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Honda Classic: Scott und Garcia an der Spitze, Cejka solide

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28. Feb 2016
Scott und Garcia setzen sich mit unterschiedlichen Runden an die Spitze des Feldes der Honda Classic (Foto: Getty)
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Adam Scott und Sergio Garcia nutzen gemeinsam den Moving Day. Alex Cejka macht Boden gut.

Der Spanier Sergio Garcia und der Australier Adam Scott waren als Verfolger im vorletzten Flight gestartet und konnten ihren Rückstand zur Spitze gar in eine vier Schläge Führung umwandeln. Mit neun Schlägen unter Par haben sie die gemeinsame Führung inne und starten am Finaltag erneut in einem Flight. Die geteilte Führung wird den 36-Jährigen Garcia, der eine solide 67er Runde spielte, wahrscheinlich mehr freuen, als es bei Adam Scott der Fall ist. Dieser hatte nämlich bis Loch 14 noch bei einem Tagesergebnis von sieben unter Par gelegen und zu diesem Zeitpunkt bereits vier Schläge Vorsprung auf den Spanier. Zu Beginn der berüchtigten Bärenfalle auf Loch 15 kam dann jedoch die Ernüchterung für den Australier. Zwei Wasserschläge und ein daraus resultierendes Quadruplebogey beförderten Sergio Garcia auf einmal wieder an die Spitze des Feldes und hätten Adam Scott fast die gesamte Runde gekostet. Er konnte sich jedoch wieder fangen und brachte eine 66 in das Clubhaus.


Alex Cejka spielt solide und klettert

Der 45-Jährige Deutsche, der am ersten Tag der Honda Classic noch ein Hole-in-One auf der 17. Bahn erzielt hatte, geht mit einem Gesamtergebnis von Even Par in den Schlusstag und wird sicherlich versuchen in der „Bärenfalle“ wieder so zu glänzen wie an Tag eins. Der gebürtige Tscheche hatte mit seinem Hole-in-One eine extrem bunte Scorekarte, auf der sich lediglich fünf Pars wiederfanden, abgerundet und mit einer 71 noch recht solide abgeschlossen. Am Moving Day der Honda Classic ließ es der einzige deutsche Starter da schon etwas unspektakulärer angehen. Mit einer grundsoliden 69er Runde spielte Cejka das erste Mal unter Par und liegt nun vor dem Finaltag aussichtsreich auf dem geteilten 14. Rang. Sollte sich der Deutsche erneut steigern können, ist eine Top-Ten-Platzierung möglich.

Rickie Fowler lässt eine 74er Runde folgen

Der als Führender in den Moving Day gestartete Kalifornier, der an den ersten beiden Turniertagen noch zwei 66er Runden gespielt hatte und dabei kein einziges Bogey auf seiner Scorekarte notieren musste, kam am Moving Day nicht recht in Schwung und konnte die Form der ersten beiden Runden nicht bestätigen. Dem 27-Jährigen gelang kein einziges Birdie und er musste vier Schlagverluste hinnehmen. Somit liegt Fowler nach einer 74er Runde auf dem geteilten vierten Rang und wird am Finaltag nun versuchen den Schwung der ersten beiden Tage wiederzufinden, um den Führenden noch einmal gefährlich zu werden.

Phil Mickelson mit Licht und Schatten

Der Linkshänder mit dem besonderen Händchen für die Wedges unterschrieb am Moving Day in Palm Beach eine Even Par Runde und liegt auf dem geteilten 43. Rang. Der in diesem Jahr schon knapp an einem Playoff vorbeigeschrammte Kalifornier hatte sich mit einem Ergebnis von drei über Par soeben noch in das Wochenende retten können und war am Freitag das ein ums andere Mal an seinen Putts verzweifelt. So musste der 45-Jährige eine 74er Runde hinnehmen, bei der ihm allerdings auch acht bis neun Putts haarscharf vorbeiliefen oder sogar auslippten. Am dritten Turniertag fielen dann zumindest drei, die er allerdings mit einem Bogey und einem Doppelbogey konterkarierte. Somit verpasste Mickelson einen größeren Sprung und wird am Sonntag nur noch darauf aus sein, einige Plätze gut zu machen und eine versöhnliche Abschlussrunde zu spielen.

Zwischenstand der Honda Classic

Pos Spieler Runde 3 Gesamt
T1 Sergio Garcia -3 -9
T1 Adam Scott -4 -9
3 Blayne Barber -1 -5
T4 Justin Thomas -2 -4
T4 Rickie Fowler 4 -4
T14 Alex Cejka -1 0
T4 Rickie Fowler 4 -4
T43 Phil Mickelson 0 3

Stand vom 2016-02-28 00:02:04

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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