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The Open: Charl Schwartzel wechselt kurz vor knapp den Ausrüster

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14. Jul 2016
Charl Schwartzel hat unmittelbar vor der Open Championship seine Schläger gewechselt und ist von Nike zu PXG gewechselt. (Foto: Getty)
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Der langjährige Nike-Spieler und Masters-Sieger von 2011, Charl Schwartzel, wechselt unmittelbar vor der Open Championship zum amerikanischen Schlägerhersteller PXG.

Stellen Sie sich vor am Donnerstag beginnen ihre Clubmeisterschaften und Sie rechnen sich Chancen auf den Sieg bzw. eine gute Platzierung aus. Die Vorfreude und die Spannung steigt und sie beginnen sich mental wie auch spielerisch auf das Highlight des Jahres vorzubereiten. Alles scheint perfekt und Sie können es kaum noch erwarten, doch dann wechseln Sie am Tag vor dem Turnier ihren kompletten Schlägersatz, ja gar den Ausrüster.

Schwartzel mit gewagtem Schritt zur Open Championship

So geschehen bei dem Südafrikaner Charl Schwartzel. Der in dieser Saison bereits dreimal siegreiche Schwartzel gab am Dienstag vor der Open Championship überraschend und unerwartet seinen Abschied von Nike bekannt und eröffnete der Golfwelt seine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Schlägermanufaktur PXG. Dieser Schritt würde an sich nicht groß für Furore sorgen, wäre da nicht der brisante Zeitpunkt.



Ein kompletter Schläger- bzw. Ausrüsterwechsel nichtmal zwei Tage vor Beginn des wichtigsten Turnieres auf europäischem Boden ist nicht nur gewagt, sondern auch höchst ungewöhnlich. Ungewöhnlich in dem Maße, dass Schwartzel in dieser Saison bisher recht erfolgreich unterwegs war. Zwei Siege auf der European Tour und ein Sieg auf der PGA Tour, in Verbindung mit einem geteilten siebten Rang beim WGC-Bridgestone Invitational vor zwei Wochen und Rang 24 im FedEx Cup. Über die Gründe für seinen Abschied von Nike, kann demnach nur spekuliert werden.

Ein gutes Gefühl und die perfekte Unterstützung

Der 31-Jährige begründete seine Entscheidung mit dem Rückhalt, den er bei PXG spürt. „Von den Schlägern, bis zu ihren Herstellern spüre ich einfach, dass PXG hinter mir steht.“ Schwartzel freut sich zudem über das Interesse und das Engagement von PXG und glaubt, viel mit ihnen erreichen zu können. „Sie haben Interesse an jedem Teil meines Spiels und sind gewillt, mich das beste Golf meines Lebens spielen zu lassen. Darüber hinaus hatte ich die Chance mit Bob Parsons (Gründer von PXG, Anm. d. Red.) zu sprechen und seine Begeisterung für das Spiel und das Golf-Equipment hat mich infiziert.“


Damit gesellt sich Schwartzel zu einer noch kleinen aber wachsenden Gruppe von PXG-Spielern (unter anderem der letztjährige Champion Golfer of the Year Zach Johnson) und gehört nun ebenfalls zu denen, die den optisch etwas ungewöhnlichen Schlägern zusagen. Das erst 2014 gegründete Unternehmen setzt seinen Siegeszug damit weiter fort und ist zur Zeit ohne Frage die heißeste und spannendste Marke im Golfbusiness neben Under Armour.

Wer und was steckt hinter PXG?

PXG – Parsons Xtreme Golf ist ein von Bob Parsons ins Leben gerufene Herzensprojekt, mit dem optimistischen Ziel, dass beste Golf-Equipment auf der Welt herzustellen. Hierfür hat der als Philanthrop und Golfliebhaber bekannte Parsons keine Kosten und Mühen gescheut und mit seinen Designern und Entwicklern eine neue Generation von Schlägern geschaffen.


Das Credo von PXG ist dabei die Produktion von Schlägern, die sexy sind, einen weicheres Schlaggefühl liefern, eine weitere Länge versprechen, wie Blades aussehen und den Sweet Spot von der Größe des Bundesstaates Texas haben. Die Schläger sollen sich dabei „wie Butter anfühlen“ und offensichtlich anders sein.

Parsons Intention und Passion wird in diesem Video von ihm höchstpersönlich noch einmal beschrieben.

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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