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Rors gewinnt auch bei Jimmy Fallon in der „Tonight Show“

19. Aug 2014
Ein Duell der besonderen Art: Tiger als Caddy von Fallon, der mit McIlroy auf Scheiben schießt.
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McIlroy und Tiger Woods auf Werbetour für neue Schläger. Tiger musste beim Chippen zuschauen, erwies sich aber als launiger Gast.

Dieser Rory McIlroy wird einem allmählich unheimlich, der Nordire siegt und siegt, selbst als Showgast sackt er noch Trophäen ein: Jüngste Insignie seiner golferischen Fähigkeiten ist „The Face Breaker Cup“. Den hat Rors gewonnen, als er am Montag Abend mit Tiger Woods bei Jimmy Fallon in der „Tonight Show“ war. Der Kulttalker und Comedian hatte den vierfachen Majorsieger zum „Face-Breakers“-Wettbewerb herausgefordert, per gechipptem Ball sollte eine Glasplatte mit dem skizzierten Bild des Gegners zum Bersten gebracht werden, jeweils sechs Bilder des Gastgebers und des Golfstars waren als Wand aufgebaut worden.

Während der rückenverletzte Woods für Fallon den Caddie machte („Ich lege Dir die Bälle auf“), zerdepperte McIlroy schon beim ersten Versuch ein Fallon-Konterfei und war auch am schnellsten mit dem halben Dutzend durch. Momentan gelingt dem 25-Jährigen offenbar alles, was er mit dem Golfschläger angeht…


Neue Eisen von Nike vorgestellt

Eigentlich war der Auftritt im NBC-Studio im New Yorker Rockefeller Center eine Werbeveranstaltung von und für Nike. Der Ausrüster hatte am Nachmittag von seinen beiden Zugpferden Woods und McIlroy im Liberty National Golf Club vor Manhattan die neuen „Vapor“-Eisen vorstellen lassen. Fallon hatte das Ganze moderiert, zum werblichen Nachschlag traf man sich dann im NBC-Studio im New Yorker Rockefeller Center.

Als Warm-up machte Fallon mit seinen Gästen etwas Smalltalk, sprach Woods auf seinen Rücken an, und darauf, dass er in diesem Jahr keinen Schläger mehr in die Hand nehmen will. Ein lockerer Tiger gab launige Repliken und hatte die Lacher auf seiner Seite, als Fallon McIlroy nach der Dunkelheit beim Finale der PGA Championship fragte, und der am Cut gescheiterte Woods einwarf: „Es sah für mich ziemlich hell aus, soweit ich das vom Sofa aus sehen konnte.“ Auch die neuen Eisen wurden selbstredend noch mal gebührend erwähnt.

Spaß am „Scheiben-Schießen“

Rors allerdings hatte etwas Mühe, in den „Wir-sind-jetzt-mal-witzig“-Modus zu finden. Woran er denke, wenn er sich über den Schläger beuge und den Ball anspreche, wollte Fallon wissen. „Was Tiger jetzt tun würde“, lautete McIlroys Antwort, während Woods sich selbst auf die Schippe nahm: „Kann ich nicht sagen, da ich mich derzeit ja nicht über den Ball beugen kann.“ Als es dann mit dem Schläger zu Werke ging, taute McIlroy indes endgültig auf und hatte sichtlich Spaß am „Scheiben-Schießen“.

Jimmy Fallon hat‘s mit Golf. Der 39-Jährige, der das legendäre Format „The Tonight Show“ im Februar 2014 vom nicht minder legendären Jay Leno übernommen hat, ist selbst begeisterter Golfer. Er war auf dem Cover des Magazins Golf Digest und hat sogar Tiger Woods schon geschlagen – 2009 beim Duell auf der Spielekonsole während einer öffentlichen Vorführung des Computerspiels „Tiger Woods PGA Tour 10“. Was er seinem Gast natürlich auch noch mal genüsslich unter die Nase rieb. Mit Hollywood-Star Cameron Diaz spielte der Late-Night-Talker vor einigen Monaten Roller-Golf.

Böse Scherze über Tour-Spieler

Vergangene Woche noch amüsierte er sich über die Fotos der Spieler im Media-Guide der PGA Championship, teilweise mit grenzwertigen Bemerkungen. Brendon de Jonge beispielsweise nannte Fallon „wahrscheinlich das Wunschkind einer Beziehung zwischen einem Ei und dem Teufel“. Böse! Und als Vater des schlaksigen Chesson Hedley vermutete er einen dieser aufblasbaren Werbeschläuche, die wie übergroße „Strichmännchen“„ in der Luft schaukeln. Auch Tiger Woods und Rory McIlroy bekamen ihr Fett weg.

Die meisten „Opfer“ bewiesen Humor. Hedley zum Beispiel twitterte ein Bild mit einem jener Luftikusse und der Frage: „Dad?“

Selbst die PGA Tour ließ sich nicht lumpen und veröffentlichte einen Tweet mit einem Bild des milchgesichtigen und flaumbärtigen Fallon aus dessen College-Jahrbuch und der Unterzeile: „Wahrscheinlich vom Cart-Mädchen immer einen Korb gekriegt.“

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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