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Tiger Woods knackt beim Masters die 69

10. Apr 2015
Tiger Woods hat endlich wieder Grund zum Lächeln: Beim Masters schlägt er sich ausgesprochen solide. (Foto: Getty)
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Mit einer 69er Runde demonstriert Tiger Woods am zweiten Tag des Masters, dass er zurück ist und geht sicher ins Wochenende.

Eine hervorragende Nachricht für alle Tiger-Fans: Die Golfikone wird problemlos den Cut überstehen. Mit einer 69er Runde kam er heute erstmals mit weniger  als 70 Schlägen ins Clubhaus, nachdem er gestern noch mit etwas holprigen 73 hatte vorlieb nehmen müssen. Damit liegt er derzeit auf dem geteilten 14. Platz und auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass er noch eine reale Chance auf den Sieg bekommt, bislang in Grenzen hält, so kann man doch vor dem Wochenende von einem bisher gelungenen Comeback reden.

Tiger Woods straft Pessimisten Lügen

Vor dem Masters warf der Fall Tiger Woods vor allem die Frage auf, ob dort wieder der Tiger zu sehen sein wird, wie ihn die Allgemeinheit der Golffans kennt und liebt oder der Tiger, der mit schmerzverzerrtem Gesicht Bälle verzieht. Die majorgewinnende Golfikone zu erwarten wäre sicher zu hoch gesteckt gewesen, den einen oder anderen Schlag verzog der 39-Jährige, vor allem am ersten Tag, schon. Doch im Gegensatz zu der Zeit vor seiner erneuten freiwilligen Auszeit, die er nutzen wollte, um sein Spiel wieder turniertauglich zu machen, hielt er sein Spiel zusammen und konnte grundsätzlich den Eindruck jener Konstanz vermitteln, die er zuvor vermisst hatte und hatte immerhin noch eine 73 (+1) zurück ins Clubhaus gebracht.

Am zweiten Tag dann gelang es ihm tatsächlich, unter 70 Schlägen zu bleiben. Seine 69er Runde, die ihm derzeit – vor Ende der Runde – den geteilten 14. Platz einbringt, bringt in jedem Fall Hoffnung für das Wochenende.


Vor wem wird heute der Hut gezogen? Der zweite Masters-Tag in Bildern

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Alexandra Caspers

Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

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