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Woods dreistellig, Siem verpasst Masters – die Weltrangliste

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30. Mrz 2015
Historisch: Tiger Woods fällt zum ersten Mal seit seinem ersten PGA-Tour-Sieg aus der Top 100. (Foto: Getty)
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Tiger Woods auf dem tiefsten Stand seit 18 Jahren, Siem stagniert und Marcel Schneider macht 612 Plätze gut.

Es wird eng für Tiger Woods: Nachdem bekannt wurde, dass der 14-fache Major-Sieger, falls er 2015 beim Masters Titel Nummer 15 anpeilt, komplett ohne Turnierpraxis in das Turnier starten wird, zeichnet sich das Formtief auch auf der offiziellen Weltrangliste ab. Tiger Woods verliert in dieser Woche weitere acht Plätze und fällt das erste mal seit 1996 aus der Top 100.

Für einige der deutschen Herren macht sich das erfolgreiche Turnier in Marokko in der Weltrangliste bemerkbar, für Marcel Siem leider nicht. Der Ratinger wird seinen Traum, einmal in Augusta das Masters zu spielen, um mindestens ein weiteres Jahr verschieben müssen. Bernd Wiesberger hingegen, obwohl er die Valero Texas Open ausgelassen und einen Platz im Ranking verloren hat, ist als 42. der Welt beim ersten Major des Jahres dabei. Aus deutscher Sicht machen Maximilian Kieffer, Bernd Ritthammer und vor allem Marcel Schneider Plätze gut.


Eine 71 heute beschert mir T17. Loch 17 (einfachstes Loch auf dem Platz) hat mich diese Woche eine Top Platzierung…

Posted by Bernd Ritthammer on Sonntag, 29. März 2015

Tiger Woods mit historischem Tief

Es ist 1996 – der 21-jährige Tiger Woods ringt im Playoff des Las Vegas Invitational Davis Love III nieder und springt von Rang 221 der Weltrangliste auf Platz 75. Jetzt, 18 Jahre später, ist die größtenteils einstellige Ära von Tiger Woods Geschichte. Der Rekord-Weltranglistenerste verlässt das erste mal seit seinem ersten PGA-Tour-Sieg 1996 die Top 100 der Welt.

Es passt in die aktuelle Situation um Woods. Nach seiner langen Verletzungspause mit Trainerwechsel hatte er in seinen raren Auftritten auf der Tour zuletzt ungeahnte Fehler in seinem Spiel offenbart und bot viel Interpretationsraum über seine Genesung. Vor dem Masters wird er nicht wieder auf dem Platz stehen – wie es für das Masters steht, hat er noch nicht bekannt gegeben.

Marcel Siem muss nach vorne schauen

Die Chance auf die Masters-Teilnahme für Marcel Siem war schon vor der Trophée Hassan II marginal, nur ein Sieg hätte den Longhitter noch ins Feld gebracht. Stattdessen verpasste Siem, trotz T6 nach Runde 1, den Cut und bleibt auf Rang 68 der Welt. Doch viel Zeit zum Hadern bleibt dem 34-Jährigen nicht. Für die WGC Matchplay Championship gilt es unter die Top 64 zu kommen. Dafür müsste er seiner Formkurve zu einem Richtungswechsel verhelfen, 2015 verpasste er in drei von vier Turnieren auf der European Tour den Cut.

Deutsche auf dem Vormarsch

Für Marcel Schneider ging es derweil 612 Plätze hoch in der Welt. Der Deutsche, der am vergangenen Wochenende die erste Top Ten auf der European Tour in seiner Karriere einfahren konnte, verbesserte sich auf Platz 937. Auch für Maximilian Kieffer und Bernd Ritthammer ging es rauf, für Kieffer um neun Plätze auf Rang 305, für Ritthammer um 23 Plätze auf Rang 370. Martin Kaymer verliert nach seinem vorzeigtigen Ausscheiden in Texas einen Platz und ist aktuell 13. der Welt.

Jordan Spieth rückt oben ran

An der Spitze konnten sich drei Spieler verbessern: Jimmy Walker übernimmt nach seinem Sieg bei der Valero Texas Open die Führung im FedEx Cup und den zehnten Platz der Weltrangliste, Dustin Johnson rückt einen Platz vor auf Rang sieben und Jordan Spieth, heiß gehandelt als Masters-Favorit, klopft nun vom Rang vier am Treppchen an.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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