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Tiger Woods: Saison zu Ende, das Golfjahr längst noch nicht

24. Aug 2015
Tiger Woods wird bei den FedExCup-Playoffs nicht dabei sein. (Foto: Getty)
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„DL3“ will den Ryder Cup spielen, Uhrendieb in Whistling Straits, Scott sucht Caddie, Gary Player erlebt Olympia. Die Back Nine.

Die Story blieb ohne „Happy End“: Drei Tage lang hatte Tiger Woods bei der Wyndham Championship so gut gespielt wie seit zwei Jahren nicht mehr, lag zwischenzeitlich gar in Führung und auf Kurs in die Playoffs des FedExCup, dann kamen der Sonntag und das elfte Loch, auf dem sich der 39-Jährige mit einem Triple-Bogey alle Hoffnungen zunichte machte. Da halfen auch die vier Birdies auf den letzten sechs Löchern nichts mehr. „Ich hatte heute alle Chancen der Welt. Aber ich hab‘s nicht hingekriegt“, haderte Woods mit sich. Die Saison auf der PGA Tour ist damit beendet, sein Golfjahr freilich noch nicht. Der 14-fache Majorsieger startet Mitte Oktober bei der „Frys.com Open“, dem Eröffnungsturnier der nächsten Spielzeit, es ist eine Kompensation für die Startgenehmigung bei der Turkish Airlines Open 2013. Vom 22. bis 25. Oktober spielt Woods mit Matt Kuchar den Teamwettbewerb „Americas Golf Cup“ in Mexiko. Im Dezember schließlich tritt der Tiger per Sponsor-Einladung bei der „Hero World Challenge“ auf den Bahamas an.

Davis Love III als „Playing Captain“?

Ambitioniert: Noch während sich Davis Love III bei der Wyndham Championship mit 51 Jahren, vier Monaten und zehn Tagen als ältester noch lebender und insgesamt drittältester Sieger auf der PGA Tour (nach Sam Snead und Art Wall) feiern ließ, verkündete Amerikas Ryder-Cup-Teamchef für 2016 ein neues Ziel. Er könne sich auch vorstellen, in Hazeltine spielender Kapitän zu sein, sagte „DL3“, „sofern ich es unter die Qualifikanten schaffe“.


Adam Scott wieder ohne Caddie

Verwaiste Stelle: Adam Scott ist schon wieder auf der Suche nach einem Caddie. Nachdem die Major-Reaktivierung von Steve Williams mit der PGA Championship beendet war, hatte der australische Masters-Sieger von 2013 bei der Wyndham Championship seinen langjährigen Trainer Brad Malone an der Tasche, der gebürtige Engländer ist auch Ehemann von Scotts Schwester Casie. „Ich weiß aber nicht, wie es weitergeht, ich habe nicht mal für kommende Woche einen Plan“, sagte Scott.

Schnäppchen: Seltene Scotty-Cameron-Putter bei Ebay

Sammlerstücke: Gerade 13.000 Dollar (11.363 Euro) zur Hand? Bei Ebay gibt‘s dafür ein besonderes Sammlerstück, genau gesagt acht Teile. Nämlich ein Satz Scotty-Cameron-Putter, der als Nummer neun zur auf zehn Sets limitierten Ausgabe „Our Finest Series“ von 1998 gehört und die Putter etlicher Golfgrößen würdigt: Tiger Woods, Ernie Els, Vijay Singh, Brad Faxon unter anderem. Das „Sofort-kaufen“-Angebot läuft noch drei Tage.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Souvenir-Jäger: Dass man sich von der PGA Championship in Whistling Straits eine Erinnerung mitnehmen möchte, ist nachvollziehbar. Die meisten gehen dafür in den Merchandising-Shop. Die Polizei von Sheboygan freilich hat jetzt Hugo Nguyen verhaftet, der eine der übermannshohen Omega-Uhren-Säulen (Wert ca. 7.000 Euro) mitgehen lassen wollte. Nguyen (24) wurde mit der Uhr auf einer Schubkarre erwischt, seine Ausrede: „Die habe ich bei einem Putting-Wettbewerb gewonnen.“

Flugzeugteil landet an der Fahne

Vom Himmel gefallen: Ein Stück der Außenhautverkleidung eines Flugzeugs ist auf dem dem siebten Grün des Green Meadows Golfkurs nahe Charlotte/North Carolina gelandet. Das Teil stammte vom einem Lüftungseinsatz eines Airbus A321 der American Airlines, der aus Dallas kam und im Landeanflug auf den Flughafen von Charlotte war. Niemand wurde verletzt.

Ryan Palmer trauert um Vater

Tragisch: Bei einem Verkehrsunfall im Norden von Texas ist der Vater von US-Pro Ryan Palmer ums Leben gekommen. Der 71-jährige Charles Franklin Palmer aus Amarillo starb, als er aus bisher unbekannten Gründen mit seinem Geländewagen von der Straße abkam, sich überschlug und aus dem Auto geschleudert wurde, da er nicht angeschnallt war.

Südafrika mit Player zu Olympia

Schöne Geste: Gary Player wird Kapitän der südafrikanischen Golfer bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Auf diese Weise ermöglicht Südafrikas Golfverband auch seinem größten Golfer aller Zeiten das Erlebnis Olympia. Australien und Irland halten es ähnlich, dort wurden Ian Baker-Finch bzw. Paul McGinley als Teamchefs nominiert.

Spieth und Johnson im Baseball-Modus

Fernduell: Amerikas 2015er-Majorsieger Jordan Spieth und Zach Johnson wetteiferten auf fremden Terrain. Währen der Masters- und US-Open-Sieger auf Einladung der US-Baseball-Liga bei den Texas Rangers in Arlington einen zeremoniellen ersten Ball warf, absolvierte der Open-Champion gleiches bei den Chicago Cubs. Zuvor hatten sich die beiden via Twitter ein intensives verbales Duell um den härtesten Wurf geliefert und eine 5.000-Dollar-Wette zugunsten eines wohltätigen Zwecks abgeschlossen. Über das Ergebnis diskutieren die Experten noch.

Den Vogel aber schoss „Miss Texas“ Shannon Sanderford ab, die in Arlington ebenfalls werfen durfte und anschließend bei einer Rap-Einlage um ein Date mit Spieth bat. Mit wenig Aussicht auf Erfolg freilich, ist der 22-Jährige doch seit Jahren mit seiner College-Liebe Annie Verret verbandelt.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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