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LPGA Tour: Eun Hee-Ji gewinnt in Taiwan

Während Caroline Masson und Sandra Gal sich mit Platzierungen im Mittelfeld begnügen müssen, sichert sich Eun Hee-Ji den Sieg.

22. Okt 2017
Bei der Swinging Skirts LPGA Taiwan Championship beendete die Südkoreanerin ihre Durststrecke. (Foto: Getty)


Nach einer mittelprächtigen Saison konnte sich die Südkoreanerin Eun Hee-Ji nur wenige Turniere vor dem Saisonfinale bei der Swinging Skirts LPGA Taiwan Championship ihren ersten LPGA-Tour-Titel seit ihrem Majorsieg bei der US Women's Open 2009 holen, mit 17 Schlägen unter Par und damit ganzen sechs Schlägen Vorsprung vor der Zweitplatzierten Lydia Ko. Gegenüber der LPGA Tour sagte die Siegerin nach ihrem Triumph: "Ich bin so glücklich und aufgeregt, weil ich seit acht Jahren nicht mehr gewonnen habe," sie habe "auf diesen Moment gewartet."

Den dritten Platz teilen sich bei -7 die Weltranglistenerste So Yeon Ryu, die Amerikerin Lizette Salas, die Spanierin Carlota Ciganda, die Chinesin Shanshan Feng und die Schwedin Magdalene Sagstrom. Dem deutschen Duo hingegen blieb die Topplatzierung verwehrt.

Caroline Masson mit respektablem Endspurt

Auch wenn es letztendlich bei Caroline Masson nur für den geteilten 30. Platz in Taiwan reichte, so ist dieser doch das Ergebnis eines ausgesprochen versöhnlichen Abschlusses. Schließlich hatte die Gladbeckerin am Moving Day noch ihre liebe Mühe gehabt und letztendlich bei ihrer Rückkehr ins Clubhaus eine 76 unterschreiben müssen.

Am Finaltag hingegen fiel zusammen, was zuvor nicht funktionieren wollte: Sieben Birdies notierte die deutsche Nummer eins und einzig zwei Bogeys trübten ihre Schlussrunde, die sie schließlich mit 67 Schlägen beendete. Ganz unter Par schaffte sie es damit zwar nicht mehr, aber immerhin auf +1 konnte sie damit ihr Gesamtergebnis noch herunterkorrigieren.

Auch Sandra Gal gibt noch einmal alles

Auch ihrer Landsfrau Sandra Gal gelang ein beeindruckender Endspurt, auch wenn dieser nicht mehr ganz so viel zu bewirken vermochte. Bis auf ein schmerzhaften Doppelbogey an der 6 blieb die Düsseldorferin mit Wahlheimat in den Vereinigten Staaten fehlerlos, notierte insgesamt sechs Birdies. Mit vorangegangenen Runden von 78, 74 und 75 schaffte sie es dank dieser finalen 68er Runde allerdings nicht einmal mehr in die Top 50 und musste sich bei sieben Schlägen über Par mit dem geteilten 53. Platz zufrieden geben.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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