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Sime Darby LPGA Malaysia: Sandra Gal bekommt Rückenwind

Sandra Gal spielt sich vor dem Wochenende in Malaysia in die Top 25, während Shanshan Feng die Führung übernimmt.

Sime Darby LPGA Malaysia 2017 Sandra Gal
Sandra Gal legt in Malaysia in Runde zwei einen Gang zu. (Foto: Getty)

Nicht nur die europäischen Herren, auch die Damen der LPGA Tour nähern sich ihrem Saisonendspurt. Die Sime Darby LPGA Malaysia markiert das viertletzte Turnier der aktuellen Saison - eine der letzten Möglichkeiten also, dem Golfjahr seinen Stempel aufzudrücken. Diese Chance scheint Shanshan Feng wild entschlossen zu nutzen, spielte sie sich doch mit einer 65er Runde an die Spitze. Mit elf Schlägen unter Par führt sie knapp vor der Schwedin Magdalene Sagstrom das Feld an, die bereits in der vergangenen Woche mit einer Top-3-Platzierung glänzen konnte.

Als alleinige Dritte ins Wochenende startet die Amerikanerin Cristie Kerr bei -9, während Lydia Ko, die nicht an ihre 64 zum Auftakt anknüpfen und damit ihre Spitzenposition nicht halten konnte, mit -7 auf dem geteilten sechsten Rang liegt. Die beiden Deutschen im Feld, Sandra Gal und Caroline Masson, zeigen indes denkbar unterschiedliche Tendenzen.

Sandra Gal arbeitet sich nach vorn

Nachdem der Oktober bis dato nur mittelprächtige Ergebnisse für sie bereit gehalten hatte und sie mit einer 72er Runde auch in Malaysia nicht unter Par hatte starten können, scheint Sandra Gal in der zweiten Runde in Kuala Lumpur mit Hinblick auf die letzten Turniere der Saison das Gaspedal wiedergefunden zu haben. Mit einer gänzlich makellosen Runde, während der sie vier Birdies lochte, befindet sich die Düsseldorferin im Aufwind. 18 Plätze konnte sie im Vergleich zu Runde eins bereits gutmachen und kann nun mit ingesamt drei Schlägen unter Par vom geteilten 23. Platz aus am Moving Day die Top 10 ins Visier nehmen, von denen sie derzeit noch drei Schläge entfernt ist.

Caroline Masson dreht in die falsche Richtung ab

In die entgegengesetzte Richtung bewegt sich hingegen Deutschlands Nummer eins Caroline Masson. Die Gladbeckerin, deren bisheriger Saisonhöhepunkt eine Top-10-Platzierung im Juli in Schottland und ihr darauffolgender geteilter dritter Platz bei der Women's British Open war, hatte das Turnier mit einer 70er Runde begonnen, landete aber mit drei Bogeys und zwei Birdies vor dem Wochenende wieder bei even Par und fällt damit aus den Top 20, von denen aus sie in den Tag gestartet war, auf den geteilten 41. Platz zurück.

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