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Tiger Woods will mit neuem Putter aus Teufelskreis ausbrechen

Vor der Quicken Loans National probiert Tiger Woods einen neuen TaylorMade Putter aus, um seine Performance auf den Grüns in den Griff zu bekommen.

Tiger Woods experimentiert mit einem Mallet-Putter von TaylorMade. (Foto: Getty)
Tiger Woods experimentiert mit einem Mallet-Putter von TaylorMade. (Foto: Getty)

Tiger Woods sorgt für Aufregung vor der Quicken Loans National. Der 14-fache Majorsieger erwägt den Wechsel von seinem Scotty Cameron Newport 2 Blade-Putter zu einem TaylorMade Ardmore Mallet-Putter. Für Woods, der 13 seiner 14 Majorsiege mit dem Newport 2 holte, wäre dies ein drastischer Wechsel. Aber vielleicht braucht es eine solch drastische Maßnahme angesichts der anhaltenden Putting-Probleme des Golf-Stars.

Neuer Putter die Lösung für Tiger Woods' Puttproblem?

Seit knapp zwei Monaten will es auf den Grüns nicht so richtig laufen für Tiger Woods. Nach der US Open sagte er: "Ich schlage ganz gut. Ich habe nur keine Putts gemacht und noch wichtiger, ich habe die Schlüsselputts nicht gemacht, um an Schwung zu gewinnen. Und wenn ich in Fahrt war, habe ich einen Putt verschoben und bin aus dem Tritt gekommen", schreibt Golf Digest.

Deshalb experimentierte Tiger Woods seit der US Open mit verschiedenen Puttern auf den Bahamas. "Ich habe verschiedene Formen und Größen und Schwünge ausprobiert, mit Linie, ohne Linie, Punkt, kein Punkt." Er sei auf der Suche nach einem Putter, den er schwingen und vertrauen könnte. "Ich habe die ganze Zeit gesagt, dass ich einen haben möchte, der mehr schwingt als meiner, ich mag das Gefühl wenn die spitze sich bewegt und schwingt." Seine vorläufige Entscheidung fiel auf den TaylorMade Ardemore 3. "Er schwingt etwas mehr als meiner es tut." Auf der Proberunde und beim Pro-Am im TPC Potomac hatte Tiger Woods den neuen Putter im Bag.



Scotty Cameron Newport 2 vs TalorMade Ardmore 3

"Ich versuche etwas zu finden, wo ich den Schwung des Putters wieder fühlen kann, meinen Körper in die richtige Position bekomme und die Linie wieder sehen kann. Sobald ich den Ball wieder auf meiner Linie zum rollen kriege werde ich wieder putten wie früher. Ich habe nur meine Linien nicht getroffen. Dazu kommt, wenn du deine Linie nicht triffst, hast du es schwer, deine Linie zu sehen. Das ist ein Teufelskreis aus dem ich versuche herauszukommen", zitiert Golfweek.com Tiger. Ob der TaylorMade Putter tatsächlich bei der Quicken Loans National zum Einsatz kommt hatte Woods einen Tag vor Turnierstart aber noch nicht entschieden.

Noch interessanter als der Putterwechsel an sich ist der Wechsel der Putterform. Für den Großteil seiner Karriere hat Tiger Woods mit Blade-Puttern gespielt. Beim Masters 2011 hat er es mit einem Mallet-Putter versucht, wechselte danach aber wieder zu seinem vertrauten Scotty Cameron Modell.

Von Blade- zu Mallet-Putter

Ein Mallet-Putter könnte bei Tiger für wesentlich mehr Stabilität sorgen, schreibt Golfweek.com. Der Ardmore 3 habe mehr Gewicht in der Spitze und einen Einsatz mit 45° Aluminum- und Polymer-Grooves in der Schlagfläche des Putters. Der Putter sei größer als die, die Woods in der Vergangenheit verwendet habe und die Kombination aus einer einzigen Linie und einem Ball-breiten Loch sollte es ihm einfacher machen, den Putter auszurichten. Justin Rose's Ardmore 2 habe eine ähnliche Form wie Woods neues Modell, nur ist der Kopf von dem des Tigers etwas kürzer. Golf.com schreibt, unter anderem würden auch Justin Thomas und Henrik Stenson Putter mit einem ähnlichen Design, wenn auch anderer Marken bevorzugen.



"Die meisten Kerle da draußen benutzen inzwischen Mallets", sagte Woods. "Das ist sehr interessant. Sie benutzen mehr Technologie in den Puttern. Ich hatte ein bisschen mehr Technologie, als ich bei Nike war. Ich hatte schnellere, schärfere Grooves, um den Ball schneller ans Rollen zu bringen. In die Richtung will ich jetzt auch mit dem Ardmore."

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