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Masters: Martin Kaymer versöhnt sich gen Ende mit Augusta

10. Apr 2016
Martin Kaymer bemühte sich am Finaltag, noch einmal alles rauszuholen. Auf den letzten Metern gelang es. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer überrascht auf den allerletzten Metern und beendet das Masters mit seiner besten Runde des Turniers.

Während Bernhard Langer von einer fantastischen Position und mit Siegchancen erst spät in den Finaltag startet, versuchte Martin Kaymer schon früh, noch so viel Boden wie irgend möglich gutzumachen. Auf den letzten Löchern gelang es dem Rheinländer dann auch tatsächlich noch einmal, mit seiner Leistung zu überraschen.

Martin Kaymer mit schleppendem Start

Mit einem Bogey in den Tag gestartet, verlief der finale Tag von Martin Kaymer zunächst nicht besser als die vorangegangenen. Der Mettmanner war mit zwölf Schlägen über Par vom 52. Rang aus in die entscheidende Runde gestartet. Insgesamt folgten noch drei weitere Bogeys und ein Doppelbogey an der 12, nachdem der 31-Jährige dort im Wasser gelandet war. Doch auf den letzten Löchern, als wirklich nichts mehr zu holen war, gab der Deutsche plötzlich noch einmal unvermittelt Gas, zeigte grandioses Golf und strafte damit alle Kritiker Lügen, die schon hinter vorgehaltener Hand getuschtelt hatten, bei dem zweifachen Majorsieger sei in dieser Saison langfristig die Luft raus.


Endspurt zu seiner besten Runde des Turniers

Bereits an der 7 und der 8 hatte die deutsche Nummer eins zu zwei frühen Birdies gelocht, ab der 14 begann er schließlich eine Strähne, die auf den letzten Metern des Turniers noch bewies, zu was er eigentlich fähig ist. Den Beginn markierte ein imposantes Eagle an der Spielbahn mit dem exotischen Namen „Chinese Fir“, wo er den Ball aus 136 Metern mit dem zweiten Schlag einlochte. An der 15, einem Par-5, brachte er den Ball mit dem dritten Schlag knapp einen Meter an die Fahne und lochte zum Birdie, an der 16 musste er nach dem ersten Schlag gar nur noch den Putt aus unter einem Meter versenken. Am vorletzten Loch musste Kaymer noch einen letzten Schlagverlust hinnehmen, brachte auf der 18 aber nochmal ein Birdie aus über drei Metern und damit ein versöhnliches Finish. Derzeit liegt er zwar bei nach wie vor zwölf Schlägen über Par auf T48, aber die Parrunde zum Ende bleibt seine beste Runde beim diesjährigen Masters.

Gegenüber unserem Golf Post Reporter vor Ort, Peter Auf der Heyde, äußerte er sich dementsprechend positiv: „Ich glaube, ich habe auf diesem Golfplatz noch nie so gut gespielt.“ Auf diesem Spiel könne er aufbauen, meint der US-Open-Champion von 2014, sodass seine Fans den kommenden Turnieren entgegenfiebern werden.

Die finale Runde des Masters 2016 ist noch in vollem Gange. Die genannten Platzierungen müssen deshalb nicht zwangsläufig mit denen am Ende des Turniertages übereinstimmen.


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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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