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Tour Championship: Jordan Spieth auf dem besten Weg zum Sieg

27. Sep 2015
Vom Regen ließ sich Jordan Spieth von seinem Vormarsch nicht abhalten. (Foto: Getty)
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Jordan Spieth zieht als Führender ins Finale der Tour Championship ein. Jason Day auf T10.

Nach dem Moving Day der Tour Championship hat Jordan Spieth den Schweden Henrik Stenson an der Spitze des Tableaus. abgelöst Nach einer 68er Runde führt er das Feld bei 8 Schlägen unter Par an und liegt somit vor Stenson, der nach einer Parrunde bei -7 auf dem alleinigen zweiten Platz rangiert. Dritte sind derzeit Rickie Fowler und Paul Casey mit -5.

Jordan Spieth erkämpft sich die Führung

Im Laufe der vorangegangenen Runde hatte sich Jordan Spieth mit einer gänzlich bogeyfreien 66 auf den zweiten Platz vorgespielt und saß damit – allerdings noch immer mit ganze drei Schlägen Abstand – dem Führenden Stenson im Nacken. Der Youngster, der die beiden ersten Majors des Jahres gewann, könnte theoretisch selbst als geteilter Sechster noch den FedExCup gewinnen, das allerdings scheint dem 22-Jährigen bei weitem nicht zu reichen. Seine dritte Runde beendete er mit 68 Schlägen und ist damit bei -8 der derzeitige Spitzenreiter.


Henrik Stenson mit Chancen auf ersten Sieg 2015 – und den Cup

In Schlagdistanz sitzt ihm der vorherige Führende Henrik Stenson im Nacken. Der Schwede hatte 2013 schon einmal den FedExCup gewonnen und hat noch immer gute Chancen, diese Glanzleistung 2015 zu wiederholen – und das, ohne in der aktuellen Saison zuvor auch nur ein einziges PGA-Tour-Turnier gewonnen zu haben. Im FedExCup-Ranking liegt er trotzdem auf Rang fünf, sodass der Sieg bei der Tour Championship für ihn gleichzeitig den ersten Saisonsieg und den Cup bedeuten würde. Dafür muss er allerdings erst an Youngster Spieth vorbei, der damit liebäugelt, seine beinahe durchgehend fantastische Saison mit saftigen Scheck und dem Titel „FedExCup-Champion“ zu krönen. Während der junge US-Amerikaner am dritten Turniertag Gas gab, büßte Stenson nämlich Schläge ein. Seine 72er Runde (+2) kostete ihn die Führung, die er sich nun in der entscheidenden Runde zurückerobern will.

Rickie Fowlers Streiche lenken ihn nicht ab

Wenn sie gerade nicht auf der Runde sind, nutzen manche Profis ihre Zeit zur ausgiebigen Vorbereitung auf den kommenden Turniertag – andere nutzen sie für Parkplatz-Streiche unter Kollegen, so wie Rickie Fowler und Danny Lee. Dass ein bisschen Spaß Fowlers Spiel nicht weh tut, zeigt sich deutlich auf der Scorekarte des 26-Jährigen, der am Finaltag gerne in schreiendem Orange über den Platz spaziert. Mit einer 67 gelang ihm am Moving Day seine bisher beste Runde des Turniers, die ihn mit -4 und vier Schlägen Abstand zur Spitze zum geteilten Dritten neben dem Engländer Paul Casey macht. Ob er wieder auf seine Lieblingsfarbe setzt beim Versuch in der letzten Runde noch zur Spitze aufzuschließen, wird sich zeigen.

Jason Day führt Siegessträhne wohl nicht fort

In den ersten beiden Runden des FedExCup-Finales demonstrierte Jason Day eindrücklich, dass auch er menschlich ist. Mit einer 69er und einer 71er Runde schaffte er es nicht, mit einem Ergebnis unter Par in den Moving Day zu gehen und hatte satte neun Schläge Abstand zum Führenden Henrik Stenson – eine Weiterführung der schier unglaublichen Siegessträhne ist also nicht in Sicht, nachdem der Australier bereits vier seiner letzten sechs gespielten Turniere für sich entschieden hat. Die derzeitige Nummer eins im FedExCup ergänzte den mäßigen Auftakt am dritten Turniertag mit einer 70, die ihm bei Even Par vor dem Finaltag den geteilten zehnten Rang einbringt.

Rory McIlroy trotz „verlorenem Jahr“ in den Top Ten

Der ehemalige Weltranglistenerste Rory McIlroy sieht das Jahr jetzt bereits als „verloren“ an, kann er doch keinen der vier Major-Titel sein Eigen nennen. Ein gerissenes Band hatte ihn von seiner Teilnahme an der British Open abgehalten, auch das erste Playoff musste aus dem Turnierplan weichen, um dem Knöchel noch ein wenig Ruhe zu gönnen. Davon, im finalen Turnier der Tour zu punkten, ließ sich McIlroy allerdings trotzdem nicht abhalten: Gleich am ersten Tag feuerte er eine 66. Von dieser zehrt er allerdings noch immer, in der Folgerunde nämlich blieb er mit 71 Schlägen über Par und auch am Moving Day musste er mit einer Parrunde vorlieb nehmen. Dank dieser bleibt er bei -3 und ist damit geteilter Fünfter.


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Zwischenergebnisse der Tour Championship

Pos Spieler Runde 3 Gesamt
1 Henrik Stenson 2 -7
2 Jordan Spieth 0 -6
3 Paul Casey 0 -5
4 Rory McIlroy -1 -4
T5 J.B. Holmes -3 -3
T10 Jason Day 0 0
2 Jordan Spieth 0 -6
4 Rory McIlroy -1 -4
T5 Rickie Fowler -2 -3

Stand vom 2015-09-26 20:32:04

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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