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Open Championship: Lichtblicke und viel Frust für Martin Kaymer und Kollegen

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16. Jul 2016
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An Tag drei der Open Championship quälen sich die Pros über die Back Nine. Mickelson und Stenson liegen weit vorne. Martin Kaymer verliert den Anschluss.

Der dritte Tag der Open Championship hatte es in sich. Vor allem die langen Bahnen der Back Nine verlangten den Pros bei windigen, Linkskurs typischen Bedingungen alles ab und der eine oder andere Spieler, der sich zunächst noch weit vorne sah, fiel am Ende der Runde doch wieder weit zurück. Wer am Turniersamstag nur knapp unter Par blieb, hatte gute Chancen, viele Plätze gutzumachen wie etwa Steve Stricker, der es mit seiner 68er Runde – die beste Runde des Tages gemeinsam mit Brandt Snedeker und Haydn Porteous – in die Top Ten schaffte.

Ganz vorne befinden sich jedoch zurzeit Phil Mickelson und Henrik Stenson, die sich bereits weit vom Rest des Feldes absetzten. Bei -11 bzw. -12 liegen sie bereits mehrere Schläge vor Bill Haas auf Rang drei und dem Viertplatzierten Andrew „Beef“ Johnston.


Würde Phil Mickelson die Open Championship morgen gewinnen, wäre dies nicht nur sein erster Turniersieg nach dem Gewinn der Open Championship 2013. Der 46-jährige US-Amerikaner wäre auch der älteste Open-Sieger seit 1867.

Hin und Her bei Martin Kaymer

Nach seiner 66er Auftaktrunde hatte sich Martin Kaymer große Hoffnungen auf einen Spitzenplatz bei der Open Championship gemacht. Die darauffolgenden Tage verliefen jedoch nicht mehr ganz so erfolgreich für den einzigen Deutschen im Feld. Einer 73er Runde am Freitag folgte eine 74er Runde am Sonntag, die von einigen Höhen und vielen Tiefen geprägt war.

Nach zwei Bogeys gleich zu Beginn der Runde, holte der deutsche Pro zwar wieder auf und spielte sich vor der Back Nine sogar unter Par. Dieses gute Ergebnis konnte Martin Kaymer dann jedoch nicht mehr halten, zu schwach war seine Fairway-Quote von nur 50 Prozent und der GIR-Wert von 56 Prozent. Das Birdie auf der 18 verhalf daher nur zur Schönheitskorrektur. Bei einem Gesamtscore von Even Par liegt Martin Kaymer damit auf Position T18.

Rory McIlroy zerbricht 3er-Holz

Auch bei Rory McIlroy, der in der Zwischenzeit gefrustet sein Holz zerbrach, verlief der dritte Tag in Troon nicht nach Maß. Der Nordire liegt ebenfalls bei Even Par auf T18. Ein erneuter Major-Sieg nach seinem Gewinn bei der PGA Championship 2014 ist damit in weite Ferne gerückt. „Es war einer dieser Tage. Es war ein harter Tag!“, so McIlroy nach seiner Runde. „Ich hätte mir gewünscht, dass ich ein wenig besser gestartet wäre, damit ich ein größeres Polster für die Back Nine gehabt hätte.“

Über seinen zerbrochenen Schläger lachte der 27-Jährige im Nachhinein: „Am Anfang der Woche hatte ich den Schlägerkopf geklebt, also denke ich, dass das und zum Teil das Wegwerfen an dem Bruch Schuld sind. Ich werde heute Abend einen neuen Schaft anbringen lassen.“

Zwischenstand der Open Championship

Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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