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The Barclays: Cejka und Spieth verfehlen Cut, Bubba Watson führt

28. Aug 2015
Bubba Watson setzte sich an die Spitze, während Alex Cejka nach dem Freitag passen muss. (Foto: Getty)
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Alex Cejka verliert bei The Barclays den Tanz um den Cut, Jordan Spieth Platz eins der Weltrangliste. Bubba Watson liegt in Führung.

Während die Führung des Turniers mit sieben Schlägen unter Par derzeit Bubba Watson vor einem starken Trio inne hat, muss Alex Cejka als einziger deutscher Teilnehmer in den Playoffs vorzeitig seine Sachen packen. Ebenso ergeht es Jordan Spieth, der unerwartet bereits jetzt seine Weltranglistenführung wieder an den pausierenden Rory McIlroy abgibt.

Bubba Watson strebt Rang eins an

Wenn Bubba Watson es schafft, das Turnier für sich zu entscheiden, dann ist ihm die Führung im FedExCup-Ranking sicher – und damit auch der erste Schritt zum angestrebten Cut. Der linkshändige Autodidakt, der noch nie einen Coach an seinem Schwung herumdoktern ließ, war nämlich nach seinen Siegen bei der WGC HSBC Champions und der Travelers Championship sowie insgesamt sieben Top-Ten-Platzierungen bereits von Rang drei aus in The Barclays gestartet und die 2000 Punkte, die der Sieger einheimst, würden ihm die Spitzenposition problemlos sichern.


Die ersten beiden Tage brachte der Weltranglistenvierte bereits ambitioniert hinter sich; mit einer 65er Auftaktrunde, auf die eine 68 folgte, führt er das Feld derzeit mit sieben Schlägen unter Par und damit einem Schlag Vorsprung vor einem Dreigespann an, das es in sich hat: Dem Schweden Henrik Stenson, der 2013 zum FedExCup-Champion gekrönt wurde, dem US-amerikanischen Newcomer Tony Finau, der bereits bei der PGA Championship in den Top Ten gelandet war, und schließlich dem frischgebackenen Major-Champion Zach Johnson.

Jordan Spieth nicht länger Nummer eins

Zu Beginn des Turniers hatte Jordan Spieth noch als Ziel geäußert, seine Position als Weltranglistenerster weiter zu halten – gelungen ist dem zweifachen Majorsieger 2015 das nicht. Mit einer 74er und einer 73er Runde verfehlte er bei sieben Schlägen über Par den Cut um ganze fünf Schläge und damit gleichsam seine dritte Woche an der Weltspitze. Die erobert sich nämlich nun der Nordire Rory McIlroy zurück – nicht etwa mit einem Top-Ergebnis, sondern während er seinen vor kurzen verletzten Knöchel noch für eine Woche hochlegt, um dann mit voller Kraft in die Saisonfinals starten zu können. Erst ab kommenden Donnerstag wird Spieth wieder eine Chance haben sich zu behaupten. Nun wird ihm vorerst nichts anderes übrig bleiben, als die Segel zu streichen und es hinzunehmen, dass er ab Montag wohl wieder „nur“ noch die Nummer zwei der internationalen Golf-Elite sein wird.

Alex Cejka rauscht vermutlich am Cut vorbei

Für Alex Cejka hatte das erste Playoff-Turnier des Jahres so gut begonnen. Von Rang 63 aus im FedExCup-Ranking war er in das Turnier gestartet, während Landsmann Martin Kaymer es nicht mehr zu The Barclays geschafft und damit sogar seine PGA-Tour-Karte eingebüßt hatte. Mit einer soliden 68er Runde hatte er auch den Auftakt gut überstanden, doch in Runde zwei lief es für den 44-Jährigen nicht länger rund. An Tee 10 gestartet, fiel das erste Bogey an der 13, an der 16 und 17 folgten zwei weitere. Auch an der 1 und 2 unterlief ihm ein Fauxpas in Form eines Bogey-Duos.

An der 7 dann brachte er den Ball mit zwei Schlägen aufs Grün und lochte mit dem dritten aus fünfeinhalb Metern den Putt, sodass an dem Par 4 das einzige Birdie des Tages gelang. Leider folgten darauf noch einmal zwei abschließende Schlagverluste, sodass der gebürtige Tscheche, der bis dato mit seinem Ergebnis abwechselnd über und unter der entscheidenden Linie tanzte, den Cut, der derzeit bei zwei Schlägen über Par liegt, um zwei Schläge verfehlte.

Die Deutsche Bank Championship, bei dem nur die vorderen 100 Spieler im FedExCup-Ranking teilnahmeberechtigt sind, wird ihm trotzdem nach derzeitigem Stand nicht verwehrt bleiben, denn er wird trotz verpasstem Cut wohl weiterhin in den Top 80 rangieren.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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