, nachdem er seinen Ball nicht ganz so wie geplant aus dem Greenside-Bunker hinaus befördern konnte und danach der Putt zum Par knapp misslang. Doch dank dreier ergänzender Schlaggewinne konnten ihm auch zwei weitere Bogeys nichts anhaben, sodass er schließlich eine 71 auf der Scorekarte unterschreiben konnte und mit drei Schlägen unter Par den alleinigen zweiten Platz innehat.


Abschiede und Vorfreude: Der Tag der (ersten) Entscheidung beim Masters in Augusta

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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