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Shenzhen International: Wetterkapriolen und ein Premierensieger

25. Apr 2016
Soomin Lee aus Südkorea trotzte bei der Shenzhen International den widrigen Bedingungen und holte sch seinen ersten Sieg auf der European Tour. (Foto: Getty)
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Soomin Lee trotzt dem Wetter und holt sich bei der Shenzhen International den verspäteten Sieg. Bubba Watson überrascht, die Deutschen scheitern früh.

Was war das für ein Chaos bei der Shenzhen International im Reich der Mitte. Nach täglichen Unterbrechungen wegen teilweise sintflutartiger Regenfälle schien es fast logisch, dass das auf den frühen Montagmorgen verschobene Finale ebenfalls erst mit einstündiger Verspätung startete. Der Südkoreaner Soomin Lee verteidigte dabei nach anfänglichen Nebels seine Führung und sicherte sich seinen ersten Sieg. Aus deutscher Sicht war das Turnier der European Tour weniger erfolgreich. Sowohl Marcel Siem als auch Maximilian Kieffer waren bereits vor dem Wochenende am Cut gescheitert.

Eagle krönt Leistung bei Shenzhen International

Mit der Aussicht auf seinen ersten Toursieg zeigte Soomin Lee zu Beginn der Finalrunde am Sonntag erstmal Nerven und drohte den Titel noch zu verspielen. Nach einem Schlagverlust am ersten Loch verfehlte er die Grüns in der Folge gleich serienweise und musste damit viel häufiger als zuvor im Turnier um seine Pars kämpfen. Der Putter rettete ihm jedoch seinen Score, so dass der 22-Jährige trotz eines Doppelbogeys die Chance auf den Sieg am Montag wahrte.


Und dort zeigte er, dass ihm die Back Nine im Genzon Golf Club einfach besser lag. Sein Ball fiel endlich zu den erhofften Birdies. Spätestens nach seinem erfolgreichen Eagleputt an Loch 17 war Lee der Titel nicht mehr zu nehmen. Daran änderte auch ein abschließendes Bogey nichts mehr. Mit 16 unter Par machte sich der Asiate damit vor Joost Luiten aus den Niederlanden und dem Südafrikaner Brandon Stone (jeweils -14) zum insgesamt sechsten Premierensieger der noch jungen Saison 2016 sowie zum siebten Südkoreaner, der einen Titel auf der European Tour holte.

Bubba Watson: Bogeyfrei in die Top Ten

Ob der Star des Feldes diesen Triumph derweil noch live miterlebt hat ist fraglich. Bubba Watson, wie bereits häufiger in der Vergangenheit für ein European-Tour-Event in China extra aus den USA eingeflogen, hatte seine finale Runde vor dem Abbruch am Sonntag beenden können. Vermutlich saß der Weltranglistenvierte schon wieder im Flieger, als die Entscheidung fiel und schließlich feststand, dass seine starke bogeyfreie 66er Runde zum Abschluss und insgesamt zehn unter Par für den geteilten achten Platz reichten.

Davon weit entfernt waren die beiden deutschen Starter im Feld. Marcel Siem und Maximilian Kieffer hatten beide mit den schwierigen äußeren Bedingungen zu kämpfen und bekamen diese leider nicht in den Griff. Nach Beendigung der zweiten Runde fehlten ihnen mit zwei über Par (Siem, T80), respektive drei über Par (Kieffer, T90), mehrere Schläge zum Cut und damit dem Einzug ins Wochenende. Die Gelegenheit zur Wiedergutmachung folgt für beide jedoch umgehend. Schon in dieser Woche tritt das Duo in der chinesichen Hauptstadt Beijing zur Volvo China Open an.

Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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