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Trophee Hassan II: Sebastian Heisele in Reichweite der Spitzenplätze

Die sechs deutschen Starter haben keine leichte Aufgabe bei der Trophee Hassan II in Marokko. Auf T14 meisterte Sebastian Heisele die Herausforderung am Besten.

Sebastian Heisele liegt als bester Deutscher bei der Trophee Hassan II in Reichweite der Spitzenplätze. (Foto: Getty)
Sebastian Heisele liegt als bester Deutscher bei der Trophee Hassan II in Reichweite der Spitzenplätze. (Foto: Getty)

Keinem einzigen Spieler gelang es bei der Trophee Hassan II einen Score in den 60ern zu schießen. Dies kam zuletzt im May 2016 vor. Kaum etwas zeigt deutlicher, dass die Teilnehmer bei dem European-Tour-Event in Marokko eine schwere Aufgabe vor sich haben.

Am besten meisterte eine europäische Vierergruppe den Platz, bestehend aus den beiden Franzosen Gary Stal und Grégory Havret, dem Engländer James Morrison und dem Dänen Lucas Bjerregaard. Sie liegen mit drei Schlägen unter Par auf Platz 1. Nur zwei Schläge dahinter liegt als bester deutscher Sebastian Heisele, mit einer 72er Runde auf T14. Die restlichen fünf deutschen Starter taten sich schwer im Royal Golf Dar Es Salam.

Sebastian Heisele startet als bester Deutscher

Zwar startete auch Sebastian Heisele mit einem Bogey und musste auf der Back Nine zwei weitere einstecken, blieb aber von größeren Fehlern verschont und konnte die Schlagverluste durch Birdies wieder ausgleichen. Er ging sogar noch weiter und konnte mit einem weiteren Schlaggewinn an Loch 16 sich auf einen Schlag unter Par spielen.

Bei den anderen deutschen Teilnehmern lief es weniger glücklich. Marcel Siem und Alexander Knappe teilen sich bei zwei Schlägen über Par den 66. Platz. Während Knappe die meisten seiner Schläge mit einem Triplebogey an seinem ersten Loch, der Nummer 10 verlor, verteilte Siem seine Bogeys über die Front Nine.

Maximilian Kieffer zittert um Cut

Florian Fritsch blieb komplett birdiefrei, was bedeutete, dass jedes seiner drei Bogeys ihn weiter nach hinten war. Von T87 startet er in die zweite Runde und muss um den Cut kämpfen. Das muss auch Bernd Ritthammer. Nach einer schwachen Front Nine, nach der er fünf Schläge unter Par lag, konnte er auch mit einer besseren Back Nine nur eine 77er Runde zustande bringen.



Schlimmer traf es aus der deutschen Riege nur Maximilian Kieffer. Der blieb wie Florian Fritsch ohne Schlaggewinn, kassierte insgesamt aber sieben Bogeys und muss von T135 versuchen, sich noch ins Wochenende zu spielen. Das gesamte Feld liegt jedoch eng beieinander. 53 Spieler befinden sich innerhalb von drei Schlägen zu den Führenden, die höchste Zahl seit der Open de Espana 2005. Und auch Kieffer liegt nicht weiter als zehn Schläge von der Spitzengruppe entfernt. Es ist also noch alles möglich in Marokko.

Punktlandung bei der Trophee Hassan II

Kurioses passiert auch bei schweren Bedingungen. Pablo Larrazábals Schlag aufs Grün auf der achten Bahn machte eine Punktlandung. Nicht ins Loch, wie es sich der Spanier sicherlich gewünscht hätte, sondern auf dem Ball seines Flightpartners Grégory Bourdy.

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