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Trainingstipps mit Frank: Der Bunkerschlag – „Augen zu und drauf“

Der ehemalige Nationaltrainer erklärt diesmal, wie Sie unbeschadet aus tiefem Sand kommen. Das Wichtigste dabei: Selbstvertrauen!

Von Zeit zu Zeit muss selbst Frank Adamowicz mal in den Sand. Zum Glück weiß er, wie er unbeschadet wieder hinauskommt. (Foto: Golf Post)
Von Zeit zu Zeit muss selbst Frank Adamowicz mal in den Sand. Zum Glück weiß er, wie er unbeschadet wieder hinauskommt. (Foto: Golf Post)

So gelingt der Bunkerschlag

Hat der Flight vor Ihnen den Bunker nicht vernünftig geharkt? Sind die Bunker auf dem Platz nicht gut gepflegt? Ganz egal, in welchem Zustand Sie die verflixten Sandlöcher vorfinden, Sie müssen Ihren Ball irgendwie wieder hinaus bugsieren. Auch, wenn er in aufgewühltem Sand zur Ruhe gekommen ist.

Dabei hilft vorallem eines: Selbstvertrauen! Wer zögerlich agiert und sich nicht traut, voll durchzuziehen, wird kaum zum Erfolg kommen. Doch überschätzen sollte man sich auch nicht. Aus schwierigen Lagen, wie sie auch Frank Adamowicz in unserem Trainingstipp vorfindet, sollte das Ziel nicht zu hoch angesetzt werden. "Raus ist die Botschaft, ob nahe an die Fahne, ist da gar nicht so wichtig", sagt der ehemalige deutsche Nationaltrainer Frank Adamowicz. "Wenn's geht, irgenwo aufs Grün."

Und dazu muss man, gerade wenn viel Sand um den Ball liegt, auch viel Sand bewegen. "Hoch-Tief-Bau" nennt Adamowicz das mit einem Lächeln. Achtsam sollte man dabei dennoch vorgehen. Wer das Hindernis, also den Sand im Bunker, vor dem Schlag mit dem Schläger berührt, handelt sich einen Strafschlag ein. Wenn Sie Ihre Position gefunden haben, die Füße einen festen Stand haben ("graben" Sie Ihre Füße ruhig ein), dann heißt es: "Augen zu und drauf."

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