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Trophee Hassan II: Schottisch-französische Spitze um Ramsay

28. Mrz 2015
Schotte Richie Ramsay geht als Führender in den Finaltag, allerdings nicht allein. (Foto: Getty)
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Richie Ramsay, Andrew McArthur und Romain Wattel haben sich in Agadir die „Pole Position“ geschnappt. Bernd Ritthammer mit Chancen auf Top Ten.

Der Moving Day der Trophee Hassan II brachte vor allem für die schottischen Golffans in Agadir einen Grund zur Freude: Richie Ramsay, der bereits nach dem Vortag das Feld angeführt hatte, und Landsmann Andrew McArthur aus der „Wiege des Golfsports“ liegen vor der entscheidenden letzten Runde gemeinsam mit dem Franzosen Romain Wattel mit sieben Schlägen unter Par in Führung. Hinter ihnen befinden sich allerdings mit nur einem Schlag Abstand sieben ebenfalls siegeshungrige Spieler, die versprechen den Finaltag spannend zu gestalten. Unter den Deutschen hat Bernd Ritthammer die besten Chancen, im Finale noch eine hervorragende Platzierung herauszuholen.

Bernd Ritthammer in den Top 25

Als einziger Deutscher im oberen Drittel des Feldes befindet sich nach dem Moving Day Bernd Ritthammer. Nach einem Auf und Ab aus sechs Schlaggewinnen und fünf -verlusten bleibt er mit 71 Schlägen den Top Ten auf den Fersen. Mit vier Schlägen unter Par trennen ihn gerade einmal zwei Schläge von einer Topplatzierung, die er als Schub für’s Selbstbewusstsein dringend brauchen kann. Zuletzt nämlich beendete er die Joburg Open auf dem geteilten 70. Platz, zuvor hatte er dreimal den Cut verpasst. Derzeit liegt er vielversprechend auf dem geteilten 13. Platz, von dem aus er in die entscheidende Runde einziehen wird.

Kieffer macht Plätze gut, Schneider solide

Ein beachtlicher Sprung aufwärts im Tableau gelang heute Maximilian Kieffer. Der 24-Jährige legte eine gänzlich bogeyfreie Runde aufs Grün und konnte dank vier Birdies mit einer 68er Runde ins Clubhaus zurückkehren. An den beiden Tagen zuvor hatte er zweimal eine 73 notieren müssen, sodass die heutigen vier Schläge unter Par einen höchst willkommenen Auftrieb für den Finaltag darstellen dürften. In diesen wird er mit insgesamt zwei Schlägen unter Par für das Turnier vom geteilten 30. Platz aus starten.

Eine kleine Berg- und Talfahrt hingegen hat Marcel Schneider hinter sich. Trotz vier Bogeys gelang es ihm, sich mit ebenso vielen Schlaggewinnen auf eine Parrunde zu retten, sodass er sich letztlich im Mittelfeld halten konnte und gemeinsam mit Landsmann Max Kieffer vom geteilten 30. Platz aus in die letzte Runde des Turniers geht.

Lampert und Fritsch verlieren an Boden

Für die Parrunde reichte es heute bei Moritz Lampert nicht mehr. Der Youngster, der sich im vergangenen Jahr mit gleich drei Challenge-Tour-Siegen zurück auf die European Tour geschossen hatte, musste gleich zu Anfang seiner Runde einen Doppelbogey hinnehmen. Zwar folgten im weiteren Verlauf der Runde drei Birdies, aber gegen Ende verhagelten ihm zwei Schlagverluste an Loch 15 und 16 dann doch noch das Ergebnis. Mit einem Schlag über Par fiel er zurück auf Even Par und liegt damit vor Sonntag auf dem geteilten 49. Rang.

Noch wesentlich unglücklicher verlief die Runde für Florian Fritsch. An den vergangenen beiden Tagen hatte er sich mit einer 70 und einer 72 noch aussichtsreich für das folgende Wochenende platziert, heute dann bekam er sichtlich Schwierigkeiten. Zwei Bogeys und zwei Doppelbogeys machten ihm das Leben schwer – da konnten auch die beiden versöhnlichen Birdies nichts mehr ausrichten, die auf der Back Nine fielen. Mit insgesamt zwei Schlägen über Par positioniert sich Fritsch schließlich auf T60. Bei Facebook äußerte er sich kämpferisch: „Kampftag heute. Habe früh [… ]ein paar Fehlschläge gehabt. Habe versucht, dabei zu bleiben und habe zwei Schläge wiederbekommen. Jetzt ist es Zeit auf die Range zu gehen, um für morgen bereit zu sein. Let’s go!“. Ob sich das fleißige Training auszahlt und er noch ein paar Plätze gutmachen kann, wird sich morgen zeigen.

Marcel Siem, der das Turnier vor zwei Jahren für sich entscheiden konnte, war am Freitag am Cut gescheitert.

Hier geht’s zum vollständigen Leaderboard der Trophee Hassan II!

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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