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True Thailand Classic: Maximilian Kieffer mit erfolgreichem Frühsport

10. Mrz 2016
Ging bereits früh am Morgen auf die Runde, zeigte sich aber voller Tatendrang: Maximilian Kieffer bei der True Thailand Classic. (Foto: Getty)
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Deutsches Duo in Thailand unterwegs: Kieffer stark, Marcel Siem ausbaufähig. In Führung liegt derzeit ein US-Pro.

Während Maximilian Kieffer bei der True Thailand Classic für einen guten Start sorgte, hatte Marcel Siem nach seiner erste Runde am Black Mountain noch Steigerungspotential. An der Spitze stellte sich die Frage, wer mit Peter Uihlein mithalten kann und ein Schwede fand beinahe die passende Antwort. Bei einigen Pros sorgte das Loch 3 für Bauchschmerzen. Für Jason Scrivener sorgte das Par-3 jedoch für erhebliche Glücksgefühle.

Maximilian Kieffer mit gutem Einstieg ins Turnier

Für Maximilian Kieffer liefen die True Thailand Classic gut an. Der 25-Jährige startete bereits früh auf die Runde, zeigte sich bei seinem Start am Black Mountain dennoch hellwach. Bereits auf der Front-Nine gelangen ihm zwei Birdies. Auf dem Rückweg ins Clubhaus legte „Kiwi“ mit drei weiteren Birdies sogar noch einmal nach. Sehr konstant erreichte er das Grün in 14 Fällen in Regulation. Gelang ihm dies nicht, schaffte er dennoch in zwei von vier Fällen das Par. Unter dem Strich stand zum Abschluss der Runde eine 69 auf der Scorekarte. Mit drei unter Par erwischte Maximilian Kieffer also einen guten Einstieg in das Turnier.


Marcel Siem mit durchwachsenem Start

Etwas mehr Schwierigkeiten hatte Marcel Siem. Der zweite Deutsche im Feld startete auf der Back Nine und holte sich an Loch 11 zu einem sehr frühen Zeitpunkt bereits das Doppelbogey ab. In der Folge fand der Blondschopf nicht zu seinem Spiel: Siem fand nur mit drei seiner Abschläge das Fairway. Auch wenn er trotzdem in 15 Fällen noch nach regulärer Schlagzahl auf dem Grün lag, brauchte der 30-Jährige 35 Putts auf seiner Runde. Trotz insgesamt fünf gespielten Birdies brachte es Siem nur auf eine 74er-Runde auf dem Par-72-Kurs und stand nach Tag eins mit +2 auf dem Scoreboard.

Knappe Führung für Peter Uihlein

Mit einer 64er-Runde schoss sich Peter Uihlein an die Spitze des Rankings. Der US-Pro leistete sich nur einen Schlagverlust auf seiner Runde und kam insgesamt auf satte neun Birdies. Als Starke Konkurrenz erwies sich der Schwede Pelle Edberg. Auf der Back Nine gestartet holte er sich bis zur Hälfte des Weges bereits sechs Schlaggewinne. Am Ende brachte er es ebenfalls auf neun Birdies, musste aber auf den letzten drei Löchern noch zwei Schlagverluste hinnehmen, so dass nach Tag eins nur der zweite Rang blieb.

Der einzige Schweizer im Feld gesellte sich tabellarisch gesehen zu Marcel Siem: Raphael de Sousa handelte sich auf seiner Runde zwei Doppelbogeys ein. Zwar konnte er sein Ergebnis mit zwei Birdies auf der Back Nine noch etwas ausbessern, blieb am Ende jedoch bei zwei über Par und teilte sich den Rang mit Marcel Siem.

Jason Scrivener glänzt, wo andere Probleme hatten

Black Mountains Loch 3 erwies sich zum Auftakt als tückisches Hindernis. Einige Pros hatten auf der 146 Meter langen Bahn ihre Schwierigkeiten. Insgesamt gab es an dem Par-3  in der ersten Runde fünf Doppelbogeys und 31 weitere Schlagverluste. Jason Scrivener hatte weniger Mühe und wählte den direkten Weg ins Ziel. Trotz des Hole-in-One reichte es für den Australier nur für Even Par und so lag er am Ende auf Platz T81.

 

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Bernhard Küchler

Bernhard Küchler - Freier Autor für Golf Post

Zum Studium ins Rheinland gekommen, fühlt sich der gebürtige Münsterländer inzwischen als echter Kölner. Die bisherige journalistische Vita bewegte sich überwiegend im Fußball-Metier. Zuletzt veröffentlichte er einen Dokumentarfilm über den Drittligisten Fortuna Köln. Vielseitig sportbegeistert widmete sich der studierte Germanist den unterschiedlichsten Disziplinen. Klar, dass auch das Spiel um die kleine weiße Kugel dabei nicht fehlen darf!

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