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„Tiger ist nicht gerade der netteste Typ auf der Tour“

13. Mai 2013
Sergio Garcia (li.) und Tiger Woods: Die beiden sind auf dem Platz nicht die besten Freunde. (Foto: Getty)
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Garcia stichelt gegen Tiger, John Daly warnt Singh vor der PGA Tour und ein Auto stört die US-Open-Quali – die Ereignisse der Woche.

Sie werden keine Freunde mehr: Tiger Woods und Sergio Garcia. Die Liste der verbalen Nickligkeiten ist lang, seit sich der Spanier mal zu Europas Antwort auf den Dominator aus den USA ernannt hat. Am „Moving Day“ der PLAYERS Championship maulte Garcia über Flightpartner Woods, weil dieser ihn an Loch zwei angeblich gestört und zu einem Bogey verleitet habe. In der Finalrunde sorgte eine glückliche Fügung für weniger konfliktbehaftete Paarungen. „Wir genießen unsere Gesellschaft nicht besonders“, kommentierte Garcia später. „Tiger ist nicht mein bevorzugter Spielpartner. Er ist auch nicht der netteste Typ auf der Tour.“ Sprach‘s und veranstaltete Wasserspiele, während Woods ihm erneut die sportliche Antwort gab und zum Birdie lochte.

Sieg zum Tour-Jubiläum

Die PLAYERS war der 300. Auftritt von Tiger Woods auf der PGA Tour (286 davon als Profi): Zum Jubiläum gab‘s den vierten Saisonsieg. Eine ähnliche Serie legte der Weltranglisten-Erste letztmals 2000 hin, als er bis Ende Mai vier Turniere und danach die drei verbliebenen Majors sowie das Masters 2001 gewann. Nach dem insgesamt 78. Tour-Sieg trennen Woods nur noch vier Erfolge von Rekord-Gewinner Sam Snead. Bemerkenswert war seine Aussage bei der Pressekonferenz: „Viele von Ihnen hier im Raum haben schon gedacht, ich sei erledigt. Aber ich bin es nicht!“


Woods‘ Caddie gewinnt Parklücke

1,71 Millionen Dollar streicht Tiger Woods für die PLAYERS Championship ein. Caddie Joe LaCava kriegt neben den üblichen zehn Prozent Anteil noch ein kleines Privileg obendrauf: 2014 darf er im TPC Sawgrass neben dem Auto seines Chefs parken. Die Stellplätze nächst dem Clubhaus sind nämlich stets für den Titelverteidiger und seinen Caddie reserviert.

Major-Sieger an der Tasche

Einen Major-Sieger als Caddie hatte J. J. Henry bei der PLAYERS: Mark Brooks ist PGA Champion 1996, insgesamt siebenfacher Tour-Sieger und Nachbar in Texas. Der 52-jährige Champions-Tour-Akteur betätigt sich nebenbei als Coach für Henry und tut das vorzugsweise auf der Runde. 2012 belegte das US-Duo Platz 40, jetzt reichte es nicht für den Cut. Bald spielt Brooks wieder selbst: In zehn Tagen steht die Senior PGA Championship an.


Die PLAYERS Championship und der TPC Sawgrass

Debütsieg für Fritsch

Florian Fritsch kam, sah und siegte: Der 27-jährige gebürtige Münchener beendete seinen ersten Auftritt auf der Pro Golf Tour 2013 mit dem Gewinn der GreenEagle Classic in Winsen an der Luhe. Fritsch siegte mit drei Schlägen Vorsprung auf Dennis Küpper (Krefeld) und Berni Reiter (Österreich).

Gedenken an verstorbenen Freund

Ryan Palmer ist bei der PLAYERS geteilter Fünfter geworden. Diesen schönen Erfolg widmete der Texaner dem verstorbenen Clay Aderholt. Palmers Freund seit Kindertagen war kürzlich bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen; zum Gedenken hatte sich Palmer auch die Initialen „CA“ auf seine Kappen gemalt.

JD an VJ: Mach das nicht!

Aus den Reaktionen auf Vijay Singhs Schadenersatz-Klage gegen die PGA-Tour ragt eine heraus. „VJ, mach das nicht“, appellierte ausgerechnet Enfant terrible John Daly per Twitter. „Du wirst verlieren. Glaub‘ mir, das ist es nicht wert.“ Daly hat‘s vor einigen Jahren nach einem Zwischenfall mit einer Zuschauerin auch schon mal mit einer Schadenersatz-Klage gegen die PGA Tour versucht. Was dabei letztlich herauskam, war vor allem die umfangreiche Liste seiner eigenen Verfehlungen.

„Green Jacket“ als Haus-Anzug

Nach seinem Masters-Sieg hat Adam Scott drei Wochen Pause gemacht, den Triumph genossen, ein paar Tage Golf-Auszeit genommen. Und sich jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen sein „Green Jacket“ übergezogen. „Es war sehr lustig, damit den ganzen Tag durchs Haus zu laufen“, verriet der Australier während der PLAYERS. „Ich vermisse mein grünes Sakko hier ziemlich.“

Wenden im Bunker

So war das nicht gemeint mit dem Fahren auf dem Golfplatz: Im Emerald Hills Golf Club/Florida lief eine US-Open-Qualifikation, als ein Auto auf den Cart-Wegen auftauchte, eine Weile auf dem Platz umherirrte und schließlich im Bunker am elften Fairway wendete. Turnierteilnehmer berichteten, es habe eine ältere Dame am Steuer gesessen, die offenbar auf der Suche nach dem Parkplatz war.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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