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Titleist präsentiert neue Vokey Design SM6-Wedges

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15. Feb 2016
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Präzise Längen, mehr Schlagvielfalt und maximaler Spin. Titleist wartet mit progressiven Schwerpunkten bei den neuen SM6-Wedges auf.

Titleist schwört 2016 auf Altbewährtes, was Wedges betrifft, und legt eine bekannte Serie neu auf: Mit den Vokey Design Spin Milled 6, kurz SM6, folgt die nächste Generation der Spin-Milled-Wedges.

Bob Vokey, weltbekannter Wedge-Bauer und Namensgeber der Serie, legt dabei neben einer neuen Rillentechnologie vor allem Wert auf veränderte Schwerpunkte. Er selbst bezeichnet die neuen Modelle als „die besten Wedges, die wir je gemacht haben. Sie werden Golfspielern jeder Spielstärke helfen.“


Je niedriger der Loft, desto tiefer der Schwerpunkt

Unterschiedliche Schwerpunkte für unterschiedliche Loftklassen (Foto: Acushnet)

Unterschiedliche Schwerpunkte für unterschiedliche Loftklassen (Foto: Acushnet)

Blickt man zurück auf die letzten Neuerungen im Bereich der Schlägerentwicklung, so wird deutlich, dass viele Hersteller sich bei ihren neuen Modellen dafür entschieden haben, die Schlägerkopfschwerpunkte passend zu den jeweiligen Lofts nach unten zu verlagern. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen: Je niedriger der Loft, desto tiefer der Schwerpunkt und natürlich umgekehrt.

Auch für Titleist war dieses Motto nun ein treuer Begleiter bei der Entwicklung der neuen SM6-Wedges, nachdem bei der Vorgängerserie die Schwerpunkte bei steigendem Loft noch immer tiefer positioniert wurden.

Die Modelle mit niedrigem Loft (46º-52º) verfügen über den niedrigsten Schwerpunkt und bilden einen recht nahtlosen Übergang zu den kurzen bis mittleren Eisen. Durch den neuen Schwerpunkt wird die Ballgeschwindigkeit erhöht und somit im Durchschnitt drei bis fünf Meter mehr Länge generiert.

Im Gegensatz dazu bilden die SM6-Wedges mit mittlerem Loft (54°-56°) eine verbesserte Längenabstufung zwischen den niedrigen und hohen Lofts und weisen dabei einen neutralen Schwerpunkt auf.

Bei den hohen Lofts (58º-62º) ist nicht nur die Gradzahl größer, auch der Schwerpunkt ist im Schlägerblatt weiter oben angesiedelt. Somit soll letztlich auch der Treffpunkt minimal nach oben verlagert werden, so dass eine geringere (Längen-) Streuung, einhergehend mit einer verbesserten Flugbahn-Kontrolle erreicht wird.

Jordan Spieth, die Nummer eins der Golfwelt, sieht gerade in dem veränderten Schwerpunkt enormes Potenzial: „Mit dem höheren Schwerpunkt bei meinem 60-Grad-SM6 kann ich aus dem Rough einen Schlag schlecht treffen und er wird immer noch in etwa die gleiche Distanz fliegen. Das ist wichtig, weil man bei bestimmten Lagen einfach nicht weiß, was der Ball tun wird. Und man trifft ihn schließlich auch nicht immer mittig.“

Neue TX4-Rillen sorgen für mehr Spin

Durch das neue TX4-Rilensystem kann mehr Spin generiert werden. (Foto: Acushnet)

Durch das neue TX4-Rilensystem kann mehr Spin generiert werden. (Foto: Acushnet)

Je kürzer der Schlag, desto präziser will ein Golfer annähern. Somit wird gerade der beim Schlag erzeugte Spin immer wichtiger – eine Eigenschaft die stark abhängig von der dazugehörigen Rillentechnologie der einzelnen Wedges ist. Verglichen mit dem vorherigen Modell kam es bei der Entwicklung der neuen SM6-Wedges nun zu einigen Veränderungen.

Zum einen soll durch eine neue, parallel verlaufende raue Oberflächenmaserung der TX4-Rillen die Kantenschärfe weiter verbessert werden, zum anderen verfügen die Rillen (Grooves) nun über zwei verschiedene Rillenformen. Die niedrigeren Lofts (46°-54°) weisen dabei tiefe, enge Grooves auf, während die höheren Lofts (56°-62°) breitere, flachere Grooves besitzen. Durch diese beiden Neuerungen kann der Golfer im Spiel rund ums Grün seinen Kantenkontakt mit dem Ball optimieren und mehr Spin erzeugen.

Vor allem in Sachen Spin Rate konnten die Designer von Titleist zudem große Fortschritte verzeichnen. Die SM6-Wedges sind in der Lage bis zu 200 Umdrehungen in der Minute mehr als ihre Vorgänger zu kreieren – eine Eigenschaft die Vokey-Tourbetreuer Aaron Dill ins Schwärmen geraten lässt: „Das ist Technik, von der die Spieler schwärmen, da sie ihnen hilft, ihre Flugbahn noch besser zu kontrollieren und konstante Längen zu schlagen.“

Das meistgespielte Wedge auf der PGA Tour

Bereits kurze Zeit nach ihrem Release-Zeitpunkt in den USA (Oktober 2015) fanden die SM6-Wedges großen Anklang bei den Profis der PGA Tour und entwickelten sich zu den meistgespielten Wedges auf der PGA Tour. Inzwischen haben bereits fast 50 Spieler die neuen Modelle Woche für Woche in ihren Bags. Einer von ihnen ist der Weltranglistenerste Jordan Spieth, der bereits nach den ersten Trainingseindrücken von den Schlägern begeistert war: „Ich wusste nicht wie Bob Vokey seine SM5-Wedges noch verbessern konnte, aber irgendwie haben er und sein Team es wieder geschafft. Die Schläger sind unglaublich. Ich kann es nicht abwarten sie in meinem Bag zu haben“, so Spieth.

In Deutschland sind die Schläger ab 11. März mit fünf verschiedenen Sohlen-Schliffen (L, M, S, F und K) und mit den Finishes Tour Chrome, Stahlgrau oder Jet Black und Lofts von 46° bis 62° erhältlich. Fällt die Wahl auf ein Wedge mit Stahlschaft, liegt der Preis bei 165,00 Euro, während die einzelnen Modelle mit Graphitschäften 179,00 Euro kosten. Es gibt sie sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder.

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Yannick Beyss

Yannick Beyss - Autor bei Golf Post

Den ballsportverrückten Yannick hat schon früh die Liebe zur kleinen weißen Kugel gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Inzwischen hat der Longhitter mit dem Hang zum Risiko das einstellige Handicap auf Grund seines langen Spiels geknackt. Rund ums Grün wechseln sich  aber in gewisser Regelmässigkeit Weltklasse und Kreisklasse ab.

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