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Tucker-Test – Stärken und Schwächen des Golfers

03. Sep 2013
Brandt Snedekers Tucker-Test ergäbe sicher die Stärke Putten. (Foto: Getty)
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Der Tucker-Test findet heraus, wann ein Golfer besser oder schlechter als sein Handicap spielt – also welche Aspekte des Golfspiels ihm liegen und welche nicht.

Der Tucker-Test lässt Rückschlüsse auf die Stärken und Schwächen eines Golfers zu. Spielt ein Golfer beispielsweise beim Putten sein Handicap oder liegt er darüber oder darunter? Kann er gut Pitchen, spielt aber schlecht, wenn er einen Ball aus dem Bunker heraus schlagen muss? Nach etwa einer Stunde Tucker-Test ist klar, wo der betreffende Spieler noch Nachholbedarf hat und woran er dementsprechend beim Training besonders intensiv arbeiten muss.


Aufbau des Tucker-Tests

Beim Tucker-Test wird eine vorgegebene Anzahl  der üblichen Schläge gespielt: Pitches, Bunkerschläge, Chips, Troubleshots sowie kurze und lange Putts. Die Ergebnisse dieser Schläge werden dann in ein Auswertungsblatt eingetragen. Ein Profigolfer würde bei den Aufgaben und den gesetzten Zielvorgaben etwa 80 von 100 möglichen Punkten erreichen.

Die verschiedenen Aufgaben und Punktevergaben

Bei allen Aufgaben, außer beim Testen der Putts und des Bunkerschlags, müssen immer fünf Bälle geschlagen werden, um letztendlich ein aussagekräftiges Ergebnis zu ermitteln. Für die Beurteilung der kurzen Pitches werden die Bälle aus einer Entfernung von 15 Meter hin zu Fahne geschlagen – jeder Ball, der maximal 1,5 Meter von der Fahne entfernt liegen bleibt, bringt dem Spieler einen Punkt. Aus unterschiedlichen Entfernungen zum Grün (25, 40, 55, 70 und 85 Meter) werden die langen Pitches getestet. Hier zählt die Stelle, wo der Ball nach dem Flug zum ersten Mal den Boden berührt.

Beim Bunkerschlag verhält es sich ähnlich – auch hier zählt der Ort, an dem der Ball aufkommt. Aus drei verschiedenen Distanzen werden jeweils 5 Bälle gespielt, die in jeweils festgelegten Landezonenradien aufkommen müssen. Zur Einstufung der Chipping-Fähigkeiten des betreffenden Golfers werden die Bälle in einer Entfernung von zwölf bis 18 Metern zur Fahne platziert. Wenn der Ball innerhalb von zehn Prozent der Gesamtdistanz in der Nähe zur Fahne zum Liegen kommt, bringt das einen Punkt.

Troubleshots und Putts

Auch beim Troubleshot zählt der Prozentsatz der Gesamtdistanz, in der der Ball zum Liegen kommt. Es werden fünf verschiedene Troubleshot-Lagen getestet und immer dann, wenn der Ball innerhalb von 15 Prozent der Gesamtdistanz liegen bleibt, erhält der Spieler einen Punkt. Die kurzen Putts werden durch das Schlagen von jeweils vier Bällen aus jeder der vier Himmelsrichtungen aus vier verschiedenen Entfernungen getestet. Jeder eingelochte Ball bringt einen Punkt. Wenn möglich, sollte der Ball eine leichte Kurve beschreiben.

Beim Test der langen Putts müssen fünf Bälle aus sechs Metern Entfernung eingelocht werden. Hier gibt es zusätzlich auch noch einen Punkt, wenn der Ball die Sicherheitszone erreicht (diese befindet sich mit einem Radius von einem Meter im Halbkreis hinter dem Loch). Zusätzlich zu den fünf Sechs-Meter-Putts muss außerdem noch ein schwieriger Zwölf-Meter-Putt mit starkem Break oder bergab maximal einen Meter vom Loch entfernt liegen bleiben. Ein weiterer Ball wird aus einer Entfernung von 18 Metern geputtet – dieser muss aber nur gerade oder leicht bergauf gespielt werden.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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