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„Ü-50“ für Jiménez nur Gastspiel: „Ich will zum Ryder Cup!“

21. Apr 2014
Miguel Angel Jiménez sicherte sich den Sieg auf der Champions Tour. Sein großes Ziel ist aber der Ryder Cup. (Foto: Getty)
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US Open wohl ohne Woods, Phelps legt Golfschläger beiseite, beim Mini-Masters stehen Hürden vor dem Green Jacket. Die Back Nine.

Was anderes hätte auch irgendwie nicht zu ihm gepasst: Mit seinem Start-Ziel-Sieg beim Debüt auf der Champions Tour hat Miguel Ángel Jiménez erneut seinen Status als „interessantester Golfer der Welt“ untermauert. Er ist der dritte Ü-50-Spieler, dem das gelang, aber die Konkurrenz um Bernhard Langer darf sich wieder entspannen, der Spanier wird – zumindest 2014 – nicht oft in ihrer Runde zu sehen sein. „Ich kann mich nicht für die Champions Tour verpflichten“, sagte Jiménez. „Ich will mich für das europäische Ryder-Cup-Team qualifizieren!“ Deswegen muss der 50-Jährige halt zuvorderst auf der European Tour punkten.

Die Greater Gwinnett Championship spielte er, weil der Schauplatz Duluth nur einen Katzensprung vom Masters in Augusta entfernt liegt. „Mir geht es nicht ums Geld“, betonte Jiménez, „ich habe andere Ziele, um stolz auf mich sein zu können. Es würde sich gut anfühlen, zum fünften Mal den Ryder Cup zu spielen.“


Notah Begay: Tiger wird US Open verpassen

Der Patient hat es noch nicht bestätigt, aber sein bester Freund kündigte es schon mal an: Tiger Woods wird nach dem Masters wohl auch die US Open in Pinehurst (12. bis 15. Juni) auslassen müssen. Notah Begay, mit dem Woods im Uni-Team von Stanford Golf spielte und seither eng befreundet ist, sagte als TV-Experte des Golf Channels: „Er braucht mindestens 90 Tage zur Rekonvaleszenz des Rückens, und damit sind die US Open außen vor!“

Patrick Reed in der Nähe der „Top Five“

Was für eine Ironie des Zufalls! Im März gewann Patrick Reed die WGC Cadillac Championship und zählte sich hiernach großspurig zu den besten fünf Spielern der Welt. Bei der RBC Heritage landete Reed dann am Samstag tatsächlich in der Nähe der Top Fünf. Nach zwei verkorksten Schlägen lag sein Ball im Marschland querab des 18. Grüns, die größte Yacht im Hafen an den Harbour Town Golf Links bildete quasi die Kulisse für seine Versuche, an die Fahne zu kommen. Der Name des Schiffs, und das ist kein Gag: „Top Five“!

Schwache TV-Zahlen beim Masters

Kein Tiger Woods, nach dem Cut auch kein Phil Mickelson, am Sonntag kein Drama, trotz Bubba Watson und Jordan Spieth: Die TV-Einschaltquoten beim Sender CBS am Wochenende des Masters 2014 waren die schlechtesten seit 1993. Nielsen Research hat lediglich 8,6 Millionen Zuschauer in 6,4 Millionen Haushalten ermittelt.

Frühjahr hebt Optimismus der Branche

Die deutschen Golfanlagen gehen mit leicht gesteigertem Optimismus in die neue Saison. Laut „Golfbarometer“, mit dem der Deutsche Golf Verband (DGV) zwei Mal jährlich die Stimmung in der Branche ermittelt, empfinden aktuell 32,9 Prozent ihre Situation als gut. Im Frühjahr 2013 waren es 31,2 Prozent. Der Anteil von Golfanlagen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, ist um 2,4 auf   10,7 Prozent gesunken. An der Umfrage nahmen 239 Anlagen teil.

TV-Mime nimmt mit 93 erste Golfstunde

Für Golf ist es nie zu spät: Schauspieler Herbert Köfer hat im Alter von 93 Jahren mit dem Golfspielen begonnen. Der Berliner, der zuletzt in SOKO Leipzig auftrat, nahm laut Bild.de jetzt im Golf- und Country Club Seddiner See seine erste Trainerstunde.

Phelps zieht Schwimmen wieder Golf vor

Michael Phelps legt die Golfschläger zur Seite, trotz Ausrüstervertrags mit Ping und Exklusiv-Unterrichts bei Hank Haney: Der mit 18 Golfmedaillen erfolgreichste Olympionike aller Zeiten hat sein Comeback verkündet und springt beim Arena Grand Prix am kommenden Wochenende in Mesa/Arizona erstmals seit seinem Rücktritt nach Olympia 2012 wieder wettkampfmäßig in den Swimming Pool.

Windige Mitspieler: Politiker-Golfturnier abgesagt

Ein altes Sprichwort sagt: Es ist nicht wichtig, wie du Golf spielst, aber mit wem! Darrell Steinberg, Chef der Demokraten im Senat von Kalifornien hat ein Golfturnier seiner Partei abgesagt, weil drei Senatoren und Mitspieler in Schmiergeld-, Wahlbetrugs-und Waffenschieber-Affären verwickelt sind. Das Turnier, bei dem alljährlich Wahlkampfspenden gesammelt werden, findet traditionell in Torrey Pines nahe San Diego statt.

Masters als Minigolf-Turnier

Masters 2014, die Letzte: Mit TV-Material aus dem vergangenen Jahr und viel trickreicher Kreativität hat der US-Videokünstler Simon Connor das erste Major des Jahres auf großartige Weise in ein Minigolf-Event verwandelt. Hier ist das „Mini Masters“:

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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