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Tiger Woods: Zahnlos an der Ski-Piste

20. Jan 2015
So lächelt Tiger Woods gerne auf dem Golfplatz. Doch am Wochenende verging im das Lachen beim Angesicht der Zahnlücke, die er zu kaschieren versuchte. (Foto: Getty)
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Tiger Woods erscheint überraschend beim Super-G-Rennen ohne Schneidezahn. Küsschen gibts trotzdem.

Am Sonntag fand das Super-G-Rennen im italienischen Cortina d´Ampezzo statt, bei dem Lindsey Vonn ihren 63. Karriere-Sieg eingefahren hat. Zu ihrer Überraschung war auch ihr Freund Tiger Woods im Publikum und feuerte sie bei ihrer Abfahrt an. Doch nicht Vonn, sondern Woods war ein begehrtes Fotomotiv: Ihm fehlt ganz offensichtlich der linke vordere Schneidezahn.

Kamera wirklich Schuld an Woods‘ Zahnverlust?

Grund für den Zahnverlust Woods sei der Zusammenprall mit einer Kamera gewesen, so sein Manager Mark Steinberg. Ein Kameramann, der mit einer geschulterten Kamera zur Siegerehrung in Richtung  Bühne schwenkte, habe Woods am Mund getroffen. Woods‘ Schneidezahl sei bei diesem Zusammenprall herausgeschlagen worden.


Der Generalsekretär des Rennausschusses, Nicola Colli, bestätigte den Zwischenfall jedoch nicht: „Ich war bei der Escorte der Sicherheistsleute um Woods dabei und habe keinen Unfall mitbekommen.“

Tiger Woods zeigte nicht gerade sein schönstes Lächeln an diesem Wochenende beim Super-G-Rennen in Italien. (Foto: Twitter)

Tiger Woods zeigte nicht gerade sein schönstes Lächeln an diesem Wochenende beim Super-G-Rennen in Italien. (Foto: Twitter)

Eine Super-G-Gewinnerin und ein Zahn-verlierer

Bei dem fehlenden Zahn handelt es sich wahrscheinlich um Tiger Woods künstlichen Zahn, der schon öfter in einem etwas andersartigen Farbton ins Kameralicht blitzte.

Beim Super-G versuchte Woods, die Zahnlücke (ausgerechnet) mit einem Totenkopf-Halstuch zu verbergen. Spätestens bei den Glückwünschen an seine Freundin Lindsey Vonn musste er aber das Halstuch unter das Kinn ziehen. Vonn ließ sich vom fehlenden Zahn nicht irritieren, vielmehr fiel sie ihm vor Freude über seinen Überraschungsbesuch um den Hals.

Tiger Woods und die Misere mit den Kameras

In der Vergangenheit hatte Tiger Woods tatsächlich den einen oder anderen unangenehmen Vorfall mit Kameras gehabt. Eine pikante Szene ereignete sich bei den Skins Game im Jahr 2002, als ein Fotograf mit seiner Kamera klickte, gerade als Woods beim letzten Loch aus dem Bunker spielte. Sein Caddie, Steve Williams, nahm die Kamera, legte sie an den Hang am Teich und -sie purzelte direkt ins Wasser.

Ein anderes Mal steuerte Tiger Woods sein erstes Bogey-freies Turnier an, als eine Kamera bei seinem Abschlag ausgelöst wurde. Das Klickgeräusch habe ihn aus seinem Fokus gerissen, so Woods später, dass er aus seinem bis dato fehlerfreien Spiel gerissen wurde und ein Bogey spielte. Den Sieg konnte er trotzdem noch für sich verbuchen.

Woods mit Saisoneinstand nächste Woche in Phoenix

Nächste Woche schon wird Woods bei der Waste Management Phoenix Open seinen Saisoneinstand geben – mit gewohnt hohem Medien- und Publikumsaufkommen. Ob die Zahnlücke bis dahin gefüllt ist? Auch wenn Manager Mark Steinberg es nicht bestätigen wollte: Wenn Woods in Phoenix nicht mit Totenkopf-Halstuch auflaufen möchte, wird er nächsten Donnerstag mit neuem Keramik-Edelzahn in die Kamera lachen.

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Katrin Spägele

Katrin Spägele - Freie Autorin für Golf Post

Katrin kam durch ihr Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln mit der Golfwelt in Berührung. Erst vor kurzem hat sie die Platzreifeprüfung des DGV erfolgreich abgeschlossen. Fasziniert von dem Flair dieser Sportart widmet sie ihr Engagement für Sportjournalismus nun den Profis und Plätzen dieser Welt.

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Eugen Pletsch

    Tiger Woods als Alfred Neumann? MAD Idea?

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