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Stefan Kunz im Gespräch – Vom Lehrer zum Golfmanager

07. Aug 2014
Stefan Kunz im Gespräch mit Golf Post. (Foto: Golf Post)
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Stefan Kunz wollte eigentlich Lehrer an der Schule werden. Jetzt ist er Manager der Golfkultur Stuttgart. Golf Post erzählt er, wie es dazu gekommen ist.


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Von den BirdieKids zur Golfanlage

Stefan Kunz ist seit mehr als 14 Jahren mit Haut und Haaren dem Golf-Business verschrieben. Als leidenschaftlicher Golfer hat es den Stuttgarter einst als stellensuchenden Lehrer ins Metier mit der kleinen weißen Dimple-Kugel verschlagen. Um den Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit dem Golfsport zu verbinden, initiierte Stefan Kunz als erster professioneller Veranstalter bundesweite und für jedermann offene Golf-Jugendcamps in Anlehnung an die klassischen Fußball- oder Tenniscamps. Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren bekamen dort in den Ferien wochenweise fernab von zuhause das volle Programm: Morgens Training mit den örtlichen Pros, danach 18 Löcher spielen und nachmittags und abends gern auch zur Abwechslung gemeinsam ins Kino, ins Freibad oder zum Bowlen.


GolfKultur Stuttgart – “Hier kann jedermann Golf spielen!”

Die nächsten Schritte für den Golfmanager Stefan Kunz kamen Schlag auf Schlag: Erst baute Stefan Kunz zu den Kids-Camps Urlaubsreisen für deren Eltern ein, dann wurden erste Turniere veranstaltet und später Großevents wie die Stuttgarter Golftage auf die Beine gestellt. Über ein Engagement im Radisson Blue Schlosshotel Fleesensee, dessen gleichnamige Turnierserie Stefan Kunz einst gründete, kam er in die Hotellerie und anschließend als Berater zum damals in der Planungsphase befindlichen Projekt „GolfKultur“ des Mehrsparten-Sportvereins SportKultur Stuttgart e.V.. Seit Juli 2013 ist Stefan Kunz dort nun als Golf Manager tätig.

Umbau eines Fußball- und Tennisgeländes

Um den Golfsport näher an den Stadtkern von Stuttgart zu bringen, setzte der Verein mit der GolfKultur Stuttgart den Bau der ersten öffentlichen und für jedermann bespielbaren Golfanlage auf einem brachliegenden Fußball- & Tennisgelände um. Nach nur acht Monaten Bauzeit gibt es dort nun eine moderne Driving Range, bei der man beim Trainieren das Gefühl bekommt als stünde man gerade mitten auf einem richtigen Golfplatz.

Den Golfsport breiter aufstellen!

Die Übungsanlage glänzt mit sechs Zielgrüns, 21 Abschlagplätzen, von denen acht mit einem vollautomatischen Tee-Up-System und Heizung ausgestattet sind, großzügigen Chip- und Putt-Areas sowie einem 18-Loch Putting-Course. Auf der an 365 Tagen im Jahr bespielbaren Anlage wurden laut Stefan Kunz insgesamt acht verschiedene Kunstrasensorten verbaut, um permanent das Spiel unter bestmöglichen Bedingungen zu ermöglichen. Der besagte Putting-Course heißt “Little Augusta” und wurde weitestgehend dem Design des Augusta National Golf Club nachempfunden, lässt den Spieler über 18 Löcher an seiner Putt-Technik feilen und den Einsteiger auf spielerische Weise in den Golfsport hineinschnuppern – und vielleicht sogar das Feeling des berühmten US-Golf-Clubs spüren. Spielen und trainieren darf auf der gesamten Anlage vom Neuling bis zum Profi jeder. So arbeitet im Winter auch der ProGolf-Tour-Spieler Michael Wolf an seiner Technik und spielt oft und gerne auch die 18 Löcher von “Little Augusta”.

Golf für jeden Geldbeutel!

Das Tagesrangefee kostet nur 5,- €, die Rangebälle ab 6 Cent je nach Uhrzeit. Eine Kleideretikette gibt es nicht, dafür aber Schnitzel mit Beilagen für 6,50 €.

Im Text genannte Hinweise

Homepage Golfkultur Stuttgart, www.golfkultur-stuttgart.de
Michael Wolf, Playing Pro, www.wolfmichael.de

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Jannes Giessel

Jannes Giessel - Freier Autor für Golf Post

Beobachtete bisher beim Gassi gehen das Grün aus sicherer Entfernung. Seit Golf Post hat der Student der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Sportjournalismus das Grün lieben gelernt. Jetzt hat er Hundeleine gegen Golfschläger getauscht und begeistert sich nicht mehr fürs Bälle werfen, sondern Bälle schlagen - natürlich ohne Hund, der ihm den Ball holt.
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